Beiträge von BeardiePower

    Rotmilane sind schon seit Ende Februar wieder hier. Und gestern ist wieder einer sooo niedrig über mir gesegelt, als ich im Garten gewesen bin. Hach, ist das schön! Als wenn er einen begrüßen wollte. So durch die Lüfte segeln können möchte ich auch mal!

    Das Hausrotschwänzchen ist auch wieder da. Nur leider haben hier ja die Spatzen alles besetzt, so daß weder Meisen, noch Hausrotschwänzchen mehr hier brüten.

    Heute ist Weltspatzentag. Wie habe ich letztens gelesen? Es würde immer weniger Spatzen geben. Also, das kann ich nicht behaupten. Hier ist es das Gegenteil. Hier gibt es so viele Spatzen ... überall Spatzen ... und immer mehr. Hm, schon seltsam.

    Hier ist es so, daß während der Brutsaison die erwachsenen Vögel sich am Vogelfutter laben, dann aber zwischen die ganzen Blumen und Pflanzen gehen, um für ihre Kleinen etwas zu suchen.

    Der ein oder andere läßt auch das Vogelfutter stehen und nimmt lieber von den Blumen und Pflanzen Samen oder ähnliches.

    Und wenn das Getreide, das dank des Vogelfutters an einer Stelle wachsen darf, reif wird, dann hängen sie dann darin.

    Ich werde auch keinen Beardie mehr nehmen. Mit meinen beiden Beardies habe ich Glück gehabt. Aber ob ich nochmal Glück haben würde?

    Die Website kenne ich. Da sind auch meine beiden Beardies zu sehen, wenn man ein wenig herumstöbert (die Frau hatte einen Großonkel von Maddy, wir sind Mail-Bekannte).

    Cool, ich suche ja immer ob ich vom meinem Jimmy Blue vom Michaelisturm in irgend einer Ahnentafel was finde. Würde mich interessieren, ob mit seinem Nachwuchs gezüchtet wurde.

    Wehmütig bin ich ja immer ein wenig, wenn ich deine Maddy sehe. Sie kommt meinem Jimmy doch recht nahe.

    Hier gibt es seit letztem Jahr auch eine Beardie-Hündin. Für einen Beardie zu klein, für einen Tibi zu groß. Und irgendwo in dem Fellberg steckt ein Hund. Vermute ich.

    Etwas OT: Maddy hat eine "Rena-Blue vom Michaelisturm" in der Ahnentafel. Ansonsten ist sie eine halbe Österreicherin, da ihre Mama aus Österreich kommt.

    Hier http://bcpedigree.se/ kannst du Ahnenforschung betreiben.

    Es gibt verschiedene Sucharten.

    Auf der Seite sind die (äußerlichen) Veränderungen des Beardies zu sehen. Am besten gefällt mir das Aussehen auf dem Bild "um 1900".

    Mir gefallen Beardies auch nur so wie auf dem Bild um 1900. Wenn es solche Beardies heute geben würde, also abseits der Working-Szene, wäre das für mich durchaus eine Überlegung wert.

    Die Zucht von Lynn Sharpe wäre mein persönlicher Favorit. Oder hier, eine VDH-Zucht, die in eine ähnliche Richtung geht: http://www.raving-spirit.de/

    Aber, das sind halt alles Working-Beardies, die bestenfalls an die Schafe gehören, die wären bei mir gnadenlos unterfordert.

    Die beiden Zuchten kenne ich und finde die auch toll. Aber mir geht es wie dir, daß ich mich fragen würde, ob die Beardies mit Working-Blut bei mir glücklich wären (sonst hätte ich nämlich einen von da und nicht Maddy).

    Meine verstorbene Hündin hatte Brambledale-Vorfahren.

    Ganzjahresfütterung wird inzwischen von sehr vielen Ornithologen empfohlen.

    In dem Beitrag ging es darum, dass im Sommer kein Fettfutter gegeben werden soll, weil daran die jungen Vögel sterben können. Habe dazu beim Nabu diesen Hinweis gefunden:

    "Wir raten dringend, in der Jungvogel-Periode zwischen April und Juli auf Sonnenblumenkerne, fetthaltiges Futter und getrocknete Insekten zu verzichten, da es durch diese großen Futterbrocken zu gesundheitlichen Problemen und Todesfällen bei Nestlingen kommen kann. Erdnüsse und Erdnussbruch sollten nur in speziellen Gitternetz-Silos angeboten werden, aus denen die Vögel nur kleine Teile entnehmen können. Futtergaben in dieser Jahreszeit sollten sich an dem orientieren, was die Natur bietet, also Insekten und feine Sämereien."

    https://baden-wuerttemberg.nabu.de/tiere-und-pfla…rung/24824.html

    Hat vielleicht jemand von euch eine Sorte, die er für den Sommer empfehlen kann?

    Wie eben schon geschrieben, habe ich das noch nie gesehen, daß vom Vogelfutter etwas verfüttert wird. Aber gut, wir haben hier vielleicht auch noch mehr Insekten als woanders. Wenn Not an Insekten ist, kann ich das vielleicht nachvollziehen. Aber ansonsten ... Die sind ja nicht blöd.

    Es gibt sogar Experten, die meinen, daß eine Sommerfütterung inzwischen wichtiger wäre als die Winterfütterung, wegen der immer weniger werdenden Insekten. So müssen die Elternvögel "nur" für ihre Kleinen Insekten suchen und nicht noch für sich selber etwas. Daß sie Futter vom Häuschen oder Knödel verfüttern, wie gerne als Gegenargument verwendet wird, habe ich noch nicht bei meinen gesehen.

    Meine Spatzen fangen sofort wieder mit Nachwuchs an, sobald die Kleinen ausgeflogen sind. Irgendwann sind sie so dünn wie ein Strich in der Landschaft. Da ist es doch schön, wenn sie sich ein wenig stärken können. Allerdings gibt es bei mir nicht das volle Programm an Futter wie im Winter. Es gibt auch mal ein, zwei Tage, wo es kein Futter gibt; schließlich sollen sie sich nicht zu sehr daran gewöhnen, und hier im Garten werden sie ja fündig mit Insekten und Sämereien.

    Ich bin noch ganz fasziniert. Einer der Landwirte hat gepflügt. Und wie immer kreisten jede Menge Greifvögel über das Feld - schließlich ist das wie ein Ausverkauf für sie.

    Heute waren so viele Greifvögel da, wie schon lange nicht mehr. Bussarde, Falken und meine geliebten Milane. Bestimmt rund 20 werden es gewesen sein. Das war so schön, ihnen zuzusehen. Ein Schauspiel sondersgleichen.

    Und dann bei einem anderen Feld hat ein Rotmilan mir eine Audienz gegeben. Er ist richtig lange so tief und ganz nah gesegelt, daß ich jede Feder sehen konnte! Ich war so fasziniert, daß ich ganz vergessen habe, ein Bild zu machen. Darüber ärgere ich mich jetzt. Aber ich wollte ihn halt nicht vertreiben, denn wenn ich die Kamera rausnehme, dann sind die Greifvögel irgendwie immer gleich weg. Und so habe ich es einfach genossen. Hach, war das schön!