Ach, manno! Da freut man sich, daß der Leinenzwang vorbei ist - und dann macht einem die Hitze einen Strich durch die Rechnung. Wieder nix mit Dummy. Heul...
Beiträge von BeardiePower
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Wollte ich auch gerade vorschlagen. Der Havi meiner Tante ist total super.
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Oh, Maddy wäre da sehr vielseitig einsetzbar.
- Testesser
- Kammerjäger
- Jäger
- irgendein Sporttalent (kann irgendwie fast alles)
- evtl. Escortservice, da sie sehr männerverrückt ist und zu jedem Mann will :cough:
- Aufpasser (sitzt gerne am Fenster)
- Partymaus (wenn sie hört oder sieht, daß irgendwo was los ist, will sie hin)
- oder einfach "nur" ein guter Freund, der für einen da istVielleicht fällt mir ja noch mehr ein.
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Aha. Danke schon mal für eure Antworten!
Für "Brings" muß ich allerdings ein anderes Wort nehmen, da "Bring" vom Dummytraining besetzt ist und "zu mir bringen" bedeutet. -
Unsere Maddy apportiert und trägt gerne verschiedene Dinge. Dummytraining macht ihr daher sehr Spaß.
Nun habe ich das etwas ausgeweitet und für den Ernstfall "Handy bringen" beigebracht, was sie dank Dummytraining sofort verstanden hat.
Dabei ist mir eine Idee gekommen. Und zwar würde ich ihr auch gerne Botengänge beibringen. Also, daß sie Dinge von mir zu einer anderen Person bringt.
Nur leider stehe ich da jetzt mal auf dem Schlauch, wie ich ihr das beibringen könnte. Habt ihr eine Rat? Hat das jemand von euch seinem Hund beigebracht? Über eine Antwort und Anleitung, wie das in etwas geht (jeder Hund ist ja anders), würde ich mich sehr freuen! -
Zitat
. So gibt es vielleicht bald in Niedersachsen weniger Hunde die unter den Weihnachtsbaum landen und im Sommer angebunden auf einen Rastplatz. Mit Hunde muss man sich intensiv beschäftigen es sind keine Spielzeuge die man nach Gebrauch in der Ecke stellt oder weg wirft und ich hoffe das dieses Gesetz da zu bei trägt den Leuten mehr Verantwortung zu vermitteln.
Glaubst du das wirklich? Also, ich glaube, daß sich in diesem Punkt nichts ändern wird. Denn wenn hier im DF schon viele nicht vom neuen Hundegesetz gehört haben, dann die Leute (noch) ohne Hund schon gar nicht.
Außerdem wird kein Züchter, schon gar kein Vermehrer oder Ups-Wurf-Besitzer nach dem Sachkundenachweis fragen. Die Politiker hätten ja gerne den theoretischen Teil vor der Anschaffung. Aber wer kontrolliert das? Wie gesagt, wird keiner oder kaum einer, der einen Welpen abgibt, danach fragen. Also kann man sich trotzdem einen Hund holen, ohne die Theorie vorher zu machen. Und "solche Leute" melden den Hund auch selten bei der Gemeinde an. Und wer nicht registriert ist, kann auch nicht zum Test geschickt werden.
Und wie gesagt, weiß ja kaum jemand vom Gesetz. Ich kenne hier im Ort kaum jemanden, der davon weiß.
Daß dadurch weniger Hunde ausgesetzt werden und die Leute mehr vom Hund wissen, ist ein Traum, der wahrscheinlich nie in Erfüllung geht. Verantwortung und Rücksichtnahme bekommt kein Mensch durch ein Gesetz. So etwas muß jeder Mensch von Kindesbeinen an lernen. Da müßte sich - was das angeht - auch die Gesellschaft ändern. -
Zitat
Mh, ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Züchter im VDH so seinen Zwinger abgenommen bekommt. Da kommen ja Leute und schauen sich die Gegebenheiten an.
Sowas gibt es öfter als gedacht.
Ich kenne eine inzwischen verstorbene VDH-Züchterin, die ihre Hunde im Bretterverschlag mit Wiese drumherum gehalten hat - und das noch nicht mal am Haus, sondern irgendwo in der Pampa. Die Hunde hausten im Verschlag und wurden ein paarmal am Tag rausgelassen. Es wurde weder spazierengegangen noch beschäftigt. Selbst die Welpen kamen nie vom Grundstück runter.
Seitdem kann mir keiner mehr sagen, daß es nur im VDH gute Züchter gibt. Und ich frage mich noch heute, wie so etwas genehmigt werden konnte. -
Hmmm ... das erinnert mich irgendwie an Pepe ... Der hatte auch von Anfang an Durchfall bzw. weichen Kot, machte nie so richtig normal. Bei ihm kam das von der Impfung und war der Beginn einer Katastrophe.
Ich will dir keine Angst machen. Nur eben andeuten, daß es auch was anderes als Streß oder Futter sein kann. -
Ganz deiner Meinung! Deshalb mag ich auch Günther Bloch so, weil er das genauso sieht.
Schlimm finde ich noch dazu, daß bei bestimmten Rassen (von den ihren Haltern) gesagt wird, daß man Agility oder Obedience machen MUSS - sonst würde es schon an Tierquälerei grenzen.Aber andererseits wird es auch schon fast vom Gesetzgeber verlangt, daß ein Hund heutzutage perfekt hören und sich alles gefallen lassen muß. Auch die Gesellschaft hat sich verändert. Wurde ein Kind früher von einem streunendem oder Hofhund geschnappt, hieß es "Was ärgerst du auch den Hund?!". Heute ist der Hund gleich gefährlich und muß weg, weil der Hund heutzutage immer schuld ist, egal, was wirklich passiert ist. Heute muß ein Hund erzogen sein.
Eine kleine Parallele, was Beschäftigung angeht, gibt es zu Kindern. Heute sind Kinder schon im Streß, weil ihr Tag verplant ist; und viele Hunde sind genauso verplant. Kinder und Hunde sind wie zu einer Art Projekt geworden, womit dann auch gut angegeben werden kann.
Aber andererseits gibt es auch genug Hunde, die nicht erzogen sind. Unter anderem deshalb haben wir ja den Schlammassel mit den Hundegesetzen.
Du hast recht - so viel Erziehung wie nötig. Kadavergehorsam finde ich persönlich furchtbar. Wenn ein Hund alles ohne nachzudenken sofort ausführt, hat das für mich mit Intelligenz des Hundes nichts zu tun. Im Gegenteil. Da gab es letztens in einer Hundezeitschrift einen Fall, wo der Hund, dessen Herrchen verstorben war, nicht fressen wollte, obwohl man sah, daß er Hunger hatte. Bis sie herausfanden, daß der Hund bei ihm nur fressen durfte, wenn der Mann es ihm erlaubte. Da wäre der Hund durch seinen Gehorsam beinahe verhungert. Oder ein Hund vor vielen Jahren, der nicht aus Pfützen und Bächen trinken durfte, ist verdurstet, als er weggelaufen war, weil er trotzdem noch so gehorsam war, sich daran zu halten.
Lange Rede, kurzer Sinn. Es hat sich eben viel verändert. Manchmal leider, manchmal gut so.
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Nochmal wegen Beardie.
EIGENTLICH dürfen Beardies nicht ängstlich sein. Ein ängstlicher Hund wäre die längste Zeit auf einer Farm gewesen, wenn er seine Arbeit vor Angst unterbricht. Nur hat sich das, seit der Beardie auf Schönheit gezüchtet wurde, geändert, daß jetzt Beardie im gleichen Atemzug genannt wird mit Angst. Leider. Es gibt aber auch noch Exemplare, die nicht ängstlich sind. Unsere Maddy zum Beispiel. Hier im Video könnt ihr sie am Rande eines Rockkonzertes sehen (Lautsprecher aufdrehen, damit ihr die Musik hört) http://www.youtube.com/watch?v=3cBbcTj10hk
Wie ihr vielleicht sehen könnt, hat sie auch nicht so viel Fell. Wir haben jetzt den 2. Beardie, der sozusagen vom alten Schlag (oder besser: Standardgemäß) ist. Rica brauchte man nur alle 3 - 4 Wochen zu bürsten. Bei Maddy sind wir auch schon bei alle 2 Wochen. Solche gibt es also auch noch. Man muß nur suchen.
Ja, die Sturheit. Das ist aber eher ein Zeichen von Intelligenz. Beardies mußten früher selbständig entscheiden, was sie machen / wie sie reagieren sollten. Das ist heute noch drin. Ich persönlich mag solche Hunde lieber als einen Hund, der aus dem Fenster springt, weil man es sagt.
Laut ist auch nicht jeder. Rica war leise, Maddy ist laut.
Stressig, hibbelig darf ein Beardie laut Standard nicht sein. Gibt es aber immer wieder und immer mehr dank Schönheitszucht.
Daß ein Beardie nicht jagd, ist ein Märchen. Hat er Hütetrieb, dann hat er auch Jagdtrieb. An Maddy ist ein richtiger Jagdhund vorbeigegangen.
Ich wollte hiermit nicht den Beardie schmackhaft machen, sondern nur ein paar genannte Sachen erklären.
Da sich Beardies zu sehr verändert haben, wollte ich eigentlich keinen mehr. Aber ein Züchter, der bei mir infrage kam, erwartete Welpen und so wurde es doch wieder ein Beardie. Ansonsten rate ich gerne vom Beardie ab. Denn sie sind wirklich nichts für jeden, auch wenn das gerne in Verkaufsanzeigen suggeriert wird.