Oha, Obedience. Auch gut. Wobei es Beardies gibt, die man nicht dafür nehmen kann, weil sie den Sinn dahinter nicht so verstehen bzw. gerne nachfragen, ob es wirklich sein muß, daß dieses oder jenes gemacht wird. Es gibt aber auch Beardies, die in Obedience super sind.
Meine erste Beardiehündin Rica machte auch gerne Tricks oder Apportieren und so. Aber: Ihr wurde es schnell langweilig. Und z.B. 3x hintereinander ein und dasselbe machen - nein, da hat sie sich vor den Kopf getippt. Immer Abwechslung mußte sein.
Wir hatten auch ungefähr 1998 beim BH-Training mitgemacht, was sie überhaupt nicht toll fand. Sie war jedesmal geknickt und gelangweilt. Da ich sowieso keine Turniere gehen wollte, hörte ich damit auf und machte nur noch Agility just for fun. Viele Monate, nachdem ich mit dem BH-Training aufgehört hatte, kam ich beim Spaziergang mit ihr auf eine große Wiese. Aus Spaß, um Abwechslung in den Spaziergang hineinzukriegen, fing ich an, das BH-Laufschema zu gehen. Ich brauchte gar nicht so lange zu laufen, bis sie es erkannt hatte. Denn auf einmal fing sie an zu humpeln. Ich sah nach, fand aber nichts. Das Humpeln wurde immer mehr. Ich probierte, wie sie ohne Fußgehen lief, was alles in Ordnung war. Sie hatte geschauspielert. Ich machte weiter, Rica humpelte, gab dann aber irgendwann auf. Für sie wäre Obedience nichts gewesen.
Maddy hingegen macht alles (außer Tricks) mit Hingabe, auch nach der x-ten Wiederholung. Gut, sie hofft, daß es immer schön Leckerlies gibt, aber trotzdem ist sie eine, die auch Obedience lieben würde. Hauptsache, sie kann arbeiten.
So verschieden können sie sein.
Ja, alte Linien hat Maddy auch. Die Züchter von ihr versuchen, diese auch aufrechtzuerhalten. Das wird nur immer schwieriger.