Bei der Einkreuzung anderer Rassen sehe ich ein Problem:
Genau genommen sind es dann Mischlinge, wenn man eine zwar ähnliche, aber fremde Rasse einkreuzt.
Wer einen Welpen einer bestimmten Rasse haben will, der wird sich niemals solch ein "Experiment" kaufen. Und wer einen Mischling will, will niemals so viel Geld ausgeben (außer es ist ein "Designer-Dog" in ihren Augen).
So hat der Züchter schon mal Probleme mit dem Verkauf der Welpen.
Um Rückzukreuzen muß er sich ein paar der Welpen behalten. Denn welcher normale Welpenkäufer will schon, daß sein Hund in die Zucht kommt? Das gibt dann evtl. Platzprobleme, von den Mehrkosten (Futter, TA etc.) ganz zu schweigen. Außerdem müßte man dann ja auch noch welche aus der nächsten Generation behalten, um es wirklich ausgereift zu machen.
Und dann wären da wieder die Welpenkäufer. Wenn die sehen, daß eine fremde Rasse in der Ahnentafel steht, dann schreien doch viele "Betrug!".
Ich denke mal, daß es unter anderem auch daran liegen könnte, daß sich gegen Einkreuzungen so gewehrt wird.
Aber welche Rasse ist denn heute noch völlig gesund? Welche Rasse könnte man nehmen? Da bekommt man vielleicht eine typische Krankheit von Rasse A in den Griff, hat aber plötzlich eine neue Krankheit dank Rasse B, die eingekreuzt wurde. Also, einkreuzen scheint sehr harte Arbeit zu sein, mit einer Menge Verstand und Untersuchungen. Das kann man nicht einfach mal eben so machen.
Nein, ich bin nicht gegen Einkreuzung. Nur sollte das gewissenhaft betrieben werden.