Beiträge von BeardiePower

    irgendwie bin ich persönlich aber auch der Meinung, dass das TH einen Züchter kontaktieren sollte, wenn ein Hund mit Papieren bei denen landet.

    Manche TH sind der Meinung, daß Züchter Vermehrer sind, egal ob VDH oder nicht und sind mit ihnen auf Kriegsfuß.
    Ich kann mich noch dunkel an die Anfänge von "Beardie in Not" erinnern. In der Beardie Revue (die es leider nicht mehr gibt) hatten sie immer von ihrer Arbeit berichtet. Da stand z.B. auch mal, daß die Leute von Beardie in Not (die größtenteils Züchter sind) blöd angemacht worden sind, weil sie Schuld am Hundeelend wären mit ihrer Vermehrerei und so, wenn sie einen Beardie aus dem TH in eine Pflegestelle holen wollten. Wenn diese Einstellung noch immer ist, dann kann ich mir vorstellen, daß die Züchter von manchen TH nicht kontaktiert werden.

    Da habt ihr aber hübsche Rinder, Chris!

    Das Aujeszky-Virus hat in diesem Jahr bei uns in der Nähe ein paar Jagdhunde zur Strecke gebracht, die an das Blut der Wildschweine gekommen sind. Denn das Virus ist auch über Blut- und Speichelspuren übertragbar (nicht sehr lange, aber die Gefahr besteht, wenn es frisch ist). Das Virus war in diesem Jahr ziemlich häufig hier in der Nähe gewesen.

    Na, da habe ich ja was losgetreten...

    Natürlich sollen Kinder bzw. Jugendliche nicht von heute auf morgen ohne Vorwarnung in den Schlachthof geschickt werden.
    Man könnte eine Projektwoche machen mit Thema Ernährung und wo die Lebensmittel herkommen. Und beim Fleisch sollten dann Haltungsformen in Filmen oder durch - wenn möglich - Besichtigungen folgen. Und dann auch das bittere Ende. Entweder durch Film oder Besichtigung. Wer zart besaitet ist, der muß sich das auch nicht ansehen. Aber für manche wäre so ein Besuch wirklich mal nicht schlecht. Eben alles auf neutrale Weise.
    Für Kinder könnte man auch eine Art Projektwoche machen, wo sie lernen, wo Fleisch herkommt und wo vielleicht als Art Bilderbuch Haltungsformen erklärt werden. Kindgerecht. Das alles ohne erhobenen Zeigefinger, alles neutral, wo nichts bevorzugt oder verteufelt wird.

    Früher hat sich auch niemand Gedanken gemacht, ob die Kinder das abkonnten. Mein Vater mußte sogar schon als Kind selber Kaninchen mit schlachten. Nicht nur zusehen, sondern selber machen.
    Bei meiner Mutter gab es Ziegen, Schweine und Hühner. Keines der Kinder wurde verschont, weil es einen Knacks wegbekommen könnte. Meine Mutter erzählt heute noch davon, wie die Tiere zerlegt wurden, wie das Blut im Bottich gekocht wurde, wie sie gewurstet haben.
    Wir hatten früher Schlachtekaninchen. Da wurden wir auch nicht verschont. Wir mußten zwar nicht dabei sein, aber trotzdem wurde das nicht von uns ferngehalten.

    Ich frage mich, wieso man heute Kinder immer von allem fernhalten will? Egal, von was. Die Kinder dürfen ja nicht irgendwas negatives mitkriegen. Aber die Welt ist nun mal nicht nur gut.

    So, und jetzt sind wir wirklich abgedriftet.

    Wobei man auch bei vielen den Eindruck hat, daß sie es auch gar nicht wissen wollen und daß es ihnen egal ist, Hauptsache, sie können so billig wie möglich Fleisch essen.
    Schulkinder sollten mal einen Schlachtbetrieb besichtigen und dabei sein, wenn die Tiere getötet und verarbeitet werden. Und auch Filme über Massentierhaltung im Unterricht. Nur leider könnte das zur Propaganda für die mächtige Fleischindustrie genutzt werden, wo alles schöngeredet wird, je nachdem, von wem die Filme gemacht wurden. Schließlich ist die Fleischindustrie mächtig und man denke nur an die vielen Subventionen für die Großen - und die Kleinen wissen nicht, wie sie über die Runden kommen sollen.

    Das ist ja nicht nur für Hunde gefährlich. Greifvögel, Füchse und anderes Getier können auch vergiftet werden. Eigentlich ist die ganze Tierwelt dadurch gefährdet. Maus mit Gift im Körper, aber noch nicht tot, wird von Greifvogel, Fuchs etc. gefressen und vergiftet ihre Fresser.
    Bei uns muß auch irgendwie Gift seit Monaten ausgelegt worden sein, auch ohne Genehmigung und so. So viele tote Mäuse und andere tote Tiere habe ich noch nie in den letzten Monaten gefunden.
    Boah, da weiß man ja gar nicht, wo man mit Hund noch gehen soll. Ich wohne zwar nicht in den Gebieten, aber an der Landesgrenze zu Thüringen und Sachsen Anhalt und wir gehen auch ab und zu mal hinter der Grenze spazieren.

    Auch wenn es hier seit Monaten nur Trockenfutter gibt, lese ich weiterhin hier mit.
    Meine Hündin verträgt seit den Clostridien irgendwie am besten Trockenfutter. Ist leider nicht so mein Ding, aber mein Gott, wenn es ihr am besten bekommt, dann ist es halt so.
    Stelle ich ihr selber was zusammen, dann merke ich, daß sie weniger, viel weniger als 50% Fleisch haben darf, da sonst der Output irgendwie weicher wird (und die Mandeln wieder dicker). Und selbst wenn ich nur so wenig gebe, ist der Output nicht mehr so schön wie vorher und auch nicht so schön wie mit TroFu. Allerdings geht es ein wenig, wenn eine Mahlzeit TroFu ist, die andere Mahlzeit gekocht oder mit Komponenten.
    Ich hoffe, daß sich das nochmal ändern wird und sie wieder so tolle Sachen bekommen kann!