Beiträge von BeardiePower

    Na, richtig mögen tut Maddy das auch nicht, wenn man das Zeugs rausmacht. Da kann es schon sein, daß vorsichtshalber die Lefzen hochgezogen werden. Aber ohne menschliches Zutun geht es dann auch nicht.
    Unsere Rica hat das überhaupt nicht gestört. Die ist auch voller Kletten weitergelaufen. Nur wenn es zu viel wurde, hat sie sich das, was am meisten gestört hat, selber rausgemacht.
    So unterschiedlich sind sie.
    Nun hat Maddy ja etwas Pech, daß hier überall was liegt. Jetzt mag sie schon nicht mehr so gerne durchs Laub laufen, weil sie weiß, daß mindestens ein Blatt hängen bleiben wird. Dann tut sie so als würde sie nicht mehr können und wird gaaanz langsam. Ist das Laub überstanden, dann kann sie wieder laufen - jedenfalls so lange, bis was anderes hängen bleibt.

    Einfach nur genial!

    Also wie bei dem berühmten Experiment mit den Füchsen? Wo sie damals nur die zahmsten Füchse miteinander verpaart hatten, damit in der Pelzfarm die Arbeiter nicht mehr so gebissen wurden - und wo schon bei den ersten geplanten Verpaarungen die seltsamsten Fuchserscheinungen bei rausgekommen sind: Schlappohren, längeres Fell, Schecken, andersfarbige Füchse etc.

    Die Erfahrungen anderer Länder zeigen bisher, dass man ganz ohne Abschüsse eben nicht auskommen wird.

    Das werden wir auch in Deutschland lernen. Die ganzen Vergräm-Methoden können Wölfe mit ihrer Intelligenz bald durchschauen und sich dran gewöhnen. Woanders, wo auch geschossen werden darf und auch wird, wird eher von den Wölfen gelernt, daß man mit Menschen nicht spaßen kann oder sollte. Irgendwann wird man deshalb auch hier Lockerungen einführen.

    Ich mag sie im Grunde auch - aber die Intelligenz, die Präsenz, das ständige Dazulernen ...

    Da kann man mal sehen, WIE intelligent Wölfe sind. Man könnte schon sagen, sie sind intelligenter als Menschen.
    Dazu kommt ja noch, daß Wölfe ihr Gelerntes den Nachkommen beibringen. So sind schon die "Kleinen" spezialisiert auf was, schon in jungen Jahren. Und so können sie auch umso schneller noch mehr dazulernen. Und so geht das dann weiter. Die lernen schneller als wir Menschen.

    Und Chris: Normalerweise - zugegeben - habe ich eher eine vegane Denkweise, was Tierhaltung und so angeht, und daß es mir ehrlich gesagt mehr um die Tiere leidtut als um die Halter, die ihre Einkünfte verlieren. Aber wenn ich deine Berichte lese, wenn du darüber schreibst, was gebraucht wird, wie viel Geld das kostet, was das für Mehrarbeit ist und so weiter, dann ist das nicht so oberflächlich wie in irgendwelchen Zeitungs- oder Fernsehberichten; das ist dann aus erster Hand; dann kann ich durchaus auch mal die Seite der Tierhalter verstehen. Danke dafür!

    Ein paar Bilder

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    Mehr Bilder gibt es bei uns im Pfoto-Talk.

    Ach, die Maddy ist ja sooo empfindlich, wenn was im Fell ist! Selbst bei einem 3 mm kleinen Zweigstückchen bleibt sie stehen und geht erst weiter, wenn man es entfernt hat. Und da es bei uns ja viel Laub und anderes hat, besteht ein Spaziergang auch aus Sachen-aus-dem-Fell-machen. Das ist vielleicht eine Rübe!

    Herbst

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    Ein paar Spiegelungen

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    Ein wenig Nebel war auch dabei

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    Beim Stöbern im Netz auf einer Schweizer Seite gefunden:
    http://chwolf.org/assets/documen…von-Woelfen.pdf

    Besonders diese Passage daraus finde ich interessant (und vor allem einleuchtend)

    So deutlich und klar findet man das auf deutschen Wolfs-Info-Seiten eher nicht.

    Und hier ist noch eine interessante Arbeit zum Thema HSH:
    http://chwolf.org/assets/documen…Dienst_2015.pdf

    LG, Chris

    Finde ich gut. Ich würde allerdings noch ein bißchen weitergehen. Auch wenn ich Wölfe toll finde, so wäre ich auch dafür, daß, wenn sich ein Wolf trotz Maßnahmen nicht vertreiben läßt, er notfalls auch erschossen werden darf. Denn ein an den Menschen gewöhnter Wolf ist wirklich eine Gefahr. Und ich möchte nicht, daß etwas passiert - woraufhin dann erst so richtig Panikmache betrieben wird. Das will ich den anderen Wölfen ersparen. Und somit muß notfalls eben auch einer erschossen werden, der sich nicht vertreiben läßt.

    Andererseits laufen in Ländern, wo Wölfe nie ausgestorben waren, die Wölfe am Tag durch die Straßen der Dörfer, zwischen den Menschen herum, ohne daß je irgendwas passiert. Weder der Mensch kümmert sich darum, daß da ein Wolf ist (könnte ja auch ein Straßenhund sein), noch kümmert sich der Wolf um die Menschen. Aber da ist auch nicht so die Gefahr, daß ein Wolf bedrängt wird. Da kommt keiner auf die Idee, den Wolf anfassen zu wollen. In unseren Gefilden wollen ja die Menschen immer alles anfassen und lassen die Tiere nicht in Ruhe. Wenn da einer einen Wolf anfassen möchte ... Gute Nacht ... Oder mit dem Selfie-Wahn: Selfie mit Wolf - könnte auch nicht gut ausgehen. Hier hat man es eben verlernt, mit der Natur umzugehen. Und das kann dann wirklich gefährlich werden. Aber in den Zeitungen wird dann nur wieder vom bösen Wolf gesprochen, aber nicht, daß er sich zum Beispiel nur gewehrt hat, weil er in die Enge getrieben wurde. Und dann geht es los...