zu Beardies solltest du @BeardiePower befragen :) die kennt sich gut aus.
Hier bin ich.
Ursprüngliche Aufgabe eines Beardies:
Die Ur-Beardies bzw. die Vorläufer der Beardies haben das Vieh zum Markt getrieben.
Später war die Aufgabe mehr und mehr, die Schafe in den Bergen selbständig aufzuspüren und mit lautem Gebell ins Tal zu treiben. Daher kommt die Selbständigkeit, von vielen auch Sturheit genannt.
Also, ein "richtiger" Hütehund in dem Sinne ist ein Beardie nicht. Ein Beardie ist eher ein Allrounder.
Zur Geräuschempfindlichkeit:
Eigentlich ist die Geräuschempfindlichkeit nicht typisch. Im Gegenteil. Hätte ein Arbeitshund anno dazumal beim kleinsten Geräusch die Arbeit vernachlässigt, dann wäre er nicht zu gebrauchen gewesen und wäre die längste Zeit auf der Farm gewesen.
Allerdings hat ein Beardie ein sehr gutes Gehör, weil er trotz Selbständigkeit auch mal auf die Pfiffe / Rufe des Farmers hören mußte - und das war bei der Distanz, die zwischen Hund und Farmer oftmals sehr weit war, schwierig, und deshalb brauchte ein Beardie ein gutes, feines Gehör.
Nur macht dieses feine Gehör heutzutage vielen Beardies das Leben schwer. Und die Selektion auf Schönheit tat ihr Übriges.
Meine Rübe ist eher hart im Nehmen. Bei Gewitter sitzt sie am Fenster und schaut sich das Treiben draußen an. Silvester wird mehr oder weniger verpennt. Und das hier
Maddy ist eine Partymaus. Wenn die sieht oder hört, daß irgendwo was los ist, dann will sie hin.
Das Wesen:
Hier gibt es inzwischen eine Spannweite, wo vieles möglich ist. Es gibt die Ängstlichen, die immer mehr werden; es gibt die, die in keiner Weise auffällig sind; es gibt welche, die hart im Nehmen sind; aber auch ab und an mal welche, die nicht ganz einfach sind, weil sie - rasseuntypisch - auch mal Aggressionen zeigen.
Viele Beardies sind lustig, mit überschäumenden Temperament. Andere sind eher Schlaftabletten. Sie sind selbständig, manche würden sagen, stur, so daß sie erstmal überlegen, ob das Kommando im Moment Sinn macht.