Beiträge von BeardiePower

    Also es entstehen auf jeden Fall Gase (Bei Plastikverpackungen bläht sich das Plastik deutlich auf) und ich bin mir ziemlich sicher, dass man das auch riechen/sehen müsste?! :???:
    Aber vielleicht kann hier jemand ja eine sichere Antwort geben, habe nämlich auch überlegt meine nächste Barf-Monatsbestellung einzukochen, der Tiefkühler platzt nämlich aus allen Nähten :fear:

    So häufig scheint das jetzt nicht vorzukommen, sonst wären ja unsere Vorfahren ständig krank gewesen bzw. gestorben.
    In Dosenfutter können auch Botulismus-Bakterien sein.

    Hab mal Tante Google gefragt deshalb
    Einkochen und Botulismus-Vergiftung | Hausmannskost 2.0

    Anders rum wird ein Schuh draus. Noch nie wurde Fleisch in solchen Mengen produziert wie heute, so günstig unter die Leute gebracht und so viel vom geschlachteten Tier nicht vom Menschen gegessen. Solange es das Kilo Schweine- oder Putenfleisch für 4€ im Angebot zu kaufen gibt, sind die Leute die ihre Hunde frisch füttern, selbst die, die mit einem hohen Fleischanteil füttern, ganz sicher nicht das Problem.
    Mal ganz davon abgesehen kaufe ich für meine Hunde möglichst kein Fleisch, das für den menschlichen Verzehr geeignet ist. Bei uns im BARF-Geschäft gibt es Abschnitte zu kaufen, die sonst wahrscheinlich eh im Tierfutter landen würden. Wie viele tausend Jahre haben Hunde von Essensresten und Müll gelebt, da fange ich jetzt nicht bei meinen beiden an nur Filetspitzen und Lammlachse zu füttern.

    Beim letzten Absatz stimme ich dir zu!

    Bei dem anderen weiß ich jetzt nicht, ob du mich richtig verstanden hast. Ein neuer Versuch, das zu erklären:

    Gerade weil so viel Fleisch produziert wird, gerade weil Menschen nicht mehr alles vom Tier verwerten (früher blieb ja kaum was übrig vom Tier), kann man das Fleisch deshalb auch anderweitig (ver-)kaufen, sprich als BARF (und natürlich auch Fertigfutter, aber da kommt ja nicht viel Fleisch rein pro Dose / Tüte). Und weil es so viel am Markt gibt, ist es auch billig, daß man sich das auch leisten kann, seinem Hund täglich Fleisch zu geben.
    Würde es nicht so viel Fleisch am Markt geben, wäre es teurer. Dann würde sich vielleicht so mancher BARF nicht mehr leisten können. Abgesehen davon, daß es dann ja weniger Fleisch am Markt geben würde, was vorwiegend dann für Menschen verkauft werden würde.
    Na ja, meine Gedanken sind manchmal ein wenig kompliziert. Da kommt nicht jeder mit. Oder ich erkläre zu kompliziert.

    Ganz genau. Ohne Massentierhaltung wäre BARF gar nicht möglich. Vielleicht eine Erfindung der Fleischindustrie, damit schön viel Fleisch verkauft wird? Schließlich haben Hunde nie so viel Fleisch bekommen wie jetzt, auch wenn das gerne behauptet wird. Hunde haben über Jahrtausende nur Essensreste und Getreidebreie / eingeweichtes Brot bekommen. Fleisch war Mangelware, damit teuer, damit wertvoll und die Menschen haben es selber gegessen, wenn sie sich was leisten konnten (wer sich einmal die Woche Fleisch leisten konnte, hatte schon Glück). Auch wenn sie selber Vieh hatten, bekamen die Hunde nichts davon. Vielleicht ein- zweimal im Jahr, wenn geschlachtet wurde die Abfälle, die der Mensch nicht verwerten konnte, aber kein Fleisch wie beim Barfen. Die Aussage, früher wären die Hunde gebarft worden, stimmt also nicht, weil das ja immer gerne behauptet wird. Sie haben kein Fertigfutter bekommen, ja - aber kein Fleisch.
    Und jetzt bin ich wieder abgeschweift...

    Der Cocker meiner Großeltern (mit dem bin ich aufgewachsen) hat auch nur billige Dosen, Matzinger-Flocken und Essensreste bekommen. Er war nie krank, sah toll aus und ist 16 Jahre alt geworden.

    Meine Hündin hatte auch jahrelang selbstgemachtes bzw. "Komponenten" (Reinfleischdose, Gemüse- und Getreideflocken) bekommen, was sie immer super vertragen hatte.

    Dann bekam sie vor 2 Jahren dank Antibiotika Clostridien. Seitdem verträgt sie am allerbesten TroFu. Fleisch verträgt sie nur noch in kleinen Mengen. Auch so ist frisches Futter seitdem nicht mehr so der Hit in ihrer Verdauung.

    Seit einiger Zeit versuche ich, sie wieder dran zu gewöhnen. Denn TroFu ist auch nicht ganz so meins (auch wenn es sehr praktisch ist). Aber sollte sie das auch weiterhin nur suboptimal vertragen, dann wird es eben weiterhin TroFu geben. Da ist mir die Verträglichkeit tausendmal lieber als das starre Festhalten an einer Fütterungsart, die mein persönliches Denken besser findet.

    Wie auch wir Menschen ist jeder Hund anders. Was der eine verträgt und womit er gesund ist, kann für den anderen schlecht sein und krank machen. So völlig pauschalisieren darf man da nicht. Da gibt es neue Studien zu (Menschen) Blutzuckerspiegel: Jeder Mensch reagiert anders auf Lebensmittel - DIE WELT
    Deshalb finde ich das auch nicht gut, wenn so pauschalisiert wird in diesen Futtertests.

    Da hat Frau Radinger recht!
    Wobei ich ja denke, daß die, die im Internet gegen Jäger und so hetzen, sich gar nicht wirklich für Wölfe interessieren, sondern nur ihren Frust los werden wollen.

    Wenn der überfahrende Wolf aus Ostdeutschland kommt, evtl. der war, der in Nordhessen in der Photofalle war, dann könnte es vielleicht der Wolf sein, der auch bei uns war (oder ist?).

    Wieder alles so tolle Bilder!
    Die kleinen Füchslein sind ja soooooooooooo süüüüüüüüüüüß!
    Und die monochrome Bilder sind so klasse!
    Aber auch die anderen Bilder sind toll!

    Meine Hündin mag ums verrecken nicht rohes Geflügel. Komischerweise mag auch sonst keiner aus ihrer Familie rohes Geflügel. Wäre mal interessant, warum. Aber auch so ist sie kein großer Fan von rohem Fleisch, obwohl sie bei den Züchtern teilgebarft wurden. Sie mag es lieber gekocht oder in Reinfleischdosen. Aber lieber als Fleisch frißt sie hartes Brot und Apfel. Und auf Haferflocken steht sie total.
    Auch mag sie keinen getrockneten Fisch oder Trockenfutter mit Fisch (da mag sich meine TÄ immer drüber amüsieren, die u.a. das als Belohnung gibt). Gebratenen Fisch oder Fisch im Dosenmenü gehen immer.

    Das war ja klar, daß die Ergebnisse so ausfallen.

    Die sollten lieber mal testen, was da alles so drin ist, wo es herkommt und so weiter. Aber ob die Ergebnisse dann objektiv sind? Ob es wirklich zeigen würde, was alles so drin ist? Vor allem in den billigen Sorten? Ich habe da so meine Zweifel.

    Das schlimme ist, daß immer noch viel zu viele Menschen das glauben, ohne zu hinterfragen.

    Dabei bin ich jetzt nicht jemand, der Fertigfutter per se verteufelt; auch TroFu verteufle ich nicht allgemein.

    Ich frage mich, warum ausgerechnet bei Hund und Katze die Nährstoffe täglich mg-genau gedeckt sein müssen? Also unbedingt gedeckt sein müssen, daß die "guten" Sorten so dargestellt werden, als würden sie die Hunde nach kurzer Zeit durch Nährstoffmangel umbringen.
    Wir Menschen rechnen doch auch nicht aus, wie viel wir wovon brauchen und ernähren uns auch nicht danach, daß täglich mg-genau die Nährstoffe gedeckt sind. In der Natur rechnet auch kein Wolf oder Streuner, was er so braucht.
    Warum also? Um die Leute ja bei den billigen Sorten zu halten? Werbung?
    Es ist ja nicht so, daß Hunde ausschließlich nur ihr Hundefutter bekommen. Die meisten bekommen auch was nebenher.

    Einerseits kann ich mich da immer drüber aufregen. Andererseits ist mir der Hype ums Hundefutter schon manchmal unheimlich.
    Aber so, wie die es machen, kann ich so oder so nicht verstehen.

    Ach, habe ich mich schon wieder aufgeregt...
    In unserer Regionalzeitung steht drin, daß Stiftung Warentest wiedereinmal Hundefutter - diesmal TroFu - getestet hat. Das Ergebnis könnt ihr euch sicher denken: Die billigen Sorten sind die Besten, die teuren Sorten werden wieder abgekanzelt.
    Diese Leute-Verdummung!
    Leider muß man diesesmal für den Artikel bei Stiftung Warentest registiert sein, so daß ich nichts näheres sagen kann.