Beiträge von BeardiePower

    Ja, wir sind alle grad in anderen Umständen :hurra:

    Termin ist Anfang Juli, also schon recht bald und der Vater ist ein Beardie, der auf einer schottischen Farm mit 2 000 Schafen und 150 Rindern lebt.

    Wir sind alle sehr gespannt. Und auch die bisherigen Welpeninteressenten warten schon sehnsüchtig drauf.

    :winken:

    Das hört sich super an! Wie schon an anderer Stelle geschrieben, würde mich das ja auch reizen, aber aber aber...
    Alles Gute!

    Manche Züchter fahren zum Decken ins Ausland. Soll man jedes Mal eine Auslandsreise machen, nur, um den Rüden - Vater des Wurfes - kennenzulernen?
    Es ist ja schön und gut, wenn man beide Elternteile kennt, aber ein Muß ist es für mich nicht. Das ist schon fast ein wenig verrückt oder übertrieben für mich. Gut, bei Gebrauchshunden ist es was anderes, wenn man was mit ihnen vorhat. Aber sonst ... Ich weiß nicht.
    Ich kenne persönlich hier bei uns keinen, der solche Veranstaltungen vor dem Hundekauf macht. Selbst die Verpaarung und Linien sind den Leuten, die hier leben, schnurzpiepegal. Da bin ich schon eher aus der Reihe, weil ich mich mit Ahnenforschung beschäftige und werde deshalb von anderen blöd beäugt, wenn ich das erwähne.
    Vielleicht lebe ich ja auch nur am falschen Fleck? Vielleicht kümmert es die Leute woanders mehr?

    Also, was Vergrämungsmaßnahmen angeht bei den Höfen:
    Ein Hof ist für gewöhnlich außerhalb. Wenn ich einen Hof hätte, und da käme ein Wolf an, dann würde ich auf eigene Faust was machen. Blecheimer werfen, Rütteldosen werfen, Steine werfen, etc. Das bekommt doch keiner mit. Und davon erzählen muß man doch auch nicht. Das wäre mir doch egal, ob ich das dürfte oder nicht. ICH muß ja schließlich da leben. In anderen Ländern wird der Wolf kurzerhand auch mal erschossen und beseitigt, wenn er dem Hof zu nah kommt. Könnte man in diesem Fall zur Not auch machen, wenn er keinen Sender anhat.
    Auch wenn ich Wölfe faszinierend finde, aber manchmal ist mir das echt zu doof, wie mit den Problemen des Zusammenlebens umgegangen wird.

    Über die erste Züchterin (VDH) spreche ich mal lieber nicht. Das war aber noch die Zeit, wo meine Eltern verantwortlich dafür waren, ob ja oder nein.

    Meine eigenen ersten Züchter hatte ich lange bevor ich mich für ihre Rasse entschied, zufällig kennengelernt. Wir quatschten ein wenig über die Hunde und so. Als ich dann ein Jahr später anrief, daß ich mich für einen Welpen interessieren würde, hatten sie sich noch an mich erinnert und so war es alles gleich leichter gewesen.
    Daß ich da einen Welpen haben wollte, lag daran, daß ich den (damals werdenden) Vater der Welpen schon jahrelang bewundert hatte - nicht nur vom Aussehen, auch vom Wesen her.
    Leider verstarb ja mein Welpe durch eine Impfung.

    Mit viel hin und her bin ich dann zum Beardie zurückgekehrt. Aber ich wollte einen Beardie, der noch moderates, pflegeleichtes Fell hat und wesensstark ist. So bin ich auf meine Züchter gekommen (dank mehrere Leute, die einen Hund von da haben).
    Wir haben telephoniert, gemailt, einmal war ich zwischendurch zu Besuch.
    Die Welpen da wachsen auch nicht mit Brimborium auf. Es gibt da keinen teuren Abenteuerspielplatz und Frühförderung. Vermenschlicht gesagt, wachsen die Welpen im Waldkindergarten auf. Sie haben da einen Garten mit Teich; dann sind da Bretter, wo sich die Welpen ein Loch drunter gebuddelt haben oder wo man auch drauf klettern kann; Steine und eben alles natürliche.
    Die Enkeltochter ist oft da gewesen.
    Das, was die Welpen schon gelernt hatten, war, in der Nacht durchzuschlafen. War sehr angenehm.

    Bei Ausflügen in die Natur mit 7 Wochen frage ich mich immer, ob das wirklich sein muß, vor allem wegen dem noch nicht vorhandenen Impfschutz (und die maternalen Abwehrkräfte gehen da ja langsam zur Neige). Das finde ich persönlich immer etwas gewagt. Wenn ich daran denke, daß hier bei uns Staupe unter den Wildtieren rumgeht, und ein Züchter mit seinen Welpen durch die Natur spaziert...