Beiträge von Cattledogfan

    Ein Hund ist für mich auch "heruntergekommen", wenn er sich offensichtlich nicht mehr wohlfühlt in seiner gewohnten Umgebung. Jammern, in Panik wieder reinwollen, sind für mich eindeutige Anzeichen dafür, selbst wenn die Hülle noch passabel aussieht.

    Ich wollte es keinem meiner Hunde zumuten, nur noch ein müder Abklatsch seiner selbst zu sein. Und wenn man schon selber anfängt, die positiven Lebensäußerungen zu zählen, ist es meiner bescheidenen Meinung nach höchste Zeit zu handeln, entweder durch weitere medizinische Maßnahmen, die sofort Linderung verschaffen, oder durch den Schritt in den Hundehimmel.

    Wie steckt die Hündin denn die ganzen Tierarztbesuche weg? Und wie reagieren die anderen Hunde auf die Oma?

    Ich habe nämlich vor ca. 10 Jahren eine absolute Augenöffner-Erfahrung mit einem Hundepaar aus älterer Hündin und jüngerem Kastraten gemacht, als der Rüde, der der Hündin treu ergeben war, plötzlich anfing, andere Hunde von seiner Königin wegzubeißen, auch langjährige, gute Hundefreunde.

    Ich erkannte nicht, dass das "Lass sie in Ruhe, sie kann/will das nicht mehr" bedeuten sollte, weil für mich die Hündin trotz diverser Erkrankungen noch absolut fit war.

    Und irgendwann bei einer der häufiger werdenden Schmerzkrisen war der Rüde wie ausgewechselt, hing gelangweilt in der Leine, so nach dem Motto, geht's jetzt endlich weiter, los, los, schneller, und manchmal guckte er die Hündin buchstäblich nicht mehr mit dem Allerwertesten an.

    Da wusste ich, ich kann sie einschläfern lassen, falls sie die immer höher dosierten Schmerzmedikamente nicht mehr vertragen würde.

    Es dauerte allerdings noch zwei weitere Monate, bis ich es nach einem Kreislaufzusammenbruch tatsächlich tat, auch, weil sie absolut tierarztmüde war. Sie wollte schon gar nicht mehr ins Auto, weil ja die Chancen, dass es zum Tierarzt ging, schon 50 : 50 standen.

    Ich habe auf weitere Diagnostik verzichtet und sie mit der Würde einer angeschlagenen Königin gehen lassen.

    Caterina

    Für mich hat auch ein Hund Würde, und - wohlgemerkt, FÜR MICH - käme es nicht in Frage, meinen Hund so weit runterkommen zu lassen, dass er nur noch ein beinahe dauerjammerndes Etwas ist, das, wenn ich es recht verstanden habe, auch noch mit Zwang ernährt werden muss.

    Und ich würde einem so alten und in seinem Allgemeinbefinden offensichtlich sehr stark eingeschränkten Hund keinen Tierarzt- und Behandlungsmarathon mehr zumuten. Irgendwann ist jeder Hund am Lebensende angekommen, und nicht immer ist es im Sinne das Hundes, alles medizinisch Mögliche bis ultimo auszureizen.

    Wäre es mein Hund, wäre es - immer ausgehend von dem, was ich hier lese - Zeit für den Hundehimmel.

    Aber ich sehe Deinen Hund nicht, und ich kann auch nur das, was Du schreibst, als Beurteilungsgrundlage nehmen.

    Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Kraft, um eine Entscheidung im Sinne Deines Hundes zu treffen. Ob Du ihm noch mehr zumuten willst bzw. kannst, vermag wohl kaum einer über so ein Forum zu beurteilen.

    Caterina

    Danke für den Hinweis, @charly2802, das wusste ich nicht! Ich verlasse mich da eigentlich immer auf den Tierarzt.

    Aber der befallene Koolie, sowieso schon sehr schlank und nicht gerade der beste Fresser, wurde immer magerer und regelrecht struppig, hatte über eine gute Woche immer wieder Durchfall, was irgendwann nicht mehr auf läufige Hündinnen zu schieben war wegen seiner Futterverweigerung, und hatte vor der Diagnose eine Woche lang nur Matschepampe aus Milchreis und fetten Hähnchenschenkeln gefressen und trotzdem weiter abgenommen, obwohl der Durchfall damit weg war. In dem Fall sehe ich die Notwendigkeit einer Giardienbekämpfung schon.

    Ich hatte sowieso einen Tierarzttermin mit ihm und kurz vorher noch schnell Beutel und Einmalhandschuhe eingesteckt, so dass ich noch eine Kotprobe mitnehmen konnte - von den beiden anderen halt nicht mehr...

    Doch da die Cattledogkröte mit der 1. Läufigkeit angefangen hat, sabbern die beiden Jungs schon an ihren Hinterlassenschaften, wenn sie über den Hof laufen.

    Nochmal zu den Tabletten:

    Ich habe Schwarzi-Border die Dinger eigentlich immer kommentarlos ins Futter getan, etwas eingedrückt in Fleischbrocken, bis mir irgendwann auffiel, dass er es nicht anrührte, und zwar, als ich ihm einen Futterzusatz für die Gelenke - in Tablettenform, angeblich wohlschmeckend und sogar unter Trockenfutter problemlos verfütterbar - geben wollte. Seither musste ich mir immer etwas einfallen lassen, wie ich ihm z. B. Entwurmungstabletten unterjubele. Selbst unter gewolftem Pansen hat er die Dinger offensichtlich gerochen. Ich habe ihm nie irgendwas unter Zwang in den Hals gesteckt.

    Es ist einfach die Tatsache, DASS da was drin ist, und mein Freund KANN ja offensichtlich gar nichts reinstecken ;-))

    Die Fraktion der Collieartigen, wozu ich auch den Koolie oder meine frühere Aussiehündin zähle, hat meiner Erfahrung nach einfach eine stärkere Tendenz zu Macken als z. B. so ein Cattledograbauke.

    Caterina

    Ich habe in diesem Forum schon viele kluge Dinge gelesen, u. a. auch eine Aussage von flying-paws, die ich erst als... nun, vielleicht als nicht ganz so klug einstufte, und zwar sinngemäß, dass es ganz schön schwer sei, Bordercollies neurosenfrei durchs Leben zu bringen.

    In einem der vielen Threads zur Bordercollieanschaffung echauffierte sich irgend jemand mit seinem ersten Bordercollie über flying-paws und andere, die die Rasse schon jahrelang kennen, sie würden sie grundsätzlich verteufeln und sich als vermeintliche Experten aufspielen.

    Schon damals wollte ich von unserem ersten Bordercollie Schwarzi und seiner Medikamentenneurose berichten. Schwarzi Tabletten einzutrichtern, ist mittlerweile zur Hohen Schule der Überlistung geworden. Knackt irgendwo ein Blister, ist der Hund verschwunden, und Rinderhack, das ideale Medium zur Tabletteneingabe für einen Futtermilbenallergiker, rührt er gar nicht mehr an. Ich kann die anderen Hunde vor seinen Augen damit füttern, er verzieht sich.

    Selbst wohlschmeckende Tabletten nimmt er nicht, und wenn ich das Futter - er wird gebarft - schon vor dem Spaziergang anrichte und unauffällig eine Tablette hineinmogele, wird erst drübergeschnüffelt, und wehe, er bekommt mit, dass da was drin ist, dann frisst er es nicht. Es ist völlig egal, was es ist, es reicht die Tatsache, DASS da was drin ist.

    Zwischendurch mit Käse- oder Wurstbrocken ist mittlerweile auch verdächtig. Manchmal, wenn er entwurmt werden soll, fange ich schon zwei, drei Tage vorher an, Käse- und/oder Wurstbrocken zu verteilen - ohne Tabletten, wohlgemerkt...

    Nun wurden bei einem der Hunde Giardien festgestellt, d. h. die ganze Bande muss über mehrere Tage mehrere (!) Tabletten Panacur bekommen (sie teilen sich Knochen und lecken grundsätzlich die Näpfe der anderen nach). Ich tat mir unsäglich leid.

    Bis mein Freund sagte, lass mich mal, ich bin ja nicht so böse, ich KANN gar keine Medikamente geben (denn er ist derjenige, den die Hunde immer anbetteln um Wurst und Käse).

    Und was soll ich sagen, er kann die Tabletten sogar vor Schwarzis Augen und Ohren aus dem Blister brechen, der Hund nimmt von ihm die Wurst problemlos, ich dachte, ich falle vom Glauben ab.

    Soviel zum Thema, flying-paws übertreibt JJ

    Caterina

    Hundeschultraining und Suchspiele sind ja ein guter Anfang, lösen aber das Ausgangsproblem nicht: dass der Junghund so lange allein bleiben muss. Habt ihr in dieser Hinsicht auch schon etwas überlegt?

    Eben!

    Was mir auch nicht ganz klar ist: Kümmerst Du Dich alleine um den Hund, Marry Loo? Bei 6 Uhr aufstehen, Frühstück, Hund Gassi, 7 Uhr aus dem Haus sehe ich nicht viel entspannte Hundezeit morgens, und bei Sauwetter muss man evtl. noch sich und den Hund saubermachen bzw. sich umziehen... da schnurrt die Gassizeit ruckzuck noch mehr zusammen.

    Schaffst Du es in einer Stunde morgens ehrlich, 30 Minuten mit dem Hund zu gehen?

    Du schreibst eingangs, "die Familie" habe dem Hundewunsch nun endlich zugestimmt - wie viele Personen seid Ihr? Könnt Ihr Euch morgens evtl. die Zeit anders einteilen, so dass der Hund vor dieser langen Alleinebleibzeit zweimal rauskommt?

    Sei mir nicht böse, aber wenn man sich einen Hund anschafft, OBWOHL man so lange außer Haus ist, dann sollte man zumindest dafür sorgen, dass der Hund vor dieser langen Zeit ein hundgerechtes Programm bekommt.

    Und dazu würde für mich gehören, dass man morgens dann halt den Allerwertesten vielleicht eine Stunde früher aus dem Bett hievt.

    So kritisch finde ich es gar nicht, dass Du relativ früh am Nachmittag schon wieder da bist, das ist für einen erwachsenen (!) Hund durchaus machbar, der Hund ist dann ja nicht die gesamte aktive Tageszeit über zum Nichtstun gezwungen.

    Methoden ersetzen keine qualitativ gute Hundezeit.

    Caterina

    Für mich ist es eine Schande, einen Junghund so lange täglich alleine zu lassen. In dem Alter könnte er locker 1-1,5 Stunden Gassi bzw. spannenden Aufenthalt im Freien vertragen - am Stück, damit er sich richtig entleeren, ausschnüffeln und austoben kann. Im Spiel mit den Haltern und mit anderen Hunden, so oft es geht. Wechselnde Strecken und Eindrücke sind auch wichtig in dem Alter - also nicht immer das gleiche ... Auch da scheinen die Möglichkeiten in dem Fall wohl arg begrenzt.

    Im Moment wird er morgens angefixt mit Luft und Gassi - und wenn er nach 30 Minuten gerade warm ist, sein Kopf dann klar und lernbegierig ist, gehts wieder nach Hause und er wird er 8 Stunden alleine gelassen. Noch schlimmer, wenn der Gassigang dann nur an der Leine stattfindet. Das der gaga wird, ist eigentlich normal. Und die Pupertät steht eigentlich erst vor der Tür. Es wird nicht lange dauern, und er wird die Bude auseinander nehmen und sich draußen so ungehorsam benehmen, dass man ihn gar nicht mehr von der Leine lassen kann. Bewegungsmäßig kommt er dann auch viel zu kurz - was natürlich für ihn noch schlechter ist, wenn er dann 8 Stunden immer nur die gleichen Wände angucken soll und ohne Ansprache und Fürsorge durch seinen Menschen ist.

    Das mit dem Anfixen finde ich eine ganz, ganz tolle Aussage, denn irgendwie ist es ja mittlerweile Mode geworden, Hunden das natürliche Bewegungsbedürfnis abzuerziehen, z. B. durch Kaukram und Zimmerkennel, frei nach dem Motto, Qualität ist wichtiger als Quantität.

    Um es dann in Form von stark reglementierten Beschäftigungen (z. B. auf dem Hundeplatz) in die Zeitfenster zu pressen, die der Mensch zur Verfügung hat.

    Und das Totschlagargument "die Gelenke"... Wie schon geschrieben, Muskeln und Sehnen müssen sich entwickeln, und dazu braucht der Hund einfach Gelegenheit, sich in seinem Tempo zu bewegen. Gerade so ein größerer Hund einer Rasse, die für Skelettprobleme bekannt ist, muss m. E. Gelegenheit zum Traben - Wolfstrab, die kreislauf- und gelenkschonendste Fortbewegungsart - haben bzw. es überhaupt vernünftig lernen und nicht in reglementierten Bewegungszeitfenstern lospreschen.

    Das wichtigste Hundezubehör ist nun mal Zeit: Zeit, in der man mit dem Kopf auch beim Hund ist, Zeit, in der die soziale Bindung wachsen kann (wenn sich unsere jetzt gut 7 Monate alte Kröte außerhalb des eingezäunten Areals aufhält, bleibt die bei uns, dieser Hund hier haut aus dem eigenen Garten ab), Zeit, in der man völlig sinnentleert die Welt aus Hundesicht entdeckt.

    Und möglichst Regelmäßigkeit. So bekommt man einen entspannten, coolen Junghund, den man zu Fuß oder mit dem Rad oder mit Bus und Bahn (es geht auch ohne Auto) bei vielen Gelegenheiten mitnehmen kann.

    Ich verstehe auch nicht, wieso Ihr/Du nicht früher aufsteht, wenn auf der Straße noch nicht viel los ist und man den Hund gefahrloser von der Leine lassen und auch Dinge ausprobieren kann. Wenn bei mir ein Hund in dem Alter so lange alleine bleiben müsste, wäre ich zweimal mit dem draußen, bevor ich aus dem Haus gehe.

    Ich rede (schreibe) hier nicht davon, den Hund abzuhetzen, sondern ihm nicht nur die Möglichkeit zum Lösen, sondern auch zum Entdecken der Welt zu geben.

    Caterina

    @'EmmaTheFrenchie: Dieser Satz von Dir:

    "Deine Erfahrungen bringen mich zu nachdenken, vorallem weil man solche Informationen nicht oft liest."

    stimmt aber so nicht! Genau diese Beschreibung der enormen Bandbreite an Resteigenschaften des ehemaligen Farmhundes findest Du immer und immer wieder von Rassekennern - man darf halt nur nicht weggucken und sich nur auf "vielseitig", "intelligent", "will to please" & Co. beschränken.

    Caterina

    Aus Deinem Nicknamen schließe ich, dass Du eine Frenchie-Hündin hast.

    Mein allererstes Kriterium für die Anschaffung eines Zweithundes wäre, mit welchem Typus Hund der Ersthund am besten zurecht käme, denn üblicherweise ist die Zeit, die man für einen oder mehrere Hunde zur Verfügung hat, begrenzt, in den allermeisten Fällen durch Arbeit.

    Oder hättest Du genügend Zeit, z. B. einen Flat Coated Retriever anlagengerecht auszubilden? Französische Bulldoggen sind nun nicht gerade die Rasse, bei der man davon ausgeht, dass sie an denselben Dingen Spaß haben wie ein Retriever (z. B. Wasserarbeit, Apportieren).

    Irgendwie habe ich das Gefühl, Du kennst nicht viele Hunde der von Dir genannten Rassen, Deine Vorstellungen zuu ihnen lesen sich wie Idealvorstellungen aus Rassebeschreibungen. "Andere willkommen heißen" verbinde ich z. B. nicht gerade mit der Rasse (Schn)Appenzeller...

    Ich kann jedem nur raten, der sich für eine bestimmte Rasse interessiert, nicht nur möglichst viele Hunde kennenzulernen (gerade beim Australian Shepherd ist die Bandbreite an unterschiedlichen Hundetypen enorm breit gefächert, und alle sind sie irgendwie "aussietypisch"), sondern auch ganz bewusst nach den Problemen zu gucken, die sie manchmal machen.

    Hier im Forum gab/gibt es eine Userin namens UnserCarlos, die hat mit ihrem Schnappenzeller einiges durch. Dem tat z. B. das Leben in einer Etagenwohnung offensichtlich nicht gut, was bei Rassen mit einem gerüttelt Maß an Wachtrieb gar nicht mal so selten vorkommt.


    Caterina

    Das Methodenlastige in der heutigen Hundehaltung rührt m. E. daher, dass die Tiere in Lebensentwürfe gepresst werden, die vor allem zeitlich arg auf Kante genäht sind bzw. für die sie von dem, was sie mitbringen, ungeeignet sind; Stichwort Auslandshunde mit unbekannter Herkunft und Genetik in der Großstadt, möglichst bei Vollzeitberufstätigen und dem Plan, sie mit ins Büro zu nehmen.

    Oder Hundeneulinge mit Baby in der Etagenwohnung in Parknähe und dem Plan, sich einen Welpen anzuschaffen, die Kandidaten par excellence für den sog. "Welpenblues", wenn der Junghund nach Monaten immer noch nicht zuverlässig stubenrein ist.

    Für mich fehlt oft einfach der notwendige Puffer, vor allem zeitlich, um überhaupt einen entspannten Umgang mit dem Hund entwickeln zu können, und klar, dass es dann Methoden und Trainer richten müssen, wenn der Hund nicht so funktioniert, wie er soll, und das ist in meinen Augen das Schlimme heutzutage, dass einem durch den ganzen theoretischen Überbau vorgegaukelt wird, man müsse nur die richtige Methode finden und richtig trainieren, dann "läuft" der Hund wie das neue Betriebssystem auf dem Computer, quasi Hundehaltung 2.0.

    Caterina

    Ganz ehrlich, ich würde die Hunde so schnell wie möglich in seriösen Portalen zur Vermittlung einstellen (eine Anlaufstelle wurde ja hier schon genannt), auch wenn die Entscheidung zur Abgabe vielleicht noch nicht ganz ausgereift ist, denn sie sind a) groß, b) jenseits ihrer besten Jahre und haben c) schon zugebissen, zumindest die Hündin.

    Ich würde mich auch von der Vorstellung verabschieden, beide zusammen vermitteln zu wollen.

    Es gibt nicht viele Leute, die erstens die räumlichen und zeitlichen Voraussetzungen haben und zweitens masochistisch genug - um es mal überspitzt zu formulieren - sind, sich gleich zwei problematische, große, ältere Hunde ans Bein zu binden.

    Will sagen: Ich halte sie für eher schlecht vermittelbar, und bis sich geeignete Interessenten herauskristallisieren, kann es ohnehin dauern.

    Ich meine, mich erinnern zu können, dass es schon mal relativ heftige Probleme während der Schwangerschaft gab, kann das sein? Auch damals hattest Du über eine Abgabe nachgedacht.

    Wenn Du sie aus dem Tierschutz hast (ich glaube ja, oder?), würde ich auch die Orga kontaktieren, von der sie stammen.

    Wenn das Grundvertrauen weg ist, ist m. E. das Zusammenleben weder für die Zwei- noch für die Vierbeiner auf Dauer machbar. Ich möchte nicht mit Hunden unter einem Dach leben, die ich nur noch "managen" muss, ganz abgesehen davon, dass man selber nicht immer und überall zugegen sein kann und man als Familie normalerweise auch mit entsprechend mehr Personen Kontakt hat, als wenn man mit den Hunden alleine lebt, und man kann nicht erwarten, dass sich jeder Mensch hundekonform verhält.

    Ich würde allen von Herzen wünschen, dass sich die Nadel im Heuhaufen findet und die Hunde möglichst bald in ein neues, stressfreieres Zuhause umziehen können.

    Caterina