Kelpador: Also ich würde mir den Welpen so früh wie möglich holen und mitnehmen, wenn Du ihn sicher parken kannst. Denn wenn ein Hund nicht nur für Hobbytierhaltung sein soll, dann muss er m. E. vor allem eines lernen: warten.
Unsere beiden Rüden kamen ja bereits erwachsen auf den Betrieb, die Hündin als Welpe, und es ist schon einfacher, einen Welpen einfach so in Betriebsabläufe - ich rede jetzt nicht von der Arbeit am Vieh - hineinwachsen zu lassen, da muss man nicht so viel regeln wie beim erwachsenen, deutlich autonomeren Hund.
Hier ist z. B. Treckerfahren problematisch mit den Rüden. Schwarzi-Border ist ohnehin zu groß, der würde eigentlich nur auf einen draufpassen, der Koolie hat Angst.
Die Cattle-Kontrolleuse dagegen wurde schon als Welpi einfach geschnappt und mitgenommen oder draufgehoben und dagelassen, sie kann man problemlos mitnehmen.
Nur: Sie ist im Moment läufig, und heute morgen wäre es sehr praktisch gewesen, mit Hund zu einer kalbenden Gallowayfärse zu fahren, bei der Geburtshilfe zu leisten war. Da das Betriebsauto unterwegs war, musste Herrchen mit dem Trecker los. Er hätte gerne Spockie-Koolie mitgenommen zum Aufpassen, damit die Herde - bei der im Moment ein Deckbulle mitläuft - nicht auftaucht, aber als der begriff, dass er mit auf den Trecker sollte, war er wie vom Erdboden verschluckt; den Spinnweben nach zu urteilen, muss er sich auf dem Dachboden versteckt haben. Man bekommt ihn nur drauf, wenn man ihn überrascht und einfach schnappt und draufsetzt.
Ich finde es enorm wichtig, dass ein Hund auch hoftauglich ist, was für mich auch impliziert, dass er weiß, wann er wegzubleiben hat, und das lernt er am besten so früh wie möglich.
Cherubina: Toll, was Dein Hund so alles auspackt!
Caterina