Damit implizierst du aber, dass der Hund bei der TE nicht gut untergebracht ist
Nein, tut sie nicht.
Die beste Lösung im Sinne des Hundes wäre nämlich, wenn er so schnell wie möglich auf eine passende Endstelle kommt, völlig unabhängig davon, ob wieder bei der TE oder woanders.
Nur: Das wird nicht möglich sein, wenn durch die Hinzuziehung eines Anwalts erst mal gehörig Rechtsunsicherheit bezüglich der Besitzverhältnisse geschaffen wird, so dass der Hund evtl. für Monate im juristischen Nirwana hängt und nicht vermittelbar ist.
Oder evtl. doch vermittelt und dann im schlimmsten Fall herausgeklagt wird (sofern sich die überlasteten Gerichte überhaupt damit befassen).
Ich maße mir in Unkenntnis der genauen Umstände weder ein Urteil über die TE und ihre Haltungsbedingungen noch über den Tierschutz an, sondern möchte einfach nur noch einmal darauf hinweisen, dass jenseits aller menschlichen Befindlichkeiten und allen Schmerzes der TE auch noch die Bedürfnisse des Hundes zu berücksichtigen sind.
Und es würde von wahrer Größe zeugen, wenn alle menschlichen Intervenienten ihre eigenen Befindlichkeiten zurückstellten und gemeinsam das passende Zuhause für den Hund suchten.
Das dann vielleicht ja doch bei der TE wäre, wer weiß.
Dass das Wunschdenken ist, weiß ich auch. Nichtsdestotrotz gibt es auch diesen Weg.
Caterina