Beiträge von mogambi

    hallo
    ich habe ein paar recht spezielle fragen

    folgendes
    unser 8 jahre alter hütehund mischling ist viel zu dünn.

    sam hat seit fast 7 jahren eine sdu und bekam bisher forthyron.

    seit 5 jahren füttern wir frisch.kein barf ,gemüse u. kohlenhydrate gegart,fleisch meist roh,ab und an auch gegart.
    täglich einen naturjoghurt von welpe an,zwischendrin mal einen apfel,möhre,birne ...

    vor 2 jahren bekam er massive probleme mit dem kotabsatz.saß oft brummend vor schmerzen im wald ... es wurde dann eine vergrößerte prostata festgestellt und sam per chip kastriert(hat inzwischen den 3. chip,op wegen weiterer gesundheitlicher baustellen nicht möglich)

    ein jahr später wurde nachgechipt weil immer noch probleme mit kotabsatz.
    gebracht hat es leider nichts... bei einem anderen tierarzt,den wir als notfall aufgesucht hatten ,als mal genichts mehr ging,wurde dann ein rektum divertikel diagnostiziert.

    futter wurde umgestellt auf kost die nicht stuhlfestigend wirkt.

    im vergangenen herbst(nach dem 2.x. chipen) ging es sam dann garnicht gut.....
    anfangs stand der verdacht im raum das der chip nicht wirkt.dies wurde getestet,alles ok.
    aber
    t4 viel zu hoch,bauchspeicheldrüse im graubereich,leberwerte etwas erhöht,muskelwerte nicht ganz ok.

    im frühjahr erneut geriatisches profil machen lassen,werte fast gleich geblieben.
    kardiologe(sd spezialist) vermutete das sich das herz so verschlechtert hat.

    beid em termin zum herzschallen stellte sich dann heraus das da soweit alles ok war,aber der t4 wert zu hoch(was noch ok war da sam eine sdu hat und forthyron bekam u. der arzt meinte lieber etwas hoch als zu niedrig)
    t3 aber zu niedrig.... also t3 verordnet.

    sam ging es aber nicht besser.er fraß gut,mochte aber kaum noch laufen,war oft schlapp.
    anfang juli erneut blut und kontrolltermin beim kardiologen
    diesmal t4 zu niedrig,trotz gleich gebliebener menge forthyron und t3 trotz gabe von t3 noch weiter gesunken.

    der arzt ratlos,das hatte er in seiner beruflichen laufbahn noch nicht.
    wir sind die ernährung dann durchgegangen,futter,zeit der tablettengabe,abstand zu den gaben... alles ok.

    sam ist verhaltensauffällig,hat nur noch angst,mag nicht mehr gassigehen,ist schlapp und hat abgenommen.
    all dies paßt auf das sdu bild
    t3 wurde erhöht
    sam nahm weiter ab ,trotz höherer futtermenge.
    die kotabsatzprobleme wurden schlimmer,mehrfach mußte ihm notfallmäßig beim tierarzt geholfen werden und das divertikel manuel ausgeräumt werden.

    nun werden die medikamente komplett ausgeschlichen,dann soll erneut ein blutbild gemacht werden und dann sehen wir weiter,so der derzeitige weg.

    zur zeit füttern wir wegen der bauchspeicheldrüse fettarm und wegen der festigenden eigenschaften so gut wie keine zus. kohlenhydrate .
    um den stuhl weich zu halten bekommt sam weizenkleie und buttermilch (laktulosesirup hat nichts gebracht)zum futter,für die bauchspeicheldrüse enzyme .

    meine frage nun,wie/was könen wir geben damit sam wieder zunimmt.
    sein bestgewicht waren mal 18 kg,dann hat sich das auf 17,5-,8 kg eingependelt,im sommer auch mal etwas unter 17 kg

    beim letzten weigen vor 1 wo waren es 15kg.

    für anregungen wäre ich wirklich dankbar.

    ach ja,ernährungsberatung wurde bereits angestrebt... aber selbst denen ist das zu kompliziert.nun soll erst einmal das nächste blut abgewartet werden,dann eine beratung mit 2 thp und dann erneut ein gespräch.


    lg kirsten

    wir hatten nun vor 2 wochen den kontrolltermin beim kardiologen(sd spezialist)
    der t4 wert ist gesunken trotz gleicher menge forthyron
    der t3 ist ebenfalls gesunken(war schon zu niedrig) obwohl t3 zugeführt wird.

    was den hund selbst betrifft

    sam hat nur noch angst... selbst der tierazt war darüber etwas entsetzt.
    sam weicht mir nicht von der seite,ist super empfindlich was die stimmlage von uns menschen angeht.
    jedes kleine etwas lautere wort bezieht er auf sich.fordert man von änni ein platz ,schmeißt sam sich 10 m weiter ebenso ins platz.... soll änni an der tür warten bevor sie einfach rausrennt... geht sam dann erst nach 5maliger aufforderung und versicherung das es ok ist.

    war seine box im auto immer seine sichere höhle,werden nun hunde und menschen schon aus entfernung verbellt wenn sie am auto vorbei gehen.

    laut tierarzt paßt das alles auf die sd diagnose.

    da sam probleme mit artgenossen hat,haben wir ihn ja wieder mit zur hundeschule genommen ,wenn wir mit änni hin sind.
    das haben wir nachgelassen,es war die reinste quälerei für sam.er hatte nur angst.

    wie es nun weitergeht muß die erhöhte t3 gabe in etwa 6 wochen zeigen

    mir tut sam ohne ende leid.... zu sehen wie er selbst unter der situation leidet und ihm nicht helfen zu können,das schmerzt.

    traurig machen solche bemerkungen anderer hundehalter ,"der ist ja agressiv".. der münsterländer(unsere änni) ist dagen ein ganz verträglicher hund.....

    lg kirsten

    ohje,wo wohnt ihr nur alle .....das ihr so unter hitze leiden müßt?

    hier mitten in schleswig-holstein sind 24° ,wechsel wolken und sonne und leichter wind.

    vorhin als wir unterwegs waren sah es kurze zeit nach unwetter aus,hat sich aber komplett verzogen.
    ich sitze hier am pc und friere weil es im haus recht kalt ist.

    schlimm finde ich diesen dauernden wechsel.....warm,sonne,dann kühl und naß...usw.mal ein paartage einheitlich so 24° ein paar wolken und gerne mal windstill(bekomme kopfweh wenn so dauerwind ist)

    lg kirsten

    nachdem es die nacht von samstag auf sonntan heftig gewittert und geschüttet hat,war es gestern hier schwül warm ,aber doch ein wenig windig....
    sam wollte so garnicht raus,ist mit meinem mann nur das nötigste gelaufen... die kleine ist da etwas unbedarfter.....
    allerdings hatte sie gestern einen regelrechten quengeltag...
    nachmittag waren wir dann am plöner see und änni konnte dort im wasser planschen.sam hat sich nur mal die pfoten etwas gekühlt und dann am ufer gesessen und gewartet das es wieder zum auto und heimwerts geht.

    zuhause hatte es in der zwischenzeit geregnet und war deutlich abgekühlt

    heite sonnen wolkenmix und warm,aber nicht zu warm.... trotzdem wiill sam nicht raus.
    hier im haus ist so kalt das man den ofen brauchen könnte.

    lg kirsten

    hier in sh ist zur zeit wechsel zwischen sonne und wolken bei 21° und leichtem wind.
    gestern und die nachts hat es ordentlich geregnet.
    bisher war das was man so sommer nennt ,nicht wirklich sommer.... wechselhaft vom feinsten.. 3 tage heiß und trocken,dann wieder 2 tage regen und so kalt das man heizen kann,dann wieder hitze.. mal ein gewitter und regen dann wieder so kalt....

    dieser wechsel macht uns hier allen zu schaffen.
    an manchen tagen mag sam so garnicht laufen...gestern beid em dauerregen ging es einigermaßen,da war dann auch mal ein etwas längerer weg drin.
    änni mag nicht naß werden ,zumindest nicht bei regen(baden ist was anderes)...da wird sogar zuhause ein bogen um die pfützen im hof und garten gemacht.

    hier im haus ist es richtig kalt... und ofen an schon ein muß wegend er feuchtigkeit.

    lg kirsten

    wir nutzen beides.
    leinenführigkeit wird/wurde am geschirr genauso trainiert wie am halsband.
    unser althund läuft aus gesundheitlichen gründen fast nie am halsband ... nur beim mantrailing hat er ein speziell nur dafür genutztes halsband für die wartezeiten.fürs suchen dann ein xback aus dem zughundesport.im alltag nutzen wir ein safety ,ebenfalls aus dem zughundesport,aber auch als führgeschirr geeignet.

    die kleine wurde am anfang in der hundeschule nur mit halband trainiert ,sonst zusätzlich am geschirr und bei "schweren wegen" wo alle super aufregend war,wurde die leine am halsband und geschirr festgemacht.
    inzwischen ist sie 11 monate und läuft im alltag nur noch am geschirr(ausnahme sind kurze wege in der nachbarschaft,da läuft sie nur am halsband) und ziehen,was ja immer noch mal vorkommt,ist am geschirr viel weniger geworden als am halband.

    ich denke mit etwas einsatz und vor allem konsequenz kann man beides gleich gut nutzen.

    mir persönlich hat das leinenführigkeittraining am halsband immer ein bischen bauchweh bereitet.
    gerade die erste zeit ist änni oft mit voller wucht,manchmal sogar anlauf in die leine gesprungen..
    wir sollten über leinenimpuls üben..... und obwohl sie ein extra breites gepolstertes halsband (haben wir extra anfertigen lassen weil es so etwas in so kleiner größe nicht gibt) hatte,tat mir das in der seele weh .....zumal sie jedes mal wenn wir mit dem halsband kamen sich zurückgezogen hat... da war egal ob es raus ging ....

    also hab ich angefangen zus. am geschirr zu trainieren.... was bei dem althund ging,mußte doch auch bei änni umzusetzens ein....

    inzwischen hat sie ein neues halsband bekommen ,eines ohne klickverschluß.wir haben darauf geachtet das es weiches leder ist,breit genug,eine schnalle als verschluß hat und ganz wichtig,den ring für die leine in schließen nähe... so drückt kein verschluß auf die kehle .


    lg kirsten

    @Maulwurf2015

    wie schön hier noch einen halter von klm zu lesen.

    wir haben eine 11 monate alte hündin.nicht vom züchter sondern aus privathand,aber bedie eltern jagdlich geführt.
    von 10 welpen sind soweit man uns erzählt hat fast alle als familienhude abgegeben worden.
    wir wissen nur von einem bruder der jagdlich ausgebildet wird und dieser ist bei den elternhund besitzern geblieben.

    auch wir sind sehr angetan von dem angenehmen wesen unserer kleinen.
    sie ist draussen sehr lebhaft und im haus merkt man sie kaum


    an alle ...

    ich habe mir die dvd jagdhunde ohne jagdschein von sabine middelhaufe gekauft
    und kann diese nur empfehlen.

    da wird sehr gut erklärt wie man seinen jagdhund richtig liest und wie man diesen auch ohne jagd richtig auslasten kann.

    was ich sehr gut finde das es hier nicht um antijagdtraining der üblichen art geht sonder darum die eigenheiten des jeweiligen hunde anzunehmen und damit positiv umzugehen.

    das buch von sabine middelhaufe sther hier schon seit nun 8 jahren im regal,das haben wir angeschafft als unser hütehund anfing jagdtrieb zu zeigen.


    lg kirsten

    meine äusserungen waren rein gedanklich gemeint.

    unsere änni ist zur zeit noch total unbedarft bei wildsichtungen...rehe werden wahrgenommen,aber nicht weiter drauf reagiert..... es sei denn sam bellt bei rehsichtung,dann macht sie mit,man sieht ihr aber dann an das sie garnicht recht weiß warum nun gebellt wird.
    spuren sind halt sehr interessant... aber auch da sind beide hunde gleich was das interesse betrifft... nur änni setzt ihre nase anders ein als sam.

    keine sorge,wir sind nicht nur in der stadt(ist eher die ausnahme) o. in wildarmen gebieten unterwegs .hier gibt es selbst in ortsnähe soviel wid das begegnungen garnicht vermeidbar wären....
    dazu sind wir gern in der natur unterwegs und beobachten das wild sehr gern.auch will ich meiner hündin ihre jagdliche genetik nicht absprechen....
    wir möchten änni ihrer neigung entsprechend mit nasenarbeit und dummytrainung beschäftigen.

    sie wäre ja sowieso nicht zur jagdgeeignet,einmal weil sie nicht schußfest ist und dann wegen ihrer gesundheitlichen beeinträchtigung(angeborene blasenschwäche).

    bisher macht sie nicht den eindruck das ihr was fehlt o. das sie unglücklich ist,weil sie nicht jagdlich ausgebildet wird.
    sie ist ein lebhaftes fröhliches ,sehr auf uns menschen bezogenes hundekind ud wir arbeiten daran das es auch so bleibt .

    wie schon erwähnt,bis jetzt ist es so das unser hütehund mehr jagdtrieb zeigt,auch als er so alt war wie änni.....da war der unterschied,das sam bei spuren völlig von der rolle war und gezogen hat wie nichts gutes... bei änni dies zwar interessiert,aber entspannt abläuft.

    ich denke nach wie vor das es auf den einzelnen ankommt

    jagen fängt nicht beim hinterherhetzen an und auch vorstehen ist kein anfangsanzeichen für jagen.... wir haben gelernt das es viel viel früher anzeichen dafür gibt,man muß sie nur als mensch erkennen.
    wie hier schon erwähnt,ist abrufbarkeit sehr wichtig und zwar in möglichst jeder situation.
    oder eben auch ein abolutes ablegen auf entfernung.so wie das down bei den jägern.

    leider heißt es von deren seite das dies nur über schmerz o. angst zu ereichen ist... einen anderen weg gibt es laut ausage nicht um das als absoluten abbruch zu trainieren.


    mir stellt sich noch die frage;
    ein hund,der nie wild kennengelernt hat und nie hinter einen stück wild hinterher ist,warum muß dieser hund nur glücklich sein wenn er wild jagen darf........nur weil er als jagdhunderasse geboren ist und weil menschen das so sehen,eben weil bestimmte genetik mitgebracht wird?

    ein hund,der spuren nachläuft weiß doch ,ohne das er gelernt hat um was für ein tier es sich handelt, garnicht um welches es sich handelt...sicher hat er genetisch jagdeigenschaften im blut,aber diese müssen auch zum größten teil erst geweckt werden(warum bekommen denn schon welpen in jägerhand tote hasen,fuchs o. rehbeine zum üben ?)..........wie eben auch beim hütehund,der zwar die vorraussetzungen dafür mit bringt,aber trotzdem darin geschult werden muß.

    unser hütehund nimmt bei schafen sofort hütestellung ein,das heißt aber noch lange nicht das er es auch beherrscht.

    und unsere klm würde wohl erst bemerken das sie eine hasenspur in der kleinen hundenase hat wenn sie den hasen anstupst.
    sie ist da total unbedarft,bisher nichts zu merken von raubzeugschärfe wie sie angeblich ihre mutter haben soll.... ihr bruder hat bereits die erst jagdliche prüfung....