Beiträge von mogambi

    der pcr testwegen der positiven anaplasmose werte ist negativ.

    soweit mal was gutes.

    allerdings hat sam heute wieder pechschwarzen kot abgesetzt.

    hab gerade mit der ärztin gesprochen.... er bekommt ja zur zeit antibiotikum wegen der hohen entzündungswerte.

    und

    sollte es tatsächlich wie vermutet eine magenschleimhaut entzündung sein ,ausgelöst durch das prevocox,dann kann es eine weile dauern bis alles wieder ok ist.

    montag sprechen wir wieder.

    sonst geht es ihm so ein ganz bischen besser,er läuft nicht mehr mit hängenden ohren und rute gassi, und hat vorhin sogar änni zum toben aufgefordert.allerdings ist er hinterher immer recht platt und ein bischen bauchweh scheint er auch noch immer mal zu haben.

    lg

    wir haben das previcox nun fast 2 jahre gegeben.das mittel soll 24 std wirken bzw einen konstanten spiegel im blut aufbauen.

    sam hat es auch nie auf nüchternen magen bekommen.

    obwohl unsere ärztin sagt es sei das bestverträglichste schmerzmittel,hat samm oft probleme mit aufstoßen und dann maul schlecken gehabt.

    chemische magenschoner verträgt er nicht ,also hat er öfter haferschleim bekommen,besserung gab es aber keine.auffällig war noch das er das mittel mittags bekam und meist nachts diese symphtome hatte.

    vor einer woche haben wir nun das previcox abgesetzt da sam auf einmal schwarzen kot u. durchfall hatte und dazu sehr schlapp war.

    verdacht auf magenschleimhaut entzündung verm. durch das schmerzmittel.

    er bekommt nun 30 min. vor den mahlzeiten (2x tgl) einen sirup aus ulmenrinde(selbst gemacht) und seit dem ist es besser mit dem aufstoßen und schlecken.

    ob wir das überhaupt wieder geben,steht noch nicht fest.jetzt wird erst einmal alles andere(hatte davon geschrieben) abgekärt ,antibiotika zuende gegeben und dann geschaut wie es ihm weiterhin ohne schmerzmittel geht.vieleicht findet sich eine lösung nur bei bedarf eines zu geben,nicht mehr dauerhaft.

    lg

    Fjana

    sam hat auch extrem hohe entzündungswerte(laut labor eine mssiver bakterielle entzündung) ,er bekommt dafür jetzt 14 tage antibiotikum.

    auch andere werte sind teil sehr erhöht o. niedrig... nur das ist schon seit jahren immer wieder so,hat jedesmal für diskussion mit unserer ärztin gesorgt....

    laut laborvermerk wird jedes mal auf stetigen inneren blutverlust und ein eventuelles tumorgeschehen hingewiesen.

    vor 2 jahren haben wir ihn dann in der tierklinik einem professor für onkologie vorgestellt ,haben alle werte diagnosen der letzten 10 jahre vogelegt.

    ergebnis,er hat eine neuromuskuläre erkrankung mit maßgeblicher beteiligung des gehirns(o.ton. prof.) ,einfach gesagt,sein gehrin steuert zeitweise nicht alle funktionen wie es soll und sorgt damit für immer wieder auftretende unspezifische befunde und blutwerte.

    einen termin in der klinik beim prof. haben wir nun in 3 wochen.

    8 tage bekommt er noch antibiotikum ,danach wird ein erneutes blutbild gemacht

    nun hoffen wir sehr das die entzündung mit antibiotikum abheilt und der rest wieder "nur" eine fehlsteuerung im gehirn ist.


    lg

    ich schließe mich mal Sniper an was den satz "es führen viele wege zum ziel" betrifft

    mir wurde anfangs von jedem angst gemacht was meine klm hündin so alles anstellen würde in sachen jagen... das hat mich total blockiert und wieder diesen beigeschmack gehabt von " ein hund in nichtjägerhand ginge garnicht".oft hatte ich das gefühl ich müsse mich rechtferigen dafür das unsere kleine leben darf(aufgrund ihres ektopischen ureters u. das dies erblich ist,hätte man sie einfach erschossen auf einer jagd....op wäre nicht wirtschaftlich gewesen)

    eigentlich waren die beiden vorfälle mit den rehen unser glück......

    diese und änni reaktion haben mich angespornt nicht aufzugeben(wie mir ja von hundetrainern geraten wurde) sondern intensiv nach hilfe zu suchen.

    und wie mir mein helfer so nett sagt ,man kann sich durchaus alles selbst anlesen und beibringen,aber manchmal fehlt für die feinheiten doch mal ein meister.

    ich kann nur betonen wie dankbar ich für diese hilfe bin .

    und ich habe mein ziel geändert in ; nicht antijagdtraining,sondern gemeinsam lernen und erleben.

    ist vermutlich der längere weg ,aber auch der ,zumindest für mich,schönere

    lg

    wir üben das stop schon fast spielerisch..... immer mal stop und weiter zwischendurch,ein "zurück zu mir" an langer leine...änni macht das alles viel spaß.

    hab ich die hundepfeife um,dann schaut sie sich oft einfach um, um zu sehen ob ich auch ja mal pfeife.dann kommt sie mit wehenden ohren angerannt ,setzt sich und wartet das ich weiter sage.

    auf wegen wo es ihr schwerfällt ruhig zu bleiben,weil dort immer wild unterwegs ist,geht es im fuß mit stop/weiter.... einfach damit sie garkeine zeit für anderes hat weil sie sich auf mich konzentrieren muß.

    und auch zuhause gibt es immer wieder kleine trainingseinheiten zu lernen sich zusammen zu nehmen.

    so darf sie z.b. zwar auf ansage aus dem auto springen,aber nicht laufen sondern vor mir absitzen ,eine weile warten und dann im fuß zum gartentor.

    für uns eine gute lösung: sind wir irgendwo und die leine fällt neben änni auf den boden,hat sie zu bleiben wo sie ist,bis ich die leine aufnehme und das auflöse.

    machen wir schon seit sie ganz klein war und das sitzt inzwischen wirklich perfekt,auch bei ablenkung.immer mal wieder mache ich das unterwegs auf einem wanderweg wo auch mal viel los ist,kinder,erwachsene ,hunde... änni bleibt dann artig sitzen und alles kann passieren,sie schaut nicht einmal wenn sie jemand anspricht.

    denke das alles hilft uns auch bei den übungen am wild.

    lg

    ich hatte ja schon mehrfach geschrieben wie wir arbeiten

    bei direkten wildbegegnungen wo uns ein reh direkt vor die füße läuft(eine solche hatte das verhalten bei änni ja auch erst ausgelöst,vorher war alles ok) bekommt änni ein stop und das setze ich auch konsequent durch,notfalls mehrfache wiederholungen.

    für uns ist dieses "stop" ,das was für einen jäger das down ist,also ein absoluter abbruch.

    üben tue ich das täglich immer mal wieder.... so das sich das ganze festigt.

    bleibt sie sitzen ,versuchen wir langsam weiter zu gehen,geht dies so garnicht,drehen wir um und gehen halt den weg zurück... brechen das für den moment ab.

    das erste mal als wir eine solche direkte rehbegegnung hatten ging es mir wie den anderen hier.... wir kamen keine 2 schritte vorwärts,immer wieder geschrei..... mein mann hat mich dann nach einer gefühlten ewigkeit mit dem auto dort eingesammelt.

    danach hab ich eine ganze weile diesen weg gemieden und war nur noch auf der hut um blos ein reh vor änni zu sehen .....

    2 trainer dagten mir ,das wir das eben so hinnehmen müssen,ist ja ein jagdhund(hatte ich auch schon geschrieben)

    eine andere halterin warf mir vor mein hund sei einfach unerzogen(ist sie nicht,ist eben ein jagdhund mit entsprechenden genen)

    das wollte ich nicht auf mir sitzen lassen,wollte auch nichts einfach hinnehmen... und so hab ich nach hilfe gesucht.

    nun ist man in jägerkreisen,als nichtjäger mit jagdhund,nicht gerade beliebt und so war das ganze nicht ganz einfach.

    aber es hat sich gelohnt nicht auf zu geben!

    naja, nun haben wir einen plan und arbeiten danach..... und,wir lassen uns alle zeit die wir brauchen.

    haben wir einen nicht so guten tag wird das nicht mehr so hoch bewertet,ich fühle mich sicherer,nicht mehr so als versager.....und allein das hilft ungemein.

    auch ein jagdhund ist in erster linie einfach ein hund.

    und wenn man mal darüber nachdenkt was alles so in einigen rassemischungen o. tierschutzhunden steckt........dann denke ich ist ein reiner jagdhund u.u. einfacher zu händeln wenn man bereit ist sich mit seinen fähigkeiten zu befassen und auseinander zu setzen.... auch wenn man kein jäger ist,als ein hund der u.u. einen herdenschutzhund und jagdhund in sich vereint(mal als beispiel).oder was ist mit den ganzen terriern die gerne von alten menschen gehalten werden?,auch das sind jagdhunde....

    auch in jägerhand ist ein jagdhund nicht immer im jagdeinsatz... hat oft wochen/monatelang keinen job in sachen jagd.

    wir sind dankbar das wir einen gemeinsamen weg gefunden haben mit dem ziel wild zu beobachten ,aber nicht zu schießen.

    lg