Beiträge von mogambi

    also,ich kann dich sehr gut verstehen.....

    wir haben im juli unseren sam gehen lassen,er wäre im nov. 13 geworden.

    sam war sein leben lang krank und kein tierarzt hat geglaubt das er so alt wird.

    ich selbst bin auch ein sehr emotionaler und sensibler mensch und lebe schob die ganzen jahre mit dieser angst vor dem verlust meines hundes.

    vor 5 jahren ging es ihm so schlecht das die ärzte ihm nicht mehr den winter gaben.....

    aus dieser angst heraus entstand dann der wunsch nach einem 2. hund.....

    wir haben dann eine kl. münsterländerhündin zu uns geholt.die kleine war damals 11 wochen alt und hat unseren alten hund im sturm erobert.

    aber auch änni war nicht ok,sie hatte eine harnleitermißbildung und wäre ohne op keine 3 jahre alt geworden weil ihre nieren versagt hätten.

    sie wurde mit 21 monaten daran operiert.da ein tierarzt zwar einen verdacht(sie mußte alle 2 std rund um die uhr pipi) hatte,sich aber nicht sicher war und wir sie erst einmal läufig werden lassen sollten,dann würde sich alles bessern..... haben wir 1 jahr verloren in dem sie jederzeit hätte sterben können.

    der tag er op und die zeit danach waren für mich der reine horror.... die sorge um sam und dann auch noch um änni.....

    trotz aller ängste sind wir überglücklich das unsere beiden fast 5 wundervolle gemeinsame jahre hatten.

    als es sam im frühjahr schlechter ging dachten wir ,wir schaffen es auch diesmal...... ich hab immer zu sam gesagt "wir schaffen die 15"........es hat nicht sein sollen.... er bekam auf einmal nur noch schwer luft und stellte das fressen fast vollständig ein,nahm nur noch mit viel zureden löffelweise was.... wir mußten leider eine sehr schnelle entscheidung treffen ... seine lunge war zu 2 drittel voller tumore und der rest auch schon voll schatten.... mit antibiotika und cortison wäre und wenige tage geblieben.

    das wollten wir nicht,nicht sein leiden verlängern nur weil wir menschen nicht loslassen können.... das hatte er nicht verdient.

    wir haben gleich am nächsten tag die ärztin kommen lassen.

    ich habe noch nie im leben einen solchen schmerz empfunden......

    wir haben sam dann selbst zum krematorium gebracht und 2 tage später seine asche zu uns nach hause geholt.

    er hat jetzt einen platz in der vitrine .

    allerdings ist meine angst mit änni könnte was sein größer geworden.

    änni hat bis vor ein paar wochen ganz extrem um sam getrauert unser sonst so lebhaftes ,oft auch mal lautes müsntimädchen wurde erschreckend still... ganz langsam wurde es nun besser und sie ist wieder fast unsere alte änni.

    von anfang an stand fest sie bekommt wieder einen gefährten......aber wir beide haben die zeit gebraucht das ganze zu verarbeiten.

    sam wird hier immer fehlen,aber wir schauen wieder nach vorn .

    die angst vor dem verlust und die anschließende trauer kann einem niemand nehmen..... aber die zeit zu trauern ist auch wichtig .

    lg

    mal ganz blöde gefragt kann man dem hund nicht den original geruch geben und danach konservieren?

    weiß grad nicht so recht wie ich das rüberbringen soll damit es nicht(wie so oft hier) mißverstanden wird.....

    wir haben ja mit unserem sam viele jahre mantrailing gemacht und da war es so das sam sich durchaus gerüche gemerkt hat .....

    lg

    unsere änni hatte ja einen ektopischen ureter(harnleiter mißbildung) ,dieser wurde bei zwei tierärzten nicht erkannt.

    einer hatte beim ultraschall zwar einen vagen verdacht,konnte den aber nicht festmachen.

    erst beim spezialisten in der klinik wurde das dann diagnostiziert.

    änni wurde mit 21 monaten daran operiert. lange anhalten kann sie aber bis heute nicht(sie ist inzwischen 5) und wird dies laut professor auch nie können.

    die op hat ihr aber das leben gerettet,ohne wäre sie über kurz o. lang an nierenversagen gestorben.

    lg