mir war es auch immer wichtig das die hunde möglichst viele verschiedene artgenossen kennenlernen.
vor allem eben auch bulldoggen ,mops und co,aber auch die ganz großen wie bernhardiner,d.dogge ect und auch die ganz mini kleinen.
bei änni hat das für eine ganz tolle entwicklung gegenüber anderen hunden gesorgt.sie ist zu allen nett und höflich.
mit tamilo halten wir das genauso .auch das er welpen,sowie erwachsene und auch alte hunde kennenlernt und in der hundeschule nicht nur unter gleichaltrigen ist, finde ich sehr wichtig.
samstag waren wir mit beiden hunden in "unserer" langjährigen hundeschule.
aufgrund der arbeitszeiten meines mannes durfte tamilo eher in die normale erziehungsgruppe wechseln(normal erst mit 1 jahr).
wir hatten das getestet und der trainer meint er wäre dafür weit genug.
nun waren wir aber den tag in der gruppe für kleine bis mittlere hunde... änni war dort öfter schon,tamilo das erste mal... und er war natürlich der größte(körpergröße).....ausser uns waren dort noch 3 weitere hunde,wovon wir eine halterin noch aus den welpenstunden von änni her kennen.
der milli war zwar etwas stürmisch,aber nicht rüpelig und bis auf einen jack russel(der sich tamilo knurrend und zähnezeigend vom leb gehalten hat) hatte da auch kein hund ein problem mit.
der trainer war dann nicht so angetan davon und das nächste mal soll tamilo zu den größeren....ok,für uns auch ok.
was mich aber traurig macht; obwohl wir uns(trainer und wir) schon fast 6 jahre kennen ,wir seine arbeit sehr schätzen und er eigentlich jeden hund neutral sieht...... stand unterschwellig wieder einmal tamilos rasse im raum.
leider kennt kaum einer diese hunde und in hundeschulen sind die altdeutschen hütehunde eher exoten und sehr sehr selten.
unser kleiner hat aber die gleichen baustellen in diesem alter wie jeder andere hund auch.......er ist weder agressiv,noch ist er ein rüpel... halt manchmal etwas stürmisch und er kann noch nicht lange warten,fängt dann an zu fiepsen......aber das haben auch die anderen beiden gemacht.
wobei sam da wirklich hardcore war,der mußte die ersten std in der hundeschule(damals noch andere hundeschule,aber auch eine canis betriebene) am rand stehen und aushalten,kam als letzter dran wenn er ruhig war.
irgenwie hat es den anschein als wäre tamilo eine herausforderung für hundetrainer.....oder die sehen ihn als diese(???)
denn auch beim longieren (änni) wo er mit geht,aber nur zuschaut und warten lernt,kommen immer mal wieder unprofessionelle bemerkungen von trainerseite wenn der kleine sich seinem alter entsprechend verhält
und in der junghundegruppe(gleicher trainer wie beim longieren) die wir einmal wöchentlich besuchen damit der milli kontakt mit gleichaltrigen hat ,ist er öfter mal der sündenbock.in der gruppe sind alle gleich alt und zeigen auch die gleichen baustellen.... für das alter.ein rüde ist doppelt so groß und schwer wie tamilo..... alle toben recht stürmisch,harmonieren aber gut.
trotzdem wurde der milli letztens recht arg gemaßregelt und das obwohl er garnichts gemacht hatte ausser mit den anderen zu rennen.
langsam bin ich es wirklich leid ,das mir immer wieder vorgehalten wird ,was ich da für einen hund habe.....
die entscheidung für tamilo war eine bewußte und gut überlegte .
manch anderer kauft einfach einen welpen ohne sich auch nur gedanken über die rasse o. mischung zu machen......da sagt niemand etwas......warum aber in gpttes nahmen ,wird immer bei den altdeutschen hütehunden draufgehauen..... sicher sind es arbeitshunde,aber in erste linie sind es hunde wie alle anderen auch.... und sie sind noch nicht überzüchtet und krankgezüchtet oder krankgemixt.
sorry,mußte mal raus...
lg