Beiträge von Coucou

    Ida kam mit 4,5 Monaten aus einem kleinen privaten Tierheim in Ungarn. Sie lebte dort mit vielen anderen Hunden auf einem großen Grundstück.

    Sie war wohl als einziger Welpe mit ihrer Mutter aus der Tötung geholt worden, verbrachte dort aber nur einen Tag. Ihre frühe Welpenzeit war wohl recht unbeschwert, es war Sommer, das Grundstück war idyllisch und ich hatte, als Ida kam, das Gefühl, dass sie anfangs getrauert und ihr Rudel vermisst hat.

    Hier bei uns war Ida von Anfang an unkompliziert. Ich habe ihr so ein Pieselpad ins Haus gelegt, das sie sofort nutzte, wenn sie dringend musste. Ansonsten machte sie ihr Geschäft draußen. Das Pieselpad nutzte sie ca. ein halbes Jahr lang noch ab und zu, danach war sie komplett stubenrein und nutzte es nicht mehr.

    Ida zeigte kaum Ängste, und hat sich irgendwie sehr unkompliziert in unseren Al!tag eingefügt. Das Alleinbleiben ging einfach, Autofahren fand sie von Anfang an toll, sie ließ sich direkt an der Schleppleine zurückrufen usw.

    Huhu,

    Ida kommt auch aus dem Tierschutz und ist ein Jack-Russell-Mix. Zumindest schlägt der Jacki optisch eindeutig durch. Die Mutter ist allerdings ein Französisch-Bulldog-Mix.

    Vielleicht liegt es ja am Bulldogen-Anteil, aber Ida ist eine relativ unkomplizierte Hündin. Sie hat sich von Anfang an völlig problemlos und ohne viel Training angepasst. Im Haus ist sie völlig chillig und ruhig. Ausser wenn es auf ihre Essenszeiten zugeht, dann jammert sie leise und leidet demonstrativ vor sich hin, bis sie was bekommt.

    Draußen ist sie auch entspannt, ab und zu dreht sie mal terriermaessig auf und rennt wie irre über die Felder und hüpft über die Äcker wie ein Känguru. Danach ist dann wieder gut. Sie ließ sich von Anfang an gut abrufen, was sicher auch darauf zurückzuführen ist, dass sie unsäglich verfressen ist.

    Das ist nämlich eine von Idas Schwächen. Sie will immer fressen, ist futterneidisch und klaut im Haus alles Essbare - auch vom Tisch und sogar von der Kuechentheke. Man muss daher alles gut wegräumen und auch aufpassen, dass die Kinder nichts liegenlassen.

    Und sie ist sehr gestresst und aufgeregt, wenn Besuch kommt. Diese Aufregung (mit Anbellen der Besucher) löst sich durch einen großen Kauknochen aber in Luft auf.

    Ansonsten ist sie supermega verschmust und schläft eng angekuschelt im Bett, im Winter am liebsten unter der Decke.

    Die meisten Hunde draussen mag sie, nur eine Handvoll Erzefeinde werden verbellt.

    Insgesamt ist Ida aus meiner Sicht also sehr unkompliziert und pflegeleicht.

    Heute habe ich erfahren, dass der Hund eingeschlaefert wurde. Er hatte wohl auch seine Besitzer attackiert. Zuerst das Frauchen, zuletzt dann sein Herrchen. Der Hund hat sich so in seinen Armen und Händen verbissen, dass der Besitzer mehrere Tage im Krankenhaus war und operiert werden musste.

    Danke für eure Einschätzung.

    Welche Intention hatte der Hund wohl beim Anspringen ? War es ein Angriff, also hätte er gebissen, wenn der Hundehalter ihn nicht an der Leine zurückgezogen hätte? War es eine Machtdemonstration? Eine Übersprungshandlung? Oder ist er einfach nur völlig unerzogen?

    Hätte das ein kleiner Hund gemacht, hätte man sich gar nichts dabei gedacht. Bei so einem wuchtigen Kerl erschreckt man sich aber doch ganz schön.

    Klar mache ich zukünftig einen großen Bogen um Hund und Halter. Normalerweise laufen wir fast immer mit unserem 56kg-Nachbarsrueden spazieren, da traut sich besagter Hund nicht an uns ran. Heute waren wir ausnahmsweise alleine unterwegs.

    Huhu,

    mir fällt jetzt kein besserer Titel ein ... Und es geht nicht um meine Hündin Ida, sondern um eine Gassibekanntschaft.

    Vor knapp 1,5 Jahren hat Ida einen Appenzellersennenhund Welpen kennengelernt. Sie war damals die erste Hundebegegnung des kleinen Rüden. Er hat seither einen Narren an Ida gefressen und man hat sich sporadisch mal zufällig getroffen und die beiden haben zusammen gespielt. Irgendwann, da war der Rüde bestimmt schon fast ein Jahr alt, hat er bei so einer Begegnung mal nach mir geschnappt, hat meine Hand aber nicht erwischt. Die Hundehalter, ein älteres Ehepaar, meinten daraufhin, der Rüde hätte schon öfter mal nach Menschen geschnappt, und Fremde dürften ihn nicht streicheln. Trotzdem lief der Hund zu der Zeit noch ohne Leine herum.

    Wir haben uns lange Zeit nicht mehr gesehen, die Leute waren wohl in einem anderen Gassigebiet unterwegs. Neuerdings sieht man sich aber wieder mehrmals täglich von weitem, der Hund ist dabei immer angeleint.

    Heute nun sind wir direkt aufeinander getroffen, die beiden Hunde haben.ein bisschen an der Leine gescunuppert und gespielt. Ich habe Ida nicht abgeleint, weil derzeit viel Wild und Hasen unterwegs sind. Ich habe mich mit den Leuten ein bisschen unterhalten und hatte wiederholt das Gefühl, der Rüde fixiert mich. Ich habe mich dann weggedreht und weggeschaut, also beschwichtigt, weil ich dem Hund irgendwie nicht traue. Als er zuletzt fixiert hatte, bin ich normal weitergelaufen, als das Tier mich mit solcher Wucht von der Seite angesprungen hat, dass ich zu Boden fiel und mit zwei Schuerfwunden zugezogen habe.

    Ich habe zu dem Ehepaar gesagt: "jetzt hat er mich attackiert!" Diese haben das sofort abgewiegelt , nein, sowas würde er nicht tun, er habe mit Ida spielen wollen und dann aus Versehen mich erwischt, weil ich weitergelaufen sei.

    Wie schätzt ihr das ein? Ida lief an der Leine gut zwei Meter vor mir. Kann der andere Hund sich so vertan haben? Mein Gefühl ist nein, so doof sind Hunde doch nicht, oder? Mein Gefühl war, dass der junge Rüde (er ist jetzt 19 Monate) ganz gezielt auf mich los ist. Zum Glück war er an der Leine, wer weiß, wie das sonst ausgegangen wäre.

    Haltet ihr einen Hund, der sich so verhält, für gefährlich? Oder kann das eine ruepelige Spielaufforderung gewesen sein?

    Unsere Ida (16 Monate alt) ist eigentlich ein völlig unkomplizierter Hund. Allerdings hat sie zwei kleine Macken: Sie ist extrem verfressen und zum einen arg futterneidisch, zum anderen klaut sie in der Küche, wenn niemand zuhause ist.

    Bislang dachte ich immer, ich hätte z.B. die Tüte mit Brot zu weit an den Rand der Küchentheke gelegt, und Ida konnte sie in meiner Anwesenheit stibitzen, indem sie am Küchenschrank hochgesprugen ist und sich so die Tüte heruntergezogen hat. Letzteres ist ein paar mal passiert, inzwischen passe ich da sehr auf, dass nichts Essbares herumliegt.

    Heute gab es jetzt Doener, ein halber war übrig und ich habe ihn extra ganz nach hinten an die Wand gelegt, damit sie nicht dran kommt. Ich war nur 10 Minuten weg und in der Zeit hatte Ida den Doener von der 85cm hohen Arbeitsplatte geholt und komplett verspeist. Kann das sein, dass sie da wirklich hochgesprungen ist???? Ida ist ein 33 cm kleiner, 8 kg schwerer Jack Russell Mix ...

    Ich kann mir sonst nicht erklären, wie sie an die Tüte mit dem Doener bekommen sein könnte ....

    .

    Huhu,

    ich habe bei Ida vor ca. 5 Wochen von Tocken- auf Nassfutter umgestellt aus zwei Gründen: Erstens hatte sie vom Trockenfutter ständig weichen bis breiigen Kot (ich habe mehrere Sorten ausprobiert). Zweitens hat sie ständig gebettelt und wurde gefühlt nie richtig satt.
    Seitdem sie Nassfutter bekommt sind die Haufen klein und fest - oft muss sie nur einmal am Tag. Und Ida bettelt nicht mehr, ist zufrieden und deutlich schlanker.
    Jetzt frage ich mich, ob sie genug Futter bekommt, denn die Angaben der Hersteller sind doch sehr unterschiedlich. Aktuell bekommt Ida 300 g Nassfutter am Tag, plus mal eine kleine Pellkartoffel, ein paar Dinkelspirelli, etwas Reis, Gemüse oder Obst. Sowie noch etwas Trockenfutter als Leckerchen (da kommt auch noch einiges zusammen - ich füttere noch vom angefangenen Sack Lupovet und zerkleinere die Brocken noch, weil Ida oft gerufen wird und dann immer brav angesaust kommt und ein Leckerchen abholt).
    Ist das bei 8 -8,4 kg zu wenig? Aktuell sieht Ida super aus, allerdings will ich nicht, dass sie noch weiter abnimmt.
    Ich muss vielleicht noch dazu sagen, dass sie sich aktuell auch sehr viel bewegt, weil wir bei dem schönen Wetter gut 2, aber auch mal 3 Stunden am Tag unterwegs sind und Ida dabei viel herumrennt.