Die Familie eines meiner Nachhilfekinder hat so einen Australian Labradoodle. Soweit ein netter Hund, recht unkompliziert, aber das Fell ist dann doch nicht so pflegeleicht wie oft angepriesen. Die Hündin haart schon ein wenig und muss oft gebürstet werden, damit sie nicht verfilzt. Mein Pudel macht da weniger Arbeit.
Was ich grauenvoll finde ist, dass die Welpen nur kastriert abgegeben werden. Finde ich in dem Alter absolut bedenklich und die Beweggründe dazu sind ja auch einfach nur egoistisch, man will einfach ordentlich Geld machen...
Ob man bei Jemandem kaufen möchte, der 30 Hunde hält, muss man wohl mit sich selber ausmachen. Klar ist, dass da das Individuum wohl eher untergehen wird. Alle im Haus halten kann man sie wohl nicht. Ob da vernünftig geprägte Familienhunde rauskommen können?
Viele, die eigentlich die Pudel nett finden, aber wegen der Optik dann doch ausschließen, landen nachher bei der Wasserhund-Richtung. Lagotto (italienischer Wasserhund), Perro de Agua Espanol (spanischer Wasserhund) ,Cao de Agua Portugues (portugiesischer Wasserhund) oder man guckt sich wirklich doch mal unbefangen um und sieht, dass man Pudel auch vollkommen anders scheren kann (meine Nele würde von der Schur fast als Lagotto durchgehen).
Jagdtrieb ist sicher eine Sache, die man bedenken muss. Bei vernünftiger Auslastung und entsprechendem Training aber wohl bei den meisten Hunden aus der Rochtung gut zu händeln. Ich komme ja nun aus der Pudelrichtung, da kann man durchaus auch schon bei der Verpaarung schauen wie es mit dem jagdtrieb der Elterntiere so aussieht)