Beiträge von MelanieR

    Ich denke mitterweile, wenn du Fragen zum Pudel hast, weißt du ja, wem du hier alles konkrete Fragen stellen kannst. Nur mit Vorurteilen um sich zu werfen ist ja nicht wirklich zielführend.

    Der Versuch neue Begleithundrassen zu züchten, gab es ja schon öfter. Hast du dir schonmal den Eurasier oder den Elo angeguckt? http://www.eurasiersociety.org.uk/
    Ist eine ganz andere Richtung Hund, aber ja vielleicht einen Blick wert.

    Wenn du die Vorurteile deinem Pferd gegenüber kennst, verstehe ich nicht so recht, wieso man es dann bei Hunderassen ähnlich handhabht, anstatt sich zu informieren oder nachzufragen.
    Ich werde relativ oft auf Nele angesprochen und unterhalte mich bei ernsthaften Fragen dann auch gerne mit den Menschen. Letztens wurden wir im Baumarkt angesprochen und ich hab ein wenig von Nele erzählt. Schlussendlich hat die Dame dann Fotos von Nele gemacht, um den Pudel Zuhause mal ins Rennen zu werfen. Die Familie war vorher eher in Richtung Cockerpoo eingestellt.

    Worauf ich aber immer wenig Lust habe, sind die Leutem die mir erzählen wollen wie arm die Hunde in "Pudelschuren" sind, dass sie sich nie dreckig machen dürfen und dass es sch... aussieht. Meine Antwort "das sind nur Frisuren und das soll doch jeder so handhaben, wie er es schön findet - dem Hund ist es egal" enttäuscht dann viele. Die würden gerne wettern.

    Ich finde es einfach anstregend, dass die Rasse IMMER nur nach dem Äußeren beurteilt wird. Ja, mein Hund muss mir optisch schon gefallen, natürlich. Aber das muss und darf ja nicht das einzige Kriterium sein und wie oft Andere der Meinung sind mit mir über irgendwelche Schuren reden zu müssen. Ich finde es anstrengend. Gerade, weil es da nicht richtig oder falsch gibt. Es sind Haare, die kann man dort kürzen wo man will und an den Stellen lang lassen, an denen man es schöner findet. Mann kann es lockig lassen oder regelmäßig glatt bürsten. Hauptsache der Hund ist soweit gepflegt.

    Was interessiert dich denn am Charakter? Ich hab vorhin nochmal auf Doodleseiten geschaut - so viel steht da im Standard zum Charakter ja nicht. Draußen aktiv, drinnen ruhig, eher clownig und lustig, offen Fremden gegenüber, loyal zur eigenen Familie. Noch was?

    Pudel gibt es ja von 28 bis hin zu teilweise 70cm Schulterhöhe. Da hat man ja freie Auswahl welche Größe einem am besten gefällt. Zur Orientierung: Nele ist 37cm und ich bin 1,60 klein.

    Scheren kann man am Pudel alles so, wie man es am liebsten mag. Natürlich auch die Ohren. Aber Hunde mit Hängeohren haben nie so ein Ohrenspiel wie Stehohr-Hunde. Egal wie viel man da abschert. Trotzdem werden die Ohren natürlich eingesetzt. Wenn dir die Kommunikationsmöglichkeiten deines Hundes sehr wichtig sind, solltest du ihn auch im Gesicht sehr kurz halten, sodass die anderen Hunde Lefzenziehen und co schnell erkennen können.
    Wenn dir aber eigentlich weder Pudel, noch Hängeohren, noch längeres Fell wirklich gefallen, kann ich nur schwer nachvollziehen, wie du dann auf den AL kommst.

    Der relativ kurz geschorene AL der "Nachhilfefamilie" hat jedenfalls genau den Körperbau eines Pudels und auch charakterlich sehr viele Übereinstimmungen mit den Pudeln, die ich so kenne. (auch, wenn das für die Doodlehalter anscheinend einer Beleidigung gleichkommt)

    Mit Sicherheit ist man da als Pudelhalter irgendwie beeinflusst, aber ich kann den "Vorteil" eines Doodles gegenüber einem Pudel nicht so richtig erkennen. Also was hat der Doodle, das der Pudel nicht hat. Außer, dass Pudel teilweise mit seltsamen Vorurteilen belastet ist.
    Das interessiert mich wirklich und ich habe das schon diverse Doodlehalter gefragt, aber irgendwie nie eine wirklich Antwort bekommen. Außer eventuell die Optik. Anscheinend wissen viele Menschen nicht, wie wandelbar Pudel sind.

    Nein Farina, das siehst du falsch. Pudel sind doch reine Show- oder Omahunde und Nele muss hauptberuflich auch immer nur irgendwo nett fürs Foto rumstehen

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    Mit Kindern geht auch gar nicht. Pudel sind doch kleine bissige Kläffer

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    Ich hab mal geschaut hier im Umfeld - bis auf einmal "Standard poodle" hab ich nur "toy poodle" gefunden (Spielzeug-Poodle - da stellen sich mir alle Nackenhaare auf!).

    Da geht es ja rein um eine Größenbezeichnung. Ich finde das "Neutralisieren" eines Welpen und das Wegzüchten eines eigenen Willens macht aus einem Hund viel eher ein "Spielzeug" als die reine Körpergröße, aber ok...

    Showpudel?

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    r

    Ja?

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    Nö. Alles einfach Nele :ka:
    Hier nochmal im direkten Vergleich mit einem Pudelkumpel. Unter dem Haar steckt in etwa der gleiche Hund

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    Tur mir leid. Wer sich optisch mit einem Labradoodle anfreunden kann, wird auch eine Schur finden, die ihm am Pudel gefällt. Sind ja nur Haare.
    Deshalb gibt es beim Pudel auch keine Showlinien, es gibt einfach Frisurvorschriften, weshalb man den Pudel für Ausstellungen optisch nicht so "umzüchten muss".
    Natürlich gibt es kernigere Exemplare und eher ruhige, welche mit mehr Jagdtrieb oder weniger, aber grundsätzlich will auf Ausstellungen auch niemand einen trantütigen Hund sehen. Auch denen soll man die Energie ansehen...

    In Deutschland gibt es 4 Pudelgrößen
    Toy - 28cm
    Zwerg 28-35
    Klein- 35-45
    Groß - 45 und größer, wobei sie meist eher um die 60cm groß sind.

    Beim Kennel Cloub gibt es nur 3 Größen
    Toy http://www.thekennelclub.org.uk/services/publi…rd.aspx?id=4099
    Miniature 28-35cm http://www.thekennelclub.org.uk/services/publi…rd.aspx?id=4098
    und Standard - über 38cm http://www.thekennelclub.org.uk/services/publi…rd.aspx?id=4097

    Wenn du etwas über den Charakter erfahren magst- bitte gerne. Aber aktuell verurteilst du einfach ohne genaues Hintergrundwissen. So, wie du es Anderen im Bezug auf das Kastrationsthema vorwirfst....

    Ich möchte meine Hündin einfach unangeleint vor die Tür in unseren Vorgarten lassen können während ich noch das Baby in den Kinderwagen packe ohne Angst haben zu müssen, dass sie gleich gedeckt wird. Für mich - und ich betone, dass das für mich gilt! - fängt Verantwortung und Tierschutz damit an, dass ich unerwünschten Nachwuchs vermeide.

    Natürlich ist "Bequemlichkeit" auch ein Beweggrund für eine Kastration. Zwischen 6-8 Tagen im Jahr kann man ja aber vielleicht auch darauf verzichten die Hündin unbeaufsichtigt in den Vorgarten zu lassen.
    Mir geht es aber gar nicht darum OB man seinen Hund kastriert, sondern WANN.
    Auf der von dir verlinkten HP handelt es sich um Auslandstierschutz. Da hat es natürlich etwas mit Tierschutz zu tun, wenn ich vor allem die wild lebenden Tiere kastriere und dort wenig Rücksicht auf das Alter nehmen kann. Da geht erstmal das Wohl der gesamten Population über das des einzelnen Individuums.

    Wo aber in Privathaötung der Vorteil für Mensch und Hund sein woll, wenn man Hundewelpen mit 8 Wochen kastriert, erschließt sich mir überhaupt nicht.
    Die Vorteile "gesundheitlichen Vorteile" einer Frühkastration hätte man auch vor der ersten Läufigkeit noch, mehr Arbeit macht es mir als Halter nicht, ich müsste nichtmal eine Läufigkeit mitmachen, wenn ich das (aus welchen Gründen auch immer) nicht will. Aber ich ermögliche dem Welpen/Junghund wenigstens in der ersten Zeit eine normale Entwicklung.

    Ich kann die Denkweise nicht so nachvollziehen, dass ich auf das Wesen der Eltern achte, auf Gesundheitsuntersuchungen, auf eine gute Aufzucht und es dann befürworte, wenn der junge Hund in dem Alter einer Narkose, einer großen Bauch Operation und anschließenden Wundheilungsschmerzen ausgesetzt wird :???:

    Ob man seinen Hund kastrieren lässt, ist ja eine ganz persönliche Entscheidung. Aber diese sollte doch dann dem neuen Besitzer und nicht dem "Züchter" überlassen werden. Undd selbst, wenn man sich bewusst für eine Frühkastration entscheidet, gibt es doch geeignetere Zeitpunkte als bei einem Welpen von 8 Wochen. Die Studien zu solch frühen Kastrationen würden mich schon sehr interessieren. Hast du da einen Literaturtip für mich?

    Und auch hier wieder: Pferde sind doc in der Hinsicht etwas ganz anderes. Bei Kleintieren und Freilaufkatzen wird mit der Kastration aufgrund der äußeren Umstände auch anders umgegangen

    Es gibt Kühlhalsbänder und Kühldecken. Da muss man aber eben aufpassen, dass der Hund sich nicht verkühlt.
    Gefrorene Kongs, Knochen oder Möhren dürften auch ein wenig länger halten

    Und auch, wenn sie es blöd findet, würde ich sie einfach nass machen (oder wehrt sie sich da absolut gegen?)
    Und warum könnt ihr nicht mehrmals täglich kurz zum Fluss? Einmal rein, abkühlen und dann wieder nach Hause und Ruhe?

    Hunde leben aber einfach ganz anders mit Menschen zusammen, als es Pferde tun. Ich finde da Vergleiche, was die Zucht angeht, irgendwie gar nicht passend :ka:

    Im Endeffekt musst du doch wissen was dir wichtig ist und daraufhin deinen Hund aussuchen. Wenn du bei Jemandem kaufen magst, der die Zucht hauptberuflich betreibt, dann tu das. Die Frühkastration wäre für mich aber auf alle Fälle ein No Go. Hier in Deutschland wird ja mittlerweile auch schon oft vor der ersten Läufigkeit kastriert, was schon diskussionswürdig ist. Aber einen Welpen?