Beiträge von MelanieR

    Meine Hündin kam nach meinem 4. Semester zu mir. Solche argen Zweifel wie du, hatte ich nicht. Aber ich hab meine Hündin auch einfach zu vielen Dingen mal mitgenommen und mich nicht völlig isoliert. Guck doch, dass du ein paar "Hundemenschen" kennenlernst. Mit einem Welpen knüpft man doch recht schnell Kontakte. Vielleicht möchtest du in eine Welpengruppe gehen oder so. Dann verabredet man sich auch mal zu gemeinsamen Spaziergängen.

    Meine Hündin war zwar schon knapp 6 Monate alt, konnte aber trotzdem nur schwer alleinebleiben. Das hat mich sehr belastet, weil ich immer das Gefühl hatte, so viel wie möglich Zuhause zu bleiben zu müssen. Da war es einfach auch mal schön meine Hündin mal für einen halben Tag "abzugeben" (Familie, Freunde, wie auch immer) und irgendwelche Dinge zu machen, von denen man das Gefühl hat, dass sie durch den Hund zu kurz kommen. Kino, Einkaufsbummel, Schwimmbad, keine Ahnung was du gerne machst. Vielleicht hat deine Freundin mit dem Mopswunsch ja Lust mal den Sitter für deinen Hund zu spielen, dann kann sie gleich sehen, wie es so mit einem Welpen ist.

    Also nein, ich habe nie ernsthaft an meiner Entscheidung gezweifelt, aber natürlich war es eine Umstellung und man musste sich dran gewöhnen nun auch die Verantwortung für ein weiteres Lebewesen zu tragen. Der Alltag spielt sich schnell ein und dann braucht auch das Studium nicht zu leiden, denn realistisch gesehen hat man nie wieder so viel Zeit wie während des Studiums. Da muss man einfach auch ein bisschen Prioritäten setzen.

    Ja, zuerst starten ist immer irgendwie doof. Natürlich wird einem gesagt, dass man sich ganz normal seine Vorbereitungszeit nehmen soll, aber man weiß ja, dass alle warten und ich nehme mir die Zeit dann meistens nicht ausreichend, weil mir das unangenehm ist.
    Das Gute daran ist nur, dass man es dann schnell hinter sich hat und ich hab das Video eures letzten Starts gesehen - da brauchst du dir absolut keine Gedanken machen :applaus:

    Der Hund einer Vereinskollegin bekommt auf Turnieren gerne vor Aufregung und Stress mal Durchfall. Auch wunderbar im Parcours :headbash:

    Und nochmal eine Frage, wenn das Zielschild so mitten im Viereck steht, dürft ich danach mit meinem Hund zergeln/ihn zum Spielzeug am Rand schicken? Oder muss ich erst aus dem abgesteckten Bereich raus?

    Man darf auch innerhalb des Bereichs mit dem Hund spielen. Ich finde nur, dass man da ein bisschen umsichtig sein muss. Gibt auch Leute, die ihren Ball dann erstmal mitten in den Parcours werfen, der Hund dabei noch ein Schild umrennt und sowas. Aber zum Spielzeug schicken oder zergeln kannst du auf alle Fälle :smile:


    Ich war am Samstag mit Nele wieder auf einem Turnier und bin in der 3 gestartet. Das lief wirklich prima, ich war lange nicht so aufgeregt wie letztes Mal, Nele war super drauf, im Parcours lief alles soweit gut, nur das Platz aus der Bewegung mussten wir wiederholen. Hab ich ganz freundlich und ruhig mit ihr gemacht, dann lag sie auch. Daraufhin kam das Abrufen ins Platz mit anschließendem Vorsitz. Ich rufe sie also ran, schicke sie ins Platz - kein Problem. Im Platz hab ich sie dann sogar ermuntert und dann eben in den Vorsitz gerufen. Nele guckt völlig irritiert und verunsichert, steht auf, hockt sich hin und markiert erstmal. :flucht: :ugly: :ka:

    Ach manno. Einserseits suuuper ärgerlich, weil das auf alle Fälle eine Schleife gegeben hätte, andererseits eben auch echt unangenehm, weil es die Starter nach einem auch betrifft. Zum Glück sind den Startern nach mir aber dadurch keine Punkte verloren gegangen.

    Ich lerne daraus, dass ich in jedem Fall, egal wie lange das letzte Gassi zurücköiegt, mit Nele vor dem Start nochmal zum Pinkeln gehe. Sie scheint dazu zu neigen bei Unsicherheit erstmal zu markieren.
    Ist nur immer schwierig, wenn man nicht viel Zeit zwischen der Parcoursbegehung und dem Start hat.

    Geht mir ähnlich. Am liebsten würde ich mit komplett "nackigem" Hund laufen (starte auch ohne Leine), da dürfte dann ja gar nix zu beanstanden sein.

    Doch, ohne Halsband starten ist auch nicht erlaubt. (Offizielle Begründung, soweit ich mich richtig erinnere: Sollte der Hund "weglaufen" kann er von Anderen dann besser festgehalten werden)


    Ist das da egal ob Norweger oder Führgeschirr?

    Ja :smile:

    Ich übertrage die Fotos mit dem Kabel auf meinen Pc. Das hat aber nichts mit der Schonung der Karten zu tun (hab eh SD Karten), sondern ist schlicht dem Umstand geschuldet, dass mein Kartenleser defekt ist.
    Positiv daran ist, dass man die Speicherkarte nicht Zuhause vergisst, Nachteil jedoch, dass ich nun schon mehrfach mit einem leeren Kameraakku losgezogen bin, weil die Übertragung auf den PC nur funktioniert, wenn die Kamera angeschaltet ist und ich anschließend zwar das Kabel aus dem PC ziehe, aber gerne mal vergesse, die Kamera wieder auszuschalten :ugly:

    Supplementierst du denn überhaupt aktuell Calzium? Wenn die Haufen zu klein sind, kann man das Volumen auch mit Ballaststoffen (Kleine, Flohsamenschalen usw.) erhöhen.
    Ansonsten auch mal gucken, ob dein Hund eventuell eine Futtermittelallergie hat? Wenn ich hier etwas falsches füttere, verstopfen die Analdrüsen auch sehr schnell wieder.

    Nunja, bevor ich über das Alleinbleiben in der Box nachdenke, gibt es ja, gerade bei so jungen Hunden, erstmal noch andere Wege.

    Verfolgt er dich Zuhause immer? Klingt danach, wenn du schreibst, dass er anhänglich ist. Dann würde ich zuerst mal damit anfangen, in daran zu hindern und ihm zu zeigen, dass er das nicht muss, bzw. du das von ihm nicht möchtest. Also immer mal den Raum wechseln und die Tür zu machen, ohne großes Aufheben bald wieder reinkommen und sowas. Wenn das noch zu viel ist, eventuell erstmal auf seinen Platz schicken, während du im Raum bist und üben, dass er dort bleibt und sich entspannt.

    Zusätzlich kannst du gucken, ob es ihm nicht hilft, wenn er beim Alleinebleiben nicht die gesamte Wohnung zu Verfügung hat, das überfordert viele. Meine Hündin bleibt bei mir ihm Wohnzimmer alleine, hat somit nicht die Haustür im Blick und hört auch nicht, was draußen vor der Tür so los ist.

    Bei vielen Hunden hilft es auch, wenn sie vorher einen schönen Spaziergang hatten und dann beispielsweise einen Kong bekommen, den sie auslecken können, wenn sie alleine sind.
    Das muss man ein bisschen austesten. Bei meiner Hündin brachte Kaukram gar nicht, aber die war auch nicht motzig oder frustriert, dass sie alleine bleiben musste sondern hatte massive Trennungsangst.

    Ich kann dir nur raten nicht aufzugeben, dein Hund ist noch jung, das schafft ihr schon. Alleinbleibetraining ist aber einfach oft langwierig und nervenzehrend, aber ich kann dir sagen, dass es sich lohnt.