Beiträge von Cherubina

    Nur ein paar Gedanken:

    Bei älteren Hunden Reaktionen an Triggerpunkten zu erzeugen ist völlig normal. Das heißt nicht, dass da etwas Behandlungswürdiges hintersteckt. Entsprechend moderat ist ja die Reaktion des Orthopäden ausgefallen. Kann, muss nicht daran liegen.

    Bei Schlappigkeit, staksigem Gang, viel Hecheln... wären meine Ideen woanders:

    - Herz/ Kreislauf: nur weil es gut klingt muss es nicht gut sein

    - Schmerzen im Bauchraum: Rückenscherzen und Bauchschmerzen sehen oft sehr ähnlich aus. Z.B. Tumore im Bauchraum machen oft ähnliche Symptome.

    - Infektionskrannkheiten: Eine Anaplasmose z.B. kann genauso aussehen und sich unter Umständen lange ziehen. Allerdings würde ich da zugegebenermaßen auch Veränderungen im Blut erwarten.

    Ein weiterer Gedanke: Wenn Onsior eine Verbesserung bringt, allerdings keine große, würde ich noch einmal über einen ähnlichen Zeitraum Rimadyl oder Metacam geben. Onsior ist gut verträglich, hat aber aus eigener Erfahrung manchmal weniger Wirkung. Das kann aber sehr individuell sein.

    Ich habe vorgestern (Samstag) einen Platten am Auto. Ich war gerade unterwegs, als die Luft raus war und es rappelte beim Fahren.

    Ich bin dann dort stehengeblieben und in den nächsten Ort gelaufen, wo - ein Anruf bei einem Bekannten hat es mir verraten - ein Reifenhändler ist.

    Laut Internet machte der um 12 Uhr zu und ich habe um 12:10 Uhr dort telefonisch auch niemanden mehr erreicht, aber dort abgekommen habe ich den Menschen im Garten angetroffen.

    Netterweise hat er sofort geholfen, ist mit mir zum Auto gefahren, hat mir mein Reserverad aufgezogen (ja, ich lerne jetzt auch mal wie das geht) und dann habe ich bei ihm im.Büro noch zwei neue Reifen bestellt.

    Am Ende habe ich mich mehrfach bedankt, dass er trotz Ladenschluss noch so schnell geholfen hat und ihn gefragt, was er für seinen Einsatz nun bekommt.

    Antwort: "Ach gar nichts, ich hatte ja schon Feierabend!"

    Der echte Seidelbast blüht bereits im Vorfrühling und ist dir einzige in Deutschland heimische Pflanze, deren Blüten direkt am Ast ansetzen. Die Blüten selbst besteht aus einem hübschen rosa-roten Kelch ohne Blütenkrone.

    Seidelbast ist zwar in Deutschland besonders in den Mittelgebirgen und Alpen recht weit verbreitet, ist aber laut Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt.

    Beeren (knallrot) und Rinde sind hoch giftig. Für ein Kind sind schon wenige Beeren giftig. Die Verbreitung der Samen erfolgt durch Rotkehlchen, Bachstelzen und Drosseln. Die vertragen die Beeren gut.

    Es könnte sich um roten Seidelbast handeln, der blüht meistens noch im Winter.

    Nicht 100%ig. Soweit ich das herausfinden konnte ist der rote Seidelbast eine Zuchtform. Das hier ist eine Wildpflanze.

    Aber du bist zu nah dran, um es falsch zu nennen.

    Also: Seidelbast stimmt, hier der "echte Seidelbast"

    Wer erkennt diese (sehr früh im Jahr fotografierte) Blüte?

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    flying-paws

    Stimmt, eine kleine Vorübung dazu haben wir ja bei Hannah auch gemacht.

    Ich schaue mal das passende Lehrvideo von euch dazu nochmal an.

    Vielleicht magst du trotzdem nochmal schreiben, wie du das bei Zeus gefestigt hast? Hast du ihn immer wieder aus solchen Situationen rausgerufen oder die Leute gebeten die Hände vom Hund zu nehmen, damit er selbstständig gehen konnte?

    Danke euch Dreien.

    Vielleicht noch kurz zu der Situation im Eignungstest. Der ist sehr stark standardisiert. Es stehen 5 Personen in einem Kreis mit ca 20-25 Meter Durchmesser. In der Mitte steht der Hundeführer, leint seinen Hund ab und darf ab da keinen Einfluss mehr nehmen.

    In der ersten Runde wird der Hund nacheinander von allen Personen gerufen/gelockt, geht er hin, wird er freudig empfangen und gestreichelt. Geht der Hund gar nicht hin, darf der HF auf Anweisung des Prüfers mit dorthingehen, muss aber daneben stehenbleiben.

    In der zweiten Runde hat jede der Personen Futter, der Hund wird also reihrund gerufen, bekommt Futter und wird dabei wieder angefasst.

    In der dritten Runde das gleiche mit Spielzeug.


    Vorteil: Man kann sie Situatuon mit dem Kreis schön üben (auch wenn man das eigentlich natürlich nicht soll 🤫)

    Sunti Mein Bauch tendiert auch eher zum zweiten, ich hoffe mal, dass Ayumi das so umgesetzt bekommt. Es erfordert ja eine gewisse Stärke vom Hund einfach zu gehen, wenn ein Mensch doch aber gesagt hat man soll kommen. Ich glaube das ist keine Stärke des Borders an sich 😆

    Antoni Kannst du mal beschreiben, wie du das konkret aufgebaut hast?

    Mir schwebt vor die Kreissituation dafür zu nutzen. Sie wird gerufen, kurz gestreichelt und dann gehen die Hände sofort wieder weg. Wenn sie sich von sich aus abwendet, bekommt sie ein verbales Lob von mir, ich rufe sie zurück und sie bekommt Futter. Wenn sie sich nicht abwendet, rufe ich sie raus.

    Das müsste man dann steigern, die Hände der anderen Person bleiben also irgendwann am Hund und sie dreht sich raus. Sie bekommt bei der Person Futter und geht selbstständig, wenn es leer ist (dass sie es erst leerfrisst, daran zweifele ich keinen Moment)...

    Munchkin1 Man darf eben wie beschrieben nicht direkt dabei sein. Ich halte total viel von Medical Training, aber da geht es ja auch darum für den Hund eine sehr klare und berechenbar Situation zu schaffen. Ich habe bei den Personen keinen Einfluss darauf, ob sie sich über den Hund beugen, knurrende Geräusche machen, den Hund mit beiden Händen umfassen, in den Arm nehmen etc.

    Ich kann ihr auch nicht durch meine Anwesenheit oder ein Kommando Sicherheit geben. Das macht es eben so schwierig.

    Zunächst vorneweg:

    Ich halte Knurren für ein wichtiges Kommunikationsmittel und will es sicher nicht verbieten! Ich nehme es ernst, suche aber nach Ansätzen, die es nicht mehr nötig erscheinen lassen.

    Es geht um meine inzwischen 6,5 Monate alte Border Collie Hündin Ayumi aus eigener Nachzucht. Sie ist ein sehr sanfter und sensibler Hund, der für die Arbeit brennt. Sie soll, genau wie ihre Mutter, in der Rettungshundearbeit eingesetzt werden und das Training dafür macht ihr riesigen Spaß.

    Sie ist und war nie ein Kuschelhund. Sie sucht Körperkontakt, liegt gerne neben mir, wildes Kuscheln ist aber nicht ihr Ding. Sanft unterm Kinn kraulen findet sie gut, aber auch nicht unbedingt, wenn sie dösen will. Wird es ihr zu eng - auch mit den anderen Hunden - geht sie, allerdings hat sie bei mir Zuhause auch schonmal leise und hoch geknurrt, wenn ich meinte sie neben mir liegend durchknuddeln zu wollen.

    Ich mache das seither nicht mehr und ich glaube wir haben ein gutes Vertrauensverhältnis.

    Das Problem:

    Im Eignungstest für die Rettungshundearbeit muss sie sich mit fremden Menschen auseinandersetzen. Das heißt die wird gerufen und wenn sie kommt angefasst und gestreichelt.

    ! Kein Hund muss das toll finden. Es wird nicht negativ bewertet, wenn der Hund beschwichtigt, wenn der Hund die Person schnell wieder verlässt, etc. Der Hund wird dabei auch nicht festgehalten!

    Was der Hund nicht "darf" ist aggressives Verhalten zeigen. Knurren ist schon mehr als grenzwertig, Abschnappen wäre klar durchgefallen.

    Ayumi hat in der Situation mit den anderen Menschen aber keine andere Lösungsstrategie. Sie beschwichtigt wenig, sie geht auch nicht, sondern sie knurrt, wenn es zu viel wird.

    Nun will ich nur weil sie sich nicht gerne streicheln lässt, nicht die Rettungshundearbeit völlig an den Nagel hängen. Sie muss das auch später nicht erdulden, es geht tatsächlich nur um die Situation im Eignungstest. Mit fehlt nur ein bisschen der richtige Ansatz um ihr zu zeigen, dass man das auch anders lösen kann.

    Erste Idee:

    Ich clickere Durchknuddeln und engen Körperkontakt schön. Erst bei mir und dann bei Fremden. Als einstudierter "Trick" hilft ihr das vielleicht es auch in der stressigeren Situation des Tests nicht so negativ wahrzunehmen.

    Aber reicht das? Für kurze Sequenzen sicher! Aber es hängt immer vom jeweiligen Prüfer ab, wie lange er die Situation mit den fremden Personen laufen lässt. Irgendwann ist es vielleicht dann trotzdem zu viel.

    Zweite Idee:

    Ich versuche ihr die Option des einfach Gehens beizubringen. Ich konstruiere also kurze Sequenzen mit Fremden und rufe sie da raus und belohne das Abwenden. Das gäbe ihr eine "stabilere Lösung", weil das Gestreicheltwerden nicht so in die Länge gezogen werden kann, wenn sie sich immer nur kurz zu den Personen rufen lässt und sich dann abwendet.

    Nachteil: Sie ist eben kommunikativ. Ich weiß nicht, ob sich verhindern lässt, dass sie beim Abwenden trotzdem später knurrt.


    Echt ein bisschen ein spezielles Problem, was mir im normalen Leben keinen Gedanken wert wäre. Ideen?

    Die Schilddrüsenspezialistin wollte meine Haustierärztin anrufen und ihr durchgeben, welche Werte sie abnehmen soll. Das hat sie aber vergessen, woraufhin meine Tierärztin - trotz meiner Bitte, dann notgedrungen ein vollständiges Schilddrüsenprofil mit 8 Werten zu erstellen, nur 3 Werte in Auftrag gegeben hat, was natürlich nicht so aussagekräftig ist. Jetzt möchte ich der Spezialistin die Werte schicken.

    Würdet ihr das erwähnen, daß es leider nur so wenige Werte sind, weil sie vergessen hat, anzurufen. Ich bin echt sauer, denn das Ganze war sehr wichtig, da es ein Grenzfall ist, wo wir lieber noch ein zweites mal Werte nehmen wollten und jetzt steht die Läufigkeit an und wir müssen dann wieder 3 Monate warten, bis wir die Werte nochmal nehmen können.

    Wie lange ist die Blutentnahme denn her? Ein Nachfordern der Werte geht oft noch Tage (bis zu einer Woche) später. Wenn du also das komplette Profil haben willst oder inzwischen weißt welche Werte genau benötigt werden, lass es nachfordern. Das ist nicht mehr alls ein Anruf der Sprechstundenhilfe.