Beiträge von Cherubina

    Eigentlich hätte ich ja gerne ne Spinne eingestellt, aber ich weiß selbst nicht was es für eine ist. Damit gehört sie wohl in einen anderen Thread.

    Also wieder ein Pflänzchen

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    Die Erbse ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt und wurde schon 8000 v Chr. belegbar angebaut. Die ältesten Funde stammen aus Syrien und dem Jordanland.

    Auch in Mitteleuropa hat sie schon eine lange Geschichte und wurden schon in der Zeit der Bandkeramik Erbsen kultiviert.

    Die Erbse gibt es weltweit in den unterschiedlichsten Varietäten - alle sind aber Pisum sativum.

    Die Blüte der Platterbse ist übrigens sehr ähnlich, die Pflanzen lassen sich aber leicht am Stängel unterscheiden.

    Spannend finde ich die Brauchtümer, die sich um die Erbse entwickelt haben.

    Zum Einen war sie die Totenspeise:

    Aß man Erbsen z.B. in der Karwoche so riskierte man einen Todesfall in der Familie. In Böhmen hat man an Heilig Abend kreuzweise Erbsenmus in die Zimmerecken gestrichen, ursprünglich wohl zur Verehrung der Totengeister.

    In manchen Regionen Deutschlands ist Erbsensuppe noch immer traditioneller Leichenschmaus nach Beerdigungen (ich kenne da ja nur Streuselkuchen).

    Zum Anderen gilt die Erbse aber auch als Fruchtbarkeitsbringer (Tod und Fruchtbarkeit sind wohl in vielen Kulturen eng verwoben):

    So wurden mancherorts Säcke mit Erbsen an Obstbäume geschlagen, damit diese soviel Früchte bringen wie Erbsen im Sack waren.

    Auch Brautpaare wurden mit Erbsen beworfen.

    Über den Erbsenbären kann jeder nochmal selbst nachlesen, sonst wird es so lang hier.

    Interessant finde ich, dass die Erbse, trotz dieser so großen Bedeutung, in der Bibel keine Erwähnung findet.

    Die einzelne rosa und rote Blüte wird gesucht:

    Mal eine echte Alternative zu Getreidefeldern mit Kornblumen und Klatschmohn.

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    Eigentlich ist hier das Meiste schon gesagt. Ich habe hier eine noch etwas extremere Situation.

    4 Hündinnen

    1. 9 Jahre alt und 6,5 kg

    2. 5 Jahre alt und 15 kg

    3. und 4. 1/2 Jahr alt und die Töchter von Nr. 2

    Nummer 1 neigt etwas zum Überreagieren und hat die Welpen schon recht früh und recht hart gemaßregelt, wenn ich nicht aufgepasst hat. Inzwischen macht sie das nicht mehr, weil sie nicht muss!

    Ich bin mir immer und überall der unterschiedlichen Größen und Gewichte bewusst, ich achte auf die jeweiligen Bedürfnisse und erkenne an, dass die Reaktion der Junghunde nicht mehr länger welpig ist, sondern langsam erwachsener wird.

    Ganz praktisch:

    - Rennerei wird sofort unterbunden, wenn ich merke, dass die drei Jüngeren die kleine Ältere als Hase missbrauchen. Ich merke schnell, wenn die Kleine in die Bredouillie kommt und rufe das Jungvolk ab. Denn ich weiß ziemlich sicher, dass die Reaktion auf eine heftige Maßregelung in so einer Situation irgendwann von den Junghunden eine entsprechende Antwort bekommt. Das will ich nicht. Das hat zur Folge, dass es ein wildes "Spiel" mit allen 4 Hündinnen hier gar nicht gibt.

    - Die kleine Ältere liegt gerne alleine. Wenn sich da irgendeiner aufdrängen will, sorge ich dafür, dass sie da ihre Ruhe hat.

    - Gefüttert wird zwar nach einer bestimmten Reihenfolge, aber die ist willkürlich. Wichtig ist mir, dass alle den Napf des Anderen in Ruhe lassen, bis ich die Reste freigebe.

    - Streit und Konflikt um Leckerlis, gefundenes Futter etc. wird hier im Keim erstickt. Entweder alle fressen friedlich zusammen (wenn ich z.B. Futter verteile/streue) oder alles gehört wieder mir.