Ich finde solche Geschichten immer so unheimlich traurig.
Da ist ein 11 Wochen alter Welpe, der sich welpentypisch verhält, welpentypisch viel sein Maul einsetzt und verspielt ist und man hat den Eindruck, da wird über das Training eines ausgewachsenen Problemhundes geschrieben. Natürlich nur zum Teil, hier steht natürlich schon vieles richtiges.
Ich habe hier zur Zeit noch drei 10 Wochen alte Welpen laufen und natürlich schnappen die noch ab und zu, natürlich sind die manchmal zu wild und natürlich versuchen sie ständig etwas zu tun, mit dem ich nicht ganz einverstanden bin. Den ganzen Tag an die Leine? Never!
Für große Welpen finde ich Gittertüren in Zimmertüren toll, damit man einfach mal Hund und Kinder trennen kann ohne ständig danebenstehen zu müssen. Räumt weg und macht unzugänglich was nicht kaputtgehen soll, ständig maßregeln ist unheimlich frustrierend.
Wenn der Welpe einen morgens begrüßt und dabei in die Beine schnappt, kann man natürlich darüber nachdenken, warum der sich da so huchspult, man kann sich aber auch ruhig zu im hocken, sich ein bisschen über den Überschwänglich freuen und ihn so festhalten, dass er nicht an die Beine kommt.
Die eigene Ruhe überträgt sich dabei auf den Hund. Klar gibt es Hunde, denen es hilft, wenn man ihn da ignoriert, aber das würde mir persönlich extrem schwer fallen!
Auch mal rausfahren, den Hund laufen lassen! Der jagd keine Wildschweine in dem Alter und wenn man sich wirklich nicht traut, dann macht man eine richtig lange Schleppleine dran.
Habt doch mal etwas Freude an dieser eigentlich so schönen Zeit! Die Trainigsarbeit, die Herausforderungen... Das kommt noch früh genug.
Natürlich dürft und müsst ihr Grenzen setzen, aber das Leben besteht doch noch aus so viel mehr.