Beiträge von Cherubina

    Racki konnte:

    komm (besser mit Pfiff)
    hier
    sitz
    platz
    bleib (hier reichte eine augestreckte Hand im Vorbeigehen)
    stopp (im Sinne von steh)
    Fuß
    na lauf!
    Schläfchen (auf Seite legen)
    Rolle
    Winken (beide Seiten, auch mit schwarz und weiß angesagt)
    Laola (sitzend beide Pfoten kurz in die Luft)
    Hopp (in den Arm springen, oder bei entsprechendem Anzeichen irgendwo anders hin)
    Point (Gegenstand mit Nase berühren)
    such, oder suchs Bällchen
    brings
    Geh auf deinen Platz
    Schüttel dich
    spielenspielen (er hat dann tatsächlich Spielaufforderungen in Richtung eines anderen Hundes gemahct, meist kombiniert mit Gebell)
    lauf rechts (am Fahrrad)
    mach Pippi
    hau ab
    du bleibst hier (also zu Hause)
    nein

    und vom Hüten:
    rechts (enge rechts Bewegung)
    links (enge links Bewegung)
    geh rechts (Outrun rechts)
    geh links (Outrun links)
    Platz
    voran
    langsam
    aufauf
    look back (sich um 180° drehen um dort befindliche Schafe ins Vesier zu nehmen)
    take 'em (gezieltes greifen)
    fertig

    und völlig ohne Kommando hat er sich wenn es sein musste Stunden lang im Radius von 15 Metern um die Tür aufgehalten in die ich verschwunden war. Egal wo, ob Uni, landwirtschaftlicher Betrieb oder oder (natürlich so nur, wenn keine Gefahr durch Autos bestand). Ich habe ihn dafür bewusst nichts ins Platz geschickt, damit er die Gegend etwas freier erkunden konnte, aber er war zuverlässig immer in der Nähe, wenn ich wieder raus kam.
    Erst mit dem Alter und der Senilität hat er manchmal vergessen in welcher Tür ich verschwunden bin und hat auf dem Unibetrieb, auf dem er oft dabei war auch mal vor dem Toilettenhaus gewartet obwohl ich im Schweinestall war oder hat Kreise übers ganze Gelände gezogen und überall mal geschaut ("Hallo Rainer, hast du Racki gesehen?" "Ja, der ist vor 5 Minuten da gewesen und vor ner Viertelstunde. Ist immer Richtung Werkstadt weitergelaufen").
    Ach, Racki war schon ne treue Seele.

    LG
    Cherubina

    Zitat

    Bei weiblichen Katzen ist das auch wesentlich anders als bei Hunden. Hündinnen werden 2x im Jahr läufig, Katzen wenn sie nicht gedeckt werden von 2-4 Wochen bis hin zur Dauerrolligkeit, die absoluten Stress für die Katzen bedeutet. Kätzinnen, die nicht von einem Züchter im Verein für Zuchtzwecke gehalten werden, gehören meines erachtens kastriert.

    Zur Ergänzung ist dies hier schön zusammengefasst der Sexualzyklus der Katze dargestellt:
    http://www.kleintiermedizin.ch/katze/geschlap/geschl2.htm

    Er unterscheidet sich in vielerlei Weise vom Zyklus des Hundes. Ganz oberflächlich ausgedrückt könnte man auch sagen, dass es für eine Katze eher unnatürlich ist nicht regelmäßig tatsächlich tragend zu sein. Ein Hund respektive Wolf hat in seinem Sozialverhalten begründet relativ viele weibliche Individuen, die nicht für Nachwuchs sorgen.

    Hat jemand von euch einen spiel- und vor allem rennbegeisterten Hund? Ich habe für meine Pflegegalga inzwischen ein eingezäuntes Grundstück gefunden, auf dem sie flitzen kann. Nun fehlt nur noch der geeignete Rennpartner.
    Rangeln und Balgen ist nicht so sehr was für sie - ein Hund zum Rennen muss es sein.

    Vielleicht hat ja jemand ganz spontan heute gegen 18:30 Uhr Zeit sich mit uns in Rödgen zu treffen!?

    LG
    Cherubina

    Ich bin ihm gruselig solange ich mich mit ihm befasse/ mich ihm in irgendeiner Art zuwende. Er kommt raus (vorrausgesetzt es ist kein anderer Gast im Haus) sobald ich den Raum verlasse und folgt mir. Schnüffelt auch mal von hinten an mir und ist in einer großen Erwartungshaltung wenn ich zur Haustür reinkomme. Solche Situationen kann ich aber eben nur sehr schwer bestärken, da er sich nur so relativ ungezwungen bewegt, wenn auch andere Hunde um mich rum turnen. Darum bin ich eigentlich auch froh, dass er das Leckerli immer selbstverständlicher aus der Hand nimmt.

    Ich werde mich nachher mal schräg mit dem Rücken zur Box in einiger Entfernung hinsetzen. Mal sehen ob ich ihn dann aus der Box rausklickern kann und ihm die Leckerlis halbwegs gezielt vor die Nase kullern kann - für den Anfang.

    LG
    Cherubina

    Zu Corinnas Fragen:
    Ich sitze im rechten Winkel zu seiner Box und nicht direkt vor dem Eingang. Ich sehe Kito also nur, wenn sein Kopf sich Richtung Öffnung bewegt und er hat die Möglichkeit sich tiefer in die Box zurückzuziehen oder schnell daraus zu flüchten. Letzteres nutzt er nie.
    Ich habe die Leckerlis in einem Napf neben mir stehen, so das er sie nicht direkt sieht. Der Klick erfolgt zur Zeit noch sobald er die Nase direkt am Tau hat. Abfolge: Klick (wird mit aufmerksamem Blick beantwortet) - Hand zum Napf und Leckerli in Boxenöffnung. Zu Beginn habe ich das Leckerli dort auf den Rand gelegt, jetzt nimmt er es ohne zu zögern aus der Hand. Das Tau nehme ich mit, wenn ich die Hand zurückziehe. Ich warte 2-3 Sekunden und lege es wieder hin. Wenn es immer in der selben Position liegt schaffe ich manchmal 5 schöne Klicks hintereinander, wenn ich die Position nur minimal verändere muss ich oft länger warten, nehme das Tau auch wieder weg und lege es neu hin. Pausen mache ich nach einer solchen schönen Serie indem ich das Tau wegnehme und mich intensiv mit dem anderen Hund beschäftige, der dabei ist um die Situation zu entspannen. Ich habe bei so einer Session nie auf die Uhr gesehen, aber ich glaube nicht, dass sie je länger als 10 Minuten waren.

    Die Dauer am Tau zu verlängern ist bestimmt ein guter Zwischenschritt, werde dran arbeiten. Zur Zeit bin ich halt nur froh, wenn ich die Clickfrequenz halbwegs oben halten kann.


    Das Video konnte ich jetzt sehen und es geht wirklich stark in die Problematik, die ich habe. Das "Problem" ist, dass ich durch den anderen Hund im Raum etwas eingeschränkt bin. Das Leckerli von mir wegzuwerfen endet oft darin, dass der andere Hund es bekommt. Aber inzwischen sitzt sie schon so brav daneben vielleicht würde es mit zusätzlicher Leinensicherung des "Beisitzerhundes" doch gehen.
    Wenn ich mit Kito alleine im Raum bin kann ich ein Training außerhalb seiner Box völlig vergessen. Auch mit anderem Hund muss er erst lernen geworfene/gekullerte Leckerlis sofort zu nehmen. Sicherlich bietet etwas Bewegung einige Vorteile...

    Wie würdet ihr den Versuch einschätzen das zu tun, was im Video ganz zu Beginn gezeigt wird, also Berührungen zu klickern.
    Man kann ihn anfassen, wenn er in seiner Kiste liegt, aber nur, weil er keine Chance zur Flucht sieht. Macht in dieser Anspannung ein Clickern Sinn? Oder ist es sinnvoll ein Greifen in seine Richtung schönzuclickern solange er sich bei solchen Bewegungen noch völlig steif macht?

    Und weiter:
    Haltet ihr es für sinnvoll an zwei "Baustellen" gleichzeitig zu arbeiten? Also mal mit Target in der Box und mal auf größere Entfernung und mit gerollten Leckerlis? Oder sollte ich ersteinmal bei einem bleiben?

    Leider kann ich das Video nicht ansehen... Kannst du noch mal einen neuen Link einstellen?

    Ich habe mit dem Target begonnen, nachdem ich zwei Clickersessions hindurch nur den Blick in meine Richtung geclickert habe um ihn dann nach und nach weiter aus der Box raus zu holen. Er hat sich dabei aber nie über einen gewissen Punkt hinaus getraut und ist zwischendrin immer wieder ganz in der Versenkung verschwunden. Meine Idee war eben, dass ein Target es ihm leichter macht, weil der Fokus nicht so auf mir liegt - vielleicht denke ich da auch falsch, ich bin für Tipps dankbar.

    LG
    Cherubina

    Ich brauche mal ein paar Mitdenker für mein aktuelles Clickerprojekt. Ich habe über Kito den Angsthund hier

    https://www.dogforum.de/der-angsthund-thread-t92533-540.html

    schon einiges geschrieben.


    Kurz zusammengefasst:
    Kito ist ein Hund, der auf einer Pflegestelle lebt, in der ich als Gassigängerin aktiv bin. Er lebt dort seid rund einem Jahr, bewegt sich recht ungezwungen zwischen ihm bekannten Personen und hat kein Problem mit den anderen Hunden. Er frisst mitlerweile aus der Hand, lässt sich aber nicht berühren und natürlich ist auch ein Führen an der Leine nicht möglich.
    Mein Ziel ist es nun ihn an Körperkontakt und vor allem die Leine zu gewöhnen.

    Zu diesem Zweck habe ich mit dem Clickern begonnen. Das Prinzip hat er verstanden und ich habe schnell ein Target eingeführt: Ein sehr kleines Spielzeugtau, das er kennt aber nicht ständig Zugang zu hat. Meine Idee war, dass er weniger Hemmungen hat diesen Gegenstand zu berühren als bei einem völlig fremden Gegenstand.
    Er hält sich beim Clickern noch in seiner Box auf - dort fühlt er sich sicher. Lege ich das Tau in den Eingang der Box berührt er es schon recht zielgerichtet und wird durch Click und Leckerli bestätigt. Jede Steigerung schlägt aber bisher fehl. Tau vor die Box, Tau in die Hand, Hand nur in die Nähe des Taus - er traut sich nicht mehr dran.
    Das Leckerli gebe ich ihm aus der Hand, wo er es auch schon ohne Zögern wegnimmt. Wenn ich das Leckerli mal vor die Box lege, nimmt er dies auch (zögernd) - soll heißen, wenn der Drang das Tau zu berühren um eine Belohnung zu bekommen groß genug wäre, würde er sich dafür doch auch weiter vorwagen, oder?

    Nun meine Frage:
    Besser wäre bestimmt ein Target mit einem längeren Stab daran. Soll ich nun versuchen das Tau irgendwo dran zu binden? Oder soll ich ein ganz neues Target auswählen? Ich dachte schon an so einen Teleskop Zeigestab, da man diesen auch im Laufe des Trainings verkürzen kann und er in die Hosentasche passt, aber da ist die Spitze so klein...
    Oder bleibe ich bei dem kleinen Tau ohne Stab und habe noch mehr Geduld und erwarte noch kleinere Schritte?

    Es fällt schon schwer sich selbst ständig zu bremsen. Ich hätte so gerne, dass es schneller voran geht :roll: Aber in der Ruhe liegt die Kraft.

    Viele Grüße
    Cherubina