Beiträge von Cherubina

    Ich verwende selbst seid vielen Jahren Flexileinen und gehe momentan mit meinen Pflegehunden mit 2 Flexis und einer Schleppleine raus.

    Flexileinen, besonders die dünnen, bergen eine erhöhte Gefahr und da lässt sich nicht drum rum reden! Natürlich sind es meist wirklich doofe Umstände, in denen es zu Verletzungen kommt, aber mit Gurtband oder normaler Leine würden diese Unfälle nicht passieren.
    Ein drastisches Beispiel hier:
    http://www.google.de/imgres?hl=de&c…29,r:1,s:0,i:91

    Die Hunde mit denen ich laufe (ja, ich habe auch eine Galga an der Flexi) wissen sich an der Leine zu benehmen und bleiben sofort von alleine stehen, wenn sie auch nur ansatzweise verheddert sind. Auch sind sie beide cool, wenn die Leine mal auf den Boden fällt. Dazu kommen einige Regeln:
    - kein Spielen an der Flexi
    - keine ausgefahrene Flexi bei Hundekontakten
    - nie mit Flexi auf Wiesen, wo Hunde spielen

    Ich fühle mich mit den Teilen sicher, aber ich habe das Risiko im Kopf. Die Vorteile liegen für mich nicht nur in der erhöhten Bewegungsfreiheit, sondern auch darin, dass ich die Leinen viel schneller entdreht habe als kürzere Leinen mit Schlaufe zum Halten. Ich finde diese glatten Kästen mit bequemem Griff einfach praktisch.

    Machst du denn sonst viel mit ihr alleine, also ohne deinen Mann?

    Ich finde den Wechsel schon krass zwischen einem entspannten Autofahren zum See und dieser Panik auf dem Weg zur Arbeit. Und ich glaube es ist Panik, denn kein Hund kotet sich in dem Maße ein und du scheinst das Verhalten ja auch (zumindest in letzter Zeit) nicht bekräftigt zu haben.

    Die Frage ist also was genau der Auslöser ist. Kommt es sonst nie zur Trennung von deinem Mann? Vielleicht liegt es auch am Tempo oder der Strecke. Der Hund einer Bekannten mochte Autofahren nicht besonders, aber auf der Autobahn fand sie es besonders schlimm. Fahr doch mal versuchsweise mit Mann und Hund die gleiche Strecke, auf der sie sonst immer so eine Panik schiebt... An der Arbeit scheint es ja nicht zu liegen, wenn sie dort so begeistert reinläuft.

    Wie sieht denn der Ablauf aus, wenn du losgefahren bist? Nimmst du sie mit ins Büro? Wie verhält sie sich dort?

    Meine erste Idee wäre mehr Zeit einzuplanen und auf dem Weg zur Arbeit eine Pause mit Spaziergang und Aktion zu machen, mit dem Ziel, dass die Autofahrt auch in diesem Fall mit ewas positivem verknüpft wird.

    Tut mir leid, da muss ich dich enttäuschen. Ich habe Fine kennengelernt, wirklich eine ganz liebe Hündin, aber wie ferngesteuert und blendete die halbe Welt einfach aus. Sie ist kurz nach der Vermittlung mit heftigen Anfällen in die Kinik gekommen und wenige Zeit später eingeschläfert worden.
    Sie hatte wohl von Anfang an keine wirkliche Chance...

    Natürlich kann man einen Hund auch ohne Hundeschule erziehen - ich habe noch nie eine von innen gesehen. Wichtig ist aber, dass du eine Vorstellung davon hast, WIE du deinem Hund etwas beibringst. Wenn du ein absoluter Neuling mit Hunden bist, dann lernst so etwas normalerweise schon am besten in einer Hundeschule. Warte doch mal die Junghundegruppe ab und schaue wie sich dein Hund mit dir entwickelt. Wenn alles gut funktioniert, kannst du auch ohne Verein trainieren...

    @ einpatra: Ich weiß ja nicht ob du schon mal Border Collies bei der Arbeit gesehen hast. Auch diese Hunde arbeiten ohne Sichtkontakt zu ihren Führern eigenständig und verlieren ihr Ziel dabei nicht aus den Augen. Mein Hund hat sogar gezielt Hilfe geholt, wenn er alleine nicht weiter kam, wenn also ein Schaf sich hinter dem Hügel in Dornen verfangen hatte und er nicht weiter kam. Er hat also zunächst versucht das Problem eigenständig zu lösen (er kam nach dem Outrun länger nicht zurück, obwohl schon die Herde vor meinen Füßen stand), um dann meine Aufmerksamkeit zu erregen und durch mehrmaliges hin- und herblicken auf das Problem zu deuten ;)

    Ne, aber jetzt mal ganz neutral: Ich traue Hunden eine Menge zu und natürlich können Handlungsketten entstehen, die man erstmal nicht vermutet, aber ich finde die Theorie, dass der Hund losläuft um den Onkel zurück zum Rudel zu bringen einfach sehr weit hergeholt. Aber egal was nun die Motivation ist: Zum Onkel zu gelangen, weil bei dem immer etwas los ist und es zu Hause langweilig ist, oder den Onkel dazu zu bringen ihn wieder nach Hause zu fahren, damit der bei "seinem Rudel" ist. Meine Empfehlung wäre die gleiche: Die Bezugsperson auf dem Hof muss sich interessanter machen und der Hund sollte gesichert werden, wenn er sich selbst überlassen ist.