Beiträge von Cherubina

    @ silentic:
    Ich kann dich total gut verstehen. EInen Hund im Internet aussuchen wäre auch nicht mein Ding. Bei mir wäre es vor allem die Angst, dass es einfach nicht passt. Es gibt einfach Hunde, mit denen ich nicht viel anfangen kann und manchmal kann ich das gar nicht an etwas konkretem festmachen.

    Aber viele Vereine holen einen Teil der Tiere ja auch nach Deutschland, wo man auf Pflegestellen sehr wohl die Möglichkeit hat sie vorher zu besuchen und kennenzulernen. Diese Hunde kennen dann auch schon Leine und Leben im Haus.

    Über den Verein, bei dem ich mit den Pflegehunden trainiere kam erst letzte Woche ein Hund, den auf dem Foto keiner so recht wargenommen hat. EInmal hier hat es keine 2 Tage gedauert und er hat einen Platz bei einer Trainerin einer Rettungshundestaffel gefunden. Dieser Hund scheint wirklich einfach ein Sechser im Lotto zu sein.

    Bei diesem Verein sind die Hunde, die schon in Deutschland sind im Zerg-Portal mit einem "D" gekennzeichnet.
    Guckst du hier zum Beispiel Rubi und Candy (habe ich selbst kennengelernt):
    http://zergportal.de/baseportal/tiere/Hunde&Admin_Id==2084

    Ich freue mich immer, wenn ich hier in Rödgen jemanden Treffe mit dem Kito mal so richtig balgen kann. Wenn dir eine Fahrt hierher nichts ausmacht, können wir uns gerne mal am Wochenende treffen.

    Ich kann leider das Rudel (5 Hunde nehme ich meistens mit) nicht komplett ins Auto packen und gerade Kito kennt Autofahren noch gar nicht. Wir üben allerdings grad dran. Insofern könnte ich viellecht bald auch mal mit dreien der Bande woanders hin kommen.

    Oh da fällt mir noch was ein:

    Mein alter Racki hat sehr schnell gelernt wo es was zu fressen gibt. Er war immer mit dabei wenn das ging und hat in vielen Läden Leckerlis abgestaubt. Nicht nur bei Fressnapf, sondern auch im Landhandel, im Copyshop, in der Reinigung etc. Er durfte immer gerne was haben, damit für ihn auch was nettes rausspringt. Er hat also sehr zuverlässig Tresen erkannt und hat auch in fremden Geschäften sofort die Stelle gefunden, wo es vielleicht was nettes gibt.

    Einen ähnlichen Effekt hatten Gehwagen. Eine Nachbarin hatte immer etwas für Racki dabei und hat mir regelmäßig unter Tränen von ihrem verstorbenen Hund erzählt. Racki fand nicht nur diese Frau entsprechend toll, sondern alle Menschen, die mit so einer Gehstütze unterwegs waren. :D

    Meine Gassihunde haben natürlich die Verknüpfung: Ich komme - es geht spazieren.
    Das ist nicht verwunderlich und dass dann alles sich freut und schon parat steht ist klar. India überdreht aber dabei völlig. Sie jault in den höchsten Tönen und springt und rempelt alles um sie herum um. Schon seid vielen Monaten gehe ich dann nicht sofort los, sondern setze mich kurz auf die Couch oder bleibe im Türrahmen stehen, bis sie sich abgeregt hat und sich "ruhig" hinlegt. Leider habe ich oft nicht so unbegrenzt Zeit, sonst würde ich immer erstmal einen Kaffee trinken.

    India weiß also, dass es erst losgeht, wenn sie liegt. Also springt, jault und tobt sie wie zuvor legt sich aber sofort hin sobald ich das Wohnzimmer betrete und schaut mich flehentlich mit angelegten Ohren, klopfendem Schwanz und leise fiepend an. Der Anblick ist zum totlachen! Die Begrüßung ist damit aber um keinen Deut ruhiger geworden :D

    Geschirr anziehen und Leine anlegen geht übrigens bei allen sehr ruhig vonstatten...

    Oh das kenn ich, das kenn ich!

    Tessa schreit, wenn fremde Hunde zu stürmisch auf sie zurennen und wenn ich mal etwas genervt bin und sie in der Stimmung zum Beispiel unter den Bauch fasse oder sie gar dort anhebe (wenn die Leine sich verheddert hat, kann das ja schonmal passieren). Aber es ist wirklich besser geworden mit der Zeit...

    Geflügel wurde von den Schafen, die ich kenne immer komplett ignoriert.

    Ich sag ja, man kann Schafe bestimmt trainieren, nur macht sich da in aller Regel keiner die Mühe, drum gibt es nicht viele Erfahrungswerte.
    Erzähl mal wie es weiter geht.

    Was man vielleicht noch erwähnen sollte:
    Unterschätze nicht die Gefahr, die von einem Schaf ausgehen kann, wenn es es wirklich ernst meint. Durch agressive Böcke kommt es bei Schafhaltern regelmäßig zu schweren Prellungen, seltener sind Knochenbrüche, aber in Einzelfällen kam es auch schon zu tödlichen Begegnungen zwischen Bock und Mensch.
    Pass auf jeden Fall gut auf dich und die Hunde auf. Ich würde ohne Beaufsichtigung nie Hunde und Schafe zusammen lassen, auch nicht, wenn eigentlich schon alles gut läuft! Nicht, wenn ich weiß, dass eines der Schafe sich im Zweifel umdreht und zustößt.

    Ein Bekannter von mir hat letztes Jahr einen seiner Border Collies verloren. Ein 10jähriger stattlicher Rüde, der eine Nachgeburt klauen wollte und dann von einem Mutterschaf gerammt wurde: Milzriss...

    Von den meisten Schafhaltern wird so ein "Problem" recht pragmatisch gehandhabt. Das heißt Schafe, die regelmäßig auf Hunde losgehen leben nicht sehr lange. Flaschenlämmer stellen in einer Herde oft ein Problem dar, eben weil sie fehlgeprägt sind und jede Scheu verloren haben. Wenn man bei der Aufzucht darauf achtet, dass man den Kontakt so gering wie möglich hält und die Lämmer so früh wie irgend möglich Schafkontakt haben, dann fallen diese Tiere in der Herde wenig auf, bei deinen ist es anders.

    Schafe sind berechenbar, wenn man sie lesen kann. Ich gehe mal davon aus, dass es sich bei Corny um einen Hammel handelt!? Ich glaube es ist nicht leicht dieses agressive Verhalten abzutrainieren, aber wirkliche Erfahrungswerte, wie es sie beim Hundetraining gibt, wird dir kaum jemand geben können.
    Im Prinzip lässt sich die Lerntheorie auf Schafe genauso anwenden wie auf Hunde, allerdings halte ich Schafe nicht für die hellsten Tiere ;) Bei Schäfern wird in so einem Fall natürlich am häufigsten das Prinzip der positiven Strafe und des antrainierten Meideverhaltens praktiziert ;) Wenn das nach zwei Versuchen nicht wirkt, winkt die Tiefkühltruhe.
    Einen Versuch wäre es aber denke ich Wert.

    Zitat

    Heute morgen hab ich ihn entdeckt und gerade noch eine Frage bezüglich der Katzenverträglichkeit gestellt.
    Daumen drücken!! :) :)
    http://www.riesenschnauzernothilfe.de/forum/viewtopi…&p=72149#p72149

    Natürlich drücke ich auch ganz fest die Daumen. :gut:

    Falls es trotz allem Drücken nichts wird - vielleicht wäre dann Buddy was!?
    http://zergportal.de/baseportal/tie…&Id=389353.html

    Der ist schon reichlich lange in der Vermittlung und hilft in der Pflegestelle bei der Welpenpflege. Ich finde ihn so nett, aber wenn Kito irgendwann eine Chance bei mir haben soll, dann kann ich keinen unsicheren Hund "gebrauchen". :/