Du hast beim Tierarzt einfach ein ganz grundsätzliches Problem: egal wie lange und wie oft du deinem Hund zeigst, dass dort nichts Schlimmes passiert und es sich für ihn lohnt dort hineinzugehen, wenn es einen Grund gibt, wird es doch fast immer unangenehm für ihn. Das macht dann am Ende jedes Training zweitrangig. Wenn die Ohren wehtun und die behandelt werden müssen ist das unangenehm, wenn die Analdrüsen verstopft sind tut das Entleeren weh, jede Spritze und jede Blutabnahme pieckst...
Ich hatte mit meinen Hunden zum Glück nie das Problem, dass sie sich gar nicht behandeln ließen, aber eine Hündin hatte zumindest ihr Leben lang Stress, wenn wir nur am Tierarzt vorbeigegangen sind.
Eine wirkliche Lösung für das Problem kenne ich nicht, aber wichtig finde ich auch die Frage, was beim anderen Tierarzt anders war. Wenn der vielleicht weniger offensiv auf den Hund zugeht, viel mit Ablenken und Rantasten ruhig und nebenbei hinkriegt und der Hund dabei ruhiger ist, wäre das für mich ein Mitentscheidungsgrund für den Tierarztwechsel.