Beiträge von Cherubina

    Wenn es sich nicht um sehr alte oder kranke Huskys handelt, halte ihnen die Tierschutz Hundeverordnung unter die Nase. Zusammen mit einem Buch über Huskys sollte unstrittig sein, dass "kein Auslauf" sicher nicht "ausreichender Auslauf im Freien" ist.
    Nebenbei stellt sich mir die Frage, ob auf das dauerhafte Halten auf dem Balkon nicht die gleichen Kriterien angewandt werden müssten wie an Zwingerhaltung. Vielleicht kann das Veterinäramt mal zu Besuch kommen und die Leute etwas zur Vernunft bringen - allerdings glaube ich nicht, dass es die Leute wirklich ändern wird und es den Hunden danach gut geht. Für ein Haltungsverbot "reichen" die Umstände wohl nicht.

    Ne, ich gebe zu, verliebt habe ich mich nicht. Cuqui ist wirklich eine nette, aber einfach nicht mein Typ Hund. Dafür grübele ich schon seid ein paar Tagen an wen mich dieses Gesicht erinnert und nun hab ich es!

    Chewbacca! Ich oute mich als jemanden, der Star Wars tatsächlich noch nie gesehen hat, aber das Bild dieses Wuschelviehs hat sich irgendwie eingeprägt. Schaut euch mal Bild 4/8 an :D

    http://zergportal.de/baseportal/tie…&Id=425494.html

    Ich verstehe natürlich, dass kaputte Hosen und blaue Waden nicht lustig sind, aber diese "Ausraster" gehören nunmal einfach zu einem jungen gesunden Hund und ich würde was vermissen, wenn Smilla (1 1/2) sie nicht ab und zu hätte. Statt diese Aktivität komplett zu unterbinden sollte dein Ziel sein ihre Energie in Bahnen zu lenken, die euch beiden Spaß machen und nicht weh tun...
    Hast du ein Spielzeug mit dem ihr Zergelspiele macht, in das sie also reinbeißen darf? Das könntest du ihr als Alternative für deine Beine anbieten. Wenn du ihr vorher anmerkst, dass sie gleich wieder loslegt, um so besser. Dann kannst du mit ihr ein wildes Spiel beginnen und musst nicht erst warten bis sie dir in den Waden hängt und du ihr zeigen musst, dass das nun gerade zu viel war.
    Draußen, wenn es gerade gar nicht passt oder es einfach zu doll wird wäre meine Reaktion sie festzuhalten und an die Leine zu legen. Angeleint kann man dann eine kurze Weile gleichmäßig geradeaus gehen und sie sich im Notfall "vom Hals" halten. Ist sie wieder ansprechbar, darf sie sitzen, wird belohnt und dann ganz ruhig wieder abgeleint.

    Wir haben auch ein bisschen mit dem Shapen angefangen. Wir benutzen den Clicker auch fast nur hier... Bis jetzt kann sie "strecken" (vorne runter) und wir haben mit "Zone" angefangen - hier soll sie sich mit allen Füßen auf eine Zeitungsseite stellen.

    Was mich interessieren würde: Habt ihr ein eigenes Kommando um dem Hund anzuzeigen, dass er jetzt kreativ sein soll und nicht schon bekannte Kommandos ausführen soll? Smilla schaut mich oft eine ganze Weile an und wartet darauf, dass ich ihr zeige was gemeint ist. Oder sie zeigt das was sie kann. Mit einem neuen Gegestand wird es leichter, aber es wäre doch gut, wenn sie wüsste wann nichts mehr von mir kommt und sie alleine probieren soll, oder?

    Smillas Leine ist fast immer leicht auf Spannung, damit kann ich aber prima leben. Sie zieht so wenig, dass sogar mein 4jähriges Patenkind sie locker halten kann. Nur wenn Tauben in Sichtweite kommen oder fremde Hunde, zieht sie mal etwas stärker. Ich finde es sogar bequemer, wenn sie die Spannung hält. Tut sie das nämlich nicht und zockelt neben mir her, passiert es immer mal wieder, dass sie sich in der Leine verheddert und dann kann das Fräulein leider nicht mehr laufen ;) . Ich weiß, ich könnte die Leine auch permanent kurz nehmen und ihr gar keinen Spielraum mehr lassen, aber dass ist mir auch irgendwie lästig. Mit 6 kg Hunden hat mans schon leichter...

    Wenn ich mit der ganzen Gruppe unterwegs bin, läuft Tessa windhundtypisch direkt neben mir ohne jegliche Spannung, Winnie zockelt hinterher und India und Smilla laufen mit leichter Spannung vorne. Diese 4 halte ich alle entspannt mit rechts, damit ich mit der linken Hand gezielt Einfluss auf Kito nehmen kann, der ein Zerrer vor dem Herrn ist. Seid er mit raus darf, also seid fast 1 Jahr, üben wir es und es ist schon viel besser, aber ich muss ihn spätestens alle 20 Meter erinnern, dass Ziehen nichts bringt. Er hat schon prima raus, was es heißt, wenn ich stehenbleibe und wenn er gut drauf ist, läuft er auch mal direkt neben mir und schaut mich beifallheischend an, dafür setzt alles aus, wenn wir einem Menschen begegnen und wenn der nur 5 Meter vom Bordstein entfernt im Garten steht. Aber wie soll man ihm das übel nehmen, er hat eben schiss.

    Ich bin mal zu Übungszwecken am Spielplatz stehengeblieben, damit Kito nicht kopflos zerrend daran vorbei düst. Da hat mich durch die Hecke hindurch eine Mutter angepampt, dass es ja wohl eine Unverschämtheit sei, dass ich meine Hunde direkt am Spielplatz kacken lasse. Ich glaube sie hat es nicht wirklich verstanden, als ich versucht habe ihr zu erklären, dass ich nur darauf warte, dass mein Angsthund sich wieder etwas im Griff hat... :pfeif:

    Zitat

    Wow, eure Argumentationsfähigkeiten sind beeindruckend. Warum fängt man eine Debatte an, wenn man da so pampig wird?

    Und genau das wird es immer, sobald du dich irgendwo dazuschaltest: eine Debatte! Es ist nie einfach nur ein Meinungsaustausch, sondern für dich scheint immer das Ziel zu bestehen alle anderen mit deiner Auffassung niederzuschreiben - es erinnert wirklich an die Debattierwettbewerbe der Amis (oder ist das eine britische Tradition?). Ich glaube auf diese Art könntest du auch prima für die Werbeindustrie arbeiten eine Verschwörungstheorie entwickeln oder Lobbyarbeit für Scientology betreiben. Mit rhetorischen Mitteln alles plattzumachen und am Ende als Sieger aus der Veranstaltung zu gehen scheint dir eine unheimliche Befriedigung zu verschaffen - mir raubt das jede Lust meine eigene Meinung zum Thema kundzutun.

    Mich stört an dir nicht der Inhalt dessen, was du sagst, sondern die Art! Du hast Ahnung von der Materie, viel gelesen und dir das Passende für dich dabei herausgesucht, du hast erfolgreich die Leinenaggression deines eigenen Hundes in den Griff bekommen. Du bist in der Lage Gelesenes auf andere Beispiele zu übertragen und erlernte Regeln zu verallgemeinern: 1 mit Sternchen!
    Aber du hast nicht gelernt, dass es andere Ansichten geben darf und verschiedene Wege richtig sein können, auch wenn du sie nicht anwenden würdest oder nicht gutheißt, dass auch der aktuelle Stand der Wissenschaft nur ein Zwischenstand ist und keinen Gesetzescharakter hat und dass es unheimlich unhöflich ist permanent alle anderen als unfähig hinzustellen.

    Was mich wirklich mal interessieren würde - ohne dein Wissen oder deine Erfahrung von vorneherein anzweifeln zu wollen: Woher beziehst du deine praktische Erfahrung? Ich meine nicht das, was die ganzen schlauen Leute geschrieben haben, die du so gerne zitierst, sondern deine eigenen persönlichen Erfahrungen mit problematischen Hunden, mit den dazugehörigen Haltern, die mit diesen Hunden arbeiten müssen etc...
    Ich habe gerade mal versucht in der Unzahl deiner Beiträge darauf eine Antwort zu finden, habe aber recht schnell aufgegeben. Hast du schon mit mehr Hunden als mit deinen eigenen beiden gearbeitet?