Beiträge von Cherubina

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    Ja, die "Decke" der Brennkammer.
    Ich packe den Ofen voll und zünde von oben an. Das Holz brennt dann von oben nach unten runter, dauert, je nach Holzmenge und -art, 1,5-2 Stunden.
    Kommt aber immer auf den Ofen an, je nachdem wie die Luft geführt wird.

    Wenn du die Sichtscheibe sauber machen willst, nimm Zeitungspapier, mach es nass und stippe es in die Asche und putze damit die Scheibe. Damit bekommt man am besten den Ruß vom Glas.


    Kannst du das nochmal für mich erklären? Wie genau schichtest du, damit du das Feuer von oben in Gang bringst? Ich knäule immer unten Papier rein, darauf dünnes Holz zum anfeuern und darauf 1 - 2 größere Scheite. Wenns richtig brennt wird nachgelegt und dann der Zug gedrosselt. Allerdings bin ich noch weit weg von einer erfahrenen Holzheizerin und freue mich sehr etwas dazuzulernen um die Heizerei effektiver zu bekommen.

    Also, wie bekommst du das Feuer von oben in Gang? Und wieviel Holz geht an einem lauen Wintertag (ich sag mal so um die Null Grad) durch den Schornstein? Ich bin zufrieden, wenn ich mal eine Schätzung von der Anzahl der Scheite oder Körbe bekomme ;)

    Bei Kito:
    Sehr zu meiner Freude immer seltener aber immernoch oft genug:
    "Der hat aber Angst!"
    "Der hat sicher ganz viel Schlimmes erlebt"
    "Der zittert ja"

    Und tatsächlich in letzter Zeit manchmal:
    "Wenn man weiß wie der früher war - wahnsinn!"
    "Ist das der, den man früher nie gesehen hat?"

    und neulich:
    "Ist das so ein Jagdhund?" (keine Ahnung was für einen Jagdhund er meinte, aber Kito jagd höchstens mal Smilla über die Wiese...


    Bei Smilla:
    "Ist die süß/toll/nett/praktisch/flink/schnell/wohlerzogen......"
    Ihr nimmt man nicht mal die Zickerei gegenüber fremden Hunden übel, die mir manchmal peinlich ist.
    Eine Bekannte, mit der ich vor Smilla kaum zu un hatte, hat sich so in sie verliebt, dass sie ständig nach ihr fragt, mich zum Wandern einlädt und ein Foto von ihr über ihren Schreibtisch gehängt hat :D

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    Cherubina, das find ich ja toll, dass es noch so Wohnungen geht!
    Wir suchen momentan, um ein neues Haus zu kaufen, da ist ein Wunschpunkt von mir auch Kachelöfen (und wenn es keine gibt, dann lass ich entsprechend [je nach Heizungsart zusätzlich oder zum ersetzen] umbauen) :smile:
    Wäre echt toll, wenn du zwischendurch mal Meldung machst, wie das Holzheizen bei dir klappt!


    Das mache ich gerne. Im Moment habe ich nach großer Vorfreude doch ein bisschen ein flaues Gefühl. Mein Holz für den Winter ist eingelagert, aber die 4 Raummeter kommen mir gar nicht mal so viel vor, wenn ich bedenke, was in dem Ofen schon an einem langen Abend so alles wegbrennt... Naja, im Notfall muss ich nachordern - preislich ist es trotzdem noch günstiger als andere Heizungen.
    Was ich noch lernen muss ist sicherlich die Belüftung so einzustellen, dass das Holz langsam vor sich hin glüht und nicht schnell auf hohen Touren verbrennt. Auch brauche ich wohl für lange Winternächte Brickets, damit der Ofen nicht so schnell wieder ganz aus ist. Aber warm macht er, das kann ich schon sagen!

    Ich bin Anfang des Monats in eine Wohnung gezogen, wo ich ausschließlich über einen Kachelofen heizen kann. Der war natürlich auch schon zur Probe an, aber heute ist der erste Tag, wo heizen wirklich nötig wäre. Da ich aber gleich nochmal einkaufen gehe, ne Runde mit den Hunden und dann zum Agility, bleibt der Ofen aus bis heute Abend. Anheizen lohnt sonst gar nicht wirklich.

    Ich bin sehr gespannt, wie es im Winter wird, aber meine Nachbarn - die alle nur mit Holz heizen - haben ich gut beraten und ich glaube das wird schon werden. Blöd wirds nur bei knackigen Minusgraden, wenn ich mal ein paar Tage nicht da bin. Aber auch da wird sich eine Lösung finden.

    Natürlich kannst du schon den Maulkorb trainieren. Kaum jemand würde auf die Idee kommen einem Welpen die Leine zu erspaaren, damit er seine Freiheit hat um sich dann zu wundern, dass es viel schwieriger ist einen ausgewachsenen Hund daran zu gewöhnen.
    Und genauso sollte ein Maulkorb vom Hund im Idealfall akzeptiert werden: Wie eine Leine. Wenn der Maulkorb si gut auftrainiert ist, dann ist er genauso "gefühllos" wie eine Leine. Er schränkt den Hund ein.

    Hauptproblem wird wohl sein, dass du einen gut sitzenden Maulkorb der Größe des wachsenden Hundes anpassen musst. Du wirst also im Laufe der Zeit mehrere kaufen müssen.

    Ich habe in meinem Umfeld einige Menschen, die meinen wenn ein Hund den Besitzer anknurrt gibt es dafür (egal was der Grund war) eigentlich nur eine Antwort: Der Hund darf das nicht, also bekommt eine übergezogen oder aber wenigstens ordentlich verbalen und körpersprachlichen Druck. Meine Argumente, dass man bei einigen Hunden genau damit in einen Teufelskreis kommen kann und alles nur schlimmer wird, werden dann nur kommentiert mit: "Bei aggressiven Hunden kommt man mit Leckerlis nicht weiter, denen muss man zeigen wer der Chef ist..."

    Genau für diese Menschen war diese Hundeprofifolge ein tolles Beispiel, bei dem beeindruckend gezeigt wird, dass Druck eben nicht die Lösung ist und man durch ein Training mit Belohnung in so einem Fall keinen Hund bekommt, der einem völlig auf der Nase herumtanzt. :gut:

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    Bei uns ist es morgen so weit....ich bin jetzt schon aufgeregt :-P
    Platzablage sitz bombig, Fuß laufen geht mit Leckerlie, ohne wird sie etwas schneller "abgelenkt". Beim Sitz hat sie leichte Probleme danach beim angehen, da ist sie sich unsicher ob sie schon aufstehen darf und bleibt daher schon mal sitzen...
    Und das Vorsitz klappt auch fast immer gerade und gut! Ich benutze mein Bein als Target. Das hat sie super gut verstanden!

    Vielleicht ließt du das ja noch vor der Prüfung:
    Wenn du dich mit ihr "aufwärmst" belohne mal einfach einige Male nicht die Grundstellung beim Stehenbleiben, sondern direkt nach dem Loslaufen. Meine Beiden hatten das gleiche Problem, weil sich Sitzen einfach immer mehr gelohnt hat. Sie hatten aber auch sehr schnell raus, dass es auch supergut sein kann, wenn man wieder losläuft...

    Außerdem hilft es beim losgehen den Hintern zusammenzukneifen und mit einem freudigen "Fuß" loszulaufen - nicht zögernd und nach hinten schielend, weil man damit rechnet, dass der Hund sitzen bleibt :hust:

    Wir haben es geschafft :rollsmile:
    Ich bin heute mit Kito und Smilla Prüfung gelaufen und beide haben bestanden. Smilla mt 56 Punkten als Tagesbeste und Kito mit gerade noch 54 Punkten.

    Ehrlicherweise muss ich sagen, dass der Prüfer sehr großzügig war. Bei jedem anderen Prüfer hätte ich locker 5 Punkte weniger erwartet - bestanden hätten wir dann ja aber auch :D
    Vor allem auf Kito bin ich sehr stolz. Er hat sich echt toll benommen. Die Ablage war perfekt, an der Leine ging es recht gut und nur in der Gruppe ist er nicht ganz bei mir geblieben. Ohne Leine hat er etwas hintergeschlappt und ich musste ihn manchmal schon zusätzlich ansprechen und auffordern. Beim Sitzen habe ich es nur durch das schnelle Vorschieben meines Fußes verhindern können, dass er sich hinlegt :ops: . Der Rückruf war sehr lahm ausgeführt, aber es mag es einfach nicht frontal auf mich zuzulaufen, aber mit leichtem Fingerzeig hat er sich fast gerade vor mich gesetzt. Dafür ist er dann 1 Sekunde später ohne Komando ins Fuß gekommen.
    Alles in allem also wirklich nicht perfekt und wenn ich bei euch teilweise so mitlese, müsste ich mich wohl an vielen Stellen für die unsaubere Ausführung schämen, aber für Kito war es einfach eine ganz tolle Leistung!

    Smilla hatte heute nicht ihren besten Tag - sie könnte es viel schöner, aber heute ist sie auch manchmal etwas abgedriftet und war gedanklich nicht ganz bei mir. Aber es gab ein Lob für die Fußarbeit (in den Passagen wo sie gut lief) und für einige sehr schöne Grundstellungen. Meistens waren sie ihm streng genommen zu weit weg vom Fuß (machen kleine Hunde wohl sehr gerne, sonst können sie ja nicht gut hochschauen), aber das hat er nicht abgezogen. Smilla ist einfach ein kleiner motivierter Sonnenschein und ich habe manchmal das Gefühl ihr macht eigentlich alles Spaß...

    Jetzt bin ich also Halterin von zwei vdh-lich geprüften Begleithunden :D

    ich finde das gerade unheimlich spannend, da ich bisher immer dachte, dass wir mit unserer Familienhündin (Border Collie) früher eine große Ausnahme hatten. Scheinbar ist dieses Verhalten aber nicht so selten.

    Sie hat es regelmäßig bei Besuch und ab und an auch bei uns gemacht, dass sie erst kam, den Kopf aufs Sofa oder das Bein legte und sich streicheln ließ und dann leise anfing zu knurren. Das Knurren wurde immer deutlicher, wenn man einfach weiter gestreichelt hat (wenn man es nicht sofort registrierte) und wenn man einfach aufhörte, ging sie sofort und eher beschwichtigend (geduckte Körperhaltung, kleine hektische Schritte, Züngeln, angelegte Ohren) von der Person weg um sich weiter entfernt einen Platz zu suchen.
    Wenn sie es bei uns gemacht hat und wir sie mit einem lauten "Hau ab" weggeschickt haben, dann hat sie ein lautes Bellen hören lassen und hat sich sehr schnell irgendwo verkrochen. Ich habe im Nachhinein den Eindruck, dass dieses Wegschicken das Verhalten eher verstärkt hat.
    Meine Erklärung war immer, dass ihr die Nähe und das Streicheln irgendwann unangenehm wird, sie aber aber nicht weiß, wie sie sich sicher und cool aus der Situation befreien soll, denn die Hand des Menschen verweilte ja auf ihrem Kopf. AUch trat das Knurren ausschließlich auf, wenn sie am Kopf gestreichelt wurde, nie beim Bauchkraulen oder entspannten Pfotenmassieren. Ich hatte also auch eher die grobe, dass es ein innerer Zwiespalt ist und nicht eine dominanzbasierte Aggression, allerdings habe ich nie ganz verstanden, warum sie zu unserem Besuch hingegangen ist - doch eine Form der Einschränkung der fremden Person durch Kopfauflegen? - ihre Körperhaltung sprach dagegen!?

    Wir haben Senta wenn Besuch da war immer gut im Auge behalten und ganz besonders, wenn sie sich vom Besuch streichlen ließ. Ich habe schnell gelernt zu sehen, wenn sie sich verspannt, die Augen nach rechts und links blicken und habe den Besuch dann lediglich unspektakulär darum gebeten aufzuhören, woraufhin Senta sofort verschwand.

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    Ich werde auch regelmäßig angeduzt und sieze dann immer extra deutlich zurück.
    Neulich in der Apo auch. Wir stehen an, Verkäuferin kommt und fragt: wer ist dran?
    Ich wusste nicht, Mann wusste auch nicht und sagt: ja dann geh du ruhig vor.
    ich: Ich danke IHNEN.

    Du solltest das umdrehen! Wenn ich irritiert bin, weil mich jemand duzt, bei dem ich es eigentlich unangemessen finde, dann dutze ich deutlich zurück.
    Eine Kommilitonin hat das mal mit einem Professor an der Uni gemacht, der alle Studentin immer gedutzt hat. Sie war schon deutlich über 30 und hatte das entsprechende Selbstbewusstsein den als sehr streng geltenden Professor zurückzudutzen. Der hat vielleicht blöd geguckt! :lol:
    Ich fand das dann eigentlich sehr einleuchtend und handhabe es seitdem genauso. Entweder ist man dann eben sehr schnell auf der Du-Ebene und keinen stört es weiter oder der Gegenpart ist verwundert, stutzt und sietzt dann.