Beiträge von Cherubina

    Ich könnte mir vorstellen, dass es leichter ist, wenn du dem Besitzer sagst du hättest das Geschirr geschenkt bekommen, z.B. weil der Hund eines Bekannten verstorben ist...
    Ich glaube ich würde es als Hundebesitzer sehr seltsam finden, wenn du ordentlich Geld für ein Geschirr ausgibst - das lässt den Besitzer ja in einem sehr schlechten Licht dastehen, weil er nicht selbst für solche Dinge aufkommt. Aber was soll er gegen ein abgelegtes Geschirr haben, das seinem Hund zufällig so gut passt.

    Dann kannst du ja noch dazu sagen, dass du persönlich ein Geschirr beim Joggen praktischer findest - ich kann mir nicht vorstellen, dass er da eine genauere Erklärung für braucht.

    Nächste Woche habe ich einen Zahnarzttermin, neue Füllung. Ich hab' während der Behandlung immer den Drang schlucken zu müssen, kann's dann aber nicht... Letzthin geriet ich leicht in Panik. Jemand einen Tipp?!?

    Sprich das vorher mit deinem Zahnarzt durch und mach ein Zeichen für ne Pause aus, damit du kurz schlucken kannst. Es gibt wenig Momente bei der Behandlung wo das nicht möglich ist.
    Unangenehm bleibt es zwar, aber es besteht ein Grund zur Panik mehr.

    Ihr habt ja recht - es war schon etwas viel. Laut Plan wären es auch "nur" 53 km gewesen. Wir haben wohl den ein oder anderen unfreiwilligen Umweg gemacht.
    Und ich habe ja auch extra ausgeführt, dass ich es beim nächsten Mal anders machen werde.

    Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass Kito zwar HD hat, aber ganz gut im Training ist. Wir radeln mehrmals in der Woche zusammen und 20 km sind dabei auch kein Problem. Er zeigt mir sehr deutlich, wenn er konditionell nicht mehr kann, indem er sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit hinlegt. Das hat er auf der Strecke überhaupt nicht gezeigt.
    Wir hatten Phasen, da wäre das sicherlich gar nicht gegangen, aber zur Zeit ist die Hüfte gut geschmiert und seine Bemuskelung ordentlich. Mit einer Überlastung des rechten Ellenbogens hatte ich einfach nicht gerechnet, er ging auch auf der Strecke völlig sauber.

    Ich hätte wirklich zu jeder Zeit sagen können, dass ich mich holen lasse - das wäre gar kein Problem gewesen, aber solange die Hunde noch gemütlich vor mir herzockeln, an Mäuselöchern schnüffeln oder einen Stock aus dem Wald ziehen, ist für mich alles im grünen Bereich. Und selbst ganz zum Schluss wollten die beiden beim Gehen an der Leine deutlich schneller als ich.

    Wirklich unvernünftig wäre es gewesen die Strecke ohne Alternative und quer durch die Wildnis anzutreten.

    Ich war am letzten Mittwoch mal richtig unternehmungslustig und ein bisschen verrückt. Ich habe es geschafft einen ganzen Tag freizuschaufeln, der vor Weihnachten mal nur mir und den Hunden gehörte und dann habe ich etwas getan, was ich schon seit etwa einem Jahr vorhabe, aber eigentlich noch etwas entfernt von der Umsetzung war.
    Ich bin mit den Hunden und dem Rad von meinem Wohnort im Vogelsberg 64 km zu meiner Mutter gefahren.

    Mein ursprünglicher Plan: Die Tour in 2-3 Tagesetappen teilen, damit Kito das bewältigen kann oder alternativ Kito an einen (noch nicht vorhandenen) Anhänger gewöhnen.

    In den letzten Wochen hat sich Kitos Hüftproblem aber eigentlich ganz gut entwickelt und schließlich habe ich einfach 2 Notfallpläne entwickelt und bin losgefahren. Wenn Kito wirklich schlappgemacht hätte, dann hätte ich unterwegs in einen Zug steigen können oder mich von meiner Mutter abholen lassen.

    Aber was soll ich sagen: Meine Hunde waren toll und hatten Spaß, das Wetter hat gehalten, die Strecke ist super zu fahren und es war ein toller Tag.
    Natürlich war ich extrem langsam und an die Hunde angepasst unterwegs. Über viele Kilometer habe ich einfach geschoben und wenn ich gefahren bin, dann so, dass die Hunde locker traben konnten. Mein Durchschnittstempo lag bei 8,5 km/h und es war ziemlich dunkel, als wir schließlich angekommen sind.
    Mit einer Pause habe ich es zweimal versucht, aber Smilla fand die Idee doof und wollte weiter, Kito kam auch nicht zur Ruhe und mir wurde kalt.

    Am nächsten Tag waren beide Hunde zufrieden mit einer kurzen Runde - obwohl Smilla schon wieder zum Spielen aufgelegt war. Nur bei Kito hat die Belastung etwas auf den Ellenbogen geschlagen. Einen Tag lang ging er ordentlich lahm - die Hüfte blieb aber ruhig.
    Die nächste Tour dieser Art also wirklich erst, wenn der Hundeanhänger da ist, die Tage länger sind und ich eine nette Kaffepause auf halber Strecke bei Freunden einplanen kann...

    So wie du es schilderst glaube ich nicht, dass ich dir mit meinem "Trick" weiterhelfen kann, aber ich schreib ihn dir trotzdem.

    Kito ist auch ein Viel-auf-einmal-Trinker. Allerdings macht er das auch gerne als Übersprungshandlung und ich habe auch in ruhigeren Situationen manchmal den Eindruck er vergisst einfach aufzuhören.
    Wenn er mal wieder einen Schlabber-Flash hat, dann mache ich nach einiger Zeit ein leises Geräusch mit den Lippen. Dieses Geräusch (eine Art Quietschen) ist nicht aufkonditionert, es folgt darauf auch nichts - keine Belohnung, kein weiteres Wort, nicht mal ein Blick. Durch das Geräusch hält Kito aber kurz inne. Wenn er wirklich Durst hat, trink er dann weiter, wenn nicht, dann schluckt er, geht auf seinen Platz und pennt.

    Das funktioniert auch, wenn die Hunde sich minutenlang laut schmatzend putzen...

    Wie lange steht sie denn im Handstand?

    Vielleicht wäre es schlau in nächster Zeit die Wand im Training etwas flacher zu stellen, dann kommt sie nicht so steil angeflogen und die Schwerkraft hilft ihre Füße am Gerät zu halten. Das ist vielleicht nicht der Weisheit letzter Schluss und es kann gut sein, dass sie damit wieder anfängt, wenn die Wand wieder normal steht, aber zumindest kann sich das Verhalten nicht festigen bis dir was Schlaues eingefallen ist :pfeif: