Beiträge von Cherubina

    Ich kenn das Frauchen nicht näher, aber das Gespann ist grundnervös. Es kann gut sein, dass es am Druck seitens des Frauchens liegt. Vielleicht kann ich ihr die Püppi mal abnehmen, damit sie wenigstens mal pinkelt. Näheren Kontakt haben wir nicht, aber vielleicht krieg ich da was gedreht.

    Ich kenne das von einer Galga. Bei Winterwetter lässt sie sich nur mühsam überreden in den Garten zu gehen, sobald man sich umdreht rennt sie wieder rein und macht ihr Morgengeschäft in der Wohnung.
    Was bei ihr prima funktioniert: Mantel drauf (den sie eigentlich nicht leiden kann) und stramm losmarschieren. Nach ner Aufwärmzeit von vielleicht 10 Minuten in Bewegung kommt der Mantel ab - dann bewegt sie sich freier. So fängt sie dann auch an zu Schnüffeln und löst sich. Wenn ich merke, dass sie wieder nur frierend hinter mir hertrottet, kommt der Mantel wieder drauf und wir marschieren nach Hause.

    Ich mach den Verbandswechsel selber ;-)
    Und die TA hat auch gesagt der Verband solle ab Montag möglichst runter. Aber sie hat eben auch gesagt der Hund soll nicht so viel hin schlecken. Also Profitgier unterstelle ich ihr deshalb nicht ;-)
    Und warum roher Knochen? :???: Das Leben ist doch kein Knochen?
    Also so ungefähr sieht es aus nur "schöner" http://up.picr.de/16935816ok.jpg

    Lass dich nicht verunsichern. So einen Verband kann man als Schutzverband draufmachen. Bei einer gezogenen Kralle ist der Krallenstumpf eben in den ersten 2 Tagen recht empfindlich. Dann trocknet er ab und tut meist auch nicht mehr weh.
    In dem roten Stumpf, den man sieht befindet sich das Krallenbein, also Knochen. Diesen einfach zu kürzen würde tatsächlich höllisch weh tun und käme einer Amputation gleich. Kein Tierarzt würde das ohne Not tun!

    Man kann schon auch einen kleinen Verband nur um die Daumen- oder Afterkralle legen, muss dabei aber wie schon geschrieben darauf achten, dass dieser nicht zu eng ist, damit der Fuß nicht dick wird und man sollte die Zehe gut polstern (auch zwischen Zehe und Fuß gehört dann Polster, wenn der Verband länger drauf bleibt).

    Wenn du den Verband abnimmst lass ihn einfach ab und schaue wie dein Hund sich benimmt. Leckt er nur kurz und lässt die Kralle dann in Ruhe, kannst du es ohne Bedenken offen lassen. Wenn er sehr viel leckt, kann es schon zu lästigen Infektionen kommen, dann kannst du in der Wohnung, wenn er unbeaufsichtigt ist auch einfach eine Socke über den Fuß ziehen (wieder vorsichtig beim Befestigen, damit die Durchblutung nicht gestört ist).

    Wir sind auch noch unterwegs. Am Donnerstag war ich bei Dauerregen in der Mittagspause 8 km im Wald radeln.
    Allerdings gebe ich zu: Beim Radfahren nervt mich der Vogelsberg! Immer wieder so steil bergab, dass die Bremsen qualmen und ich Angst haben muss mich auf den Schotterwegen lang zu legen und dann gehts den Höhenunterschied ja auch wieder berauf...

    Wer tut das sonst? Ich empfinde ihn überwiegend entspannt, ruhig und insbesondere bei sehr ängstlichen Tieren sehr einfühlsam. Ich mag das Bild vom "Hundequäler" nicht, dass gerne vermittelt wird, denn das entspricht nicht den Tatsachen.

    Ich habe mir Millan recht intensiv in vielen Folgen angesehen. Es gibt tatsächlich Dinge, die ich nicht ganz verkehrt finde, Dinge die ich sogar selbst probiert habe (hilft es wirklich einem ängstlichen Hund die Rute nach oben zu streichen?).

    Allerdings ist es gerade sein Umgang mit ängstlichen Hunden, der mich fast zum Heulen gebracht hätte - im negativen Sinne.

    Auch hier betone ich, dass es sicher nicht mit jedem Hund gleich oder gleich schlimm ist, aber in einer Folge "resozialisiert" er einen extrem umweltunsicheren Hund mit diversen Geräuschphobien. Er macht das, indem er den Hund mit angstauslösenden Reizen nur so überflutet. Er lässt ihn in einem eigens dafür errichteten Raum mit Luftballons behängt auf einem Laufband laufen. Dabei knallt und kracht es, das Licht simmuliert Gewitterblitze...

    Wen es interessiert, der kann sich mal in die Thematik der "erlernten Hilflosigkeit" einlesen. Ich fand es gräßlich diesen Hund danach auch noch stolz als geheilt zu entlassen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Erlernte_…keit_bei_Hunden

    Wenn man die Vene nicht mehr findet, ist es dann auch nicht mehr möglich, das Tier in Narkose zu versetzen? Bekommt es die Spritze dann ohne Narkose ins Herz? :omg: Denn wenn man das Tier vorher narkotisiert hätte, hätte man ja einen Zugang zur Vene. Oder verstehe ich das falsch?

    Oder meinst du, der Kreislauf ist dann zu langsam, um das Mittel schnell genug im Körper zu verteilen?

    Eine Narkose kann auch über eine Spritze in den Muskel, also in den Po, verabreicht werden. Über die Vene ist es natürlich eleganter und besser zu dosieren, aber selbst agressive oder wilde Tiere lassen sich so narkotisieren. Damit geht es natürlich auch bei Tierenmit sehr schlechtem Kreislauf und kollabierten Venen.

    Es gibt sogar Bereiche, in denen ganz gezielt Mischlinge für die Anforderungen der Arbeit oder des Sports gezogen werden. Ich denke dabei an den Schlittenhundesport,wo gerade auf den kürzeren Distanzen inzwischen nicht mehr die Schlittenhunde dominieren, sondern "Jagdhundmischlinge".
    Auch der "X Herder" ist ja ein Mischling, wenn auch ein sehr gezielt gewollter.

    Ich habe auch ne Theorie, aber dafür müsste man die Menschen und den Hund besser kennen und sie beobachten.

    Die TS schreibt, der Hund höre besser auf sie, als auf seine Besitzerin. Das liegt vielleicht daran, dass die TS mehr mit dem Hund übt und dabei regelmäßig eine Futterbestätigung benutzt.
    Der Hund hat also nicht nur gelernt, dass es auf ein richtig ausgeführtes Kommando hin einen Keks gibt, sondern auch, dass man das, was aus der "Trainerhand" bekommt am besten sofort frisst - eine Konditionierung, die ganz nebenbei funktioniert.
    Ich mache mir das manchmal in der Praxis zunutze. Der Hund nimmt von mir kein Leckerli. Die Situation in der Praxis ist stressig, ich bin fremd und er hat nur den Ausgang im Blick. Viele Hunde nehmen in so einer Situation kein Futter. Sage ich aber erst "Sitz" oder tue ich so, als würde ich das Leckerli werfen, sagt sich der Hund "Oh ja, das kenne ich. Die macht das, ich mache dieses und dann wird gefressen" - ein Automatismus.


    Etwas anders gelagert ist das Leckerlithema bei meinem Kito. Während er bei Fremden vieles einfach wieder ausspuckt, was er eigentlich ganz gerne mag, kann ich ihn dazu bringen sogar Tabletten zu fressen, die er nicht mag. Ein strenger Blick genüg und er glaubt er darf es nicht mehr ausspucken (habe ich einmal gemacht, aber nicht wiederholt. Inzwischen bekommt der Arme eine leckere Umhüllung für seine Tabletten.

    Was halt bei allen angedachten Krankheitsbildern nicht passt, sind die anderen Symptome. Denn sowohl Kaumuskelmyositis und Myasthenia Gravis haben ja noch weitere Anzeichen und bei Ekko ist nichts von alle dem zu beobachten.

    Bei der Kaumuskelmyositis sieht man in der chronischen Verlaufsform erstmal wirklich nur das Zusammenschmelzen der Kopfmuskulatur. Es muss nicht zwingend schmerzhaft sein und auch eine Maulsperre ist nicht immer dabei...