Ich kann nur unterschreiben was Juno2013 sagt. Druck an der falschen Stelle kann so eine Situation schnell kippen lassen.
Für mich hört sich das an vielen Stellen nach einem sehr unsicheren Hund an und nach einer im Laufe der Zeit sich weiter verschlimmernden Fehlkommunikation.
Wie lange ist der Hund denn schon bei euch und über welchen Zeitraum hat sich das entwickelt? wie reagieren die Familienmitglieder, wenn er knurrt. Ignoriert ihr das oder habt ihr es schon in einer Form gemaßregelt? Hat sie das bei jedem von euch schon gemacht?
Als ich Kind war hatten wir eine Hündin, die ähnliches Verhalten zeigte:
- Sie kam um sich streicheln zu lassen und fing nach einiger Zeit an tief zu grollen. Wurde sie dann barsch weggeschickt, bellte sie einmal laut auf und verdrückte sich dann mit eingezogenem Schwanz unter dem Tisch.
- Hatte sie einen Knochen wurde laut geknurrt und gekeift, wenn man nur daran vorbei ging. Sprach man sie ruhig an und ließ sich den Knochen bringen, legte sie einem den beschwichtigend in die Hand.
Wir haben der Hündin Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten zugestanden und ihr Knurren als Hinweis genommen distanz aufzubauen. Hat sie beim Streicheln geknurrt, haben wir damit aufgehört und sie ist nach einem Moment des Zögerns ruhig gegangen.
Im übrigen wollte unsere Hündin damals mit Nichten das Zepter übernehmen!
Holt euch jemanden, der die Situation bei euch vor Ort einschätzen hilft!