Beiträge von Cherubina

    Es kommt natürlich auf die Zubereitungsart an. Ich kenne Zwiebelsaft so, dass aus den Zwiebeln unter langem Köcheln ein Auszug erstellt wird, von dem man mehrmals täglich etwas nimmt - Auszüge sind in der Regel konzentriert.
    Für mich stehen die eventuellen Nachteile des Zwiebelauszugs in keinem Verhältnis zum eventuellen Nutzen, aber du hast schon recht, nach deiner Rechnung wird wohl nichts passieren.

    Lass ihn lieber inhalieren (Kaltvernebler in Hundbox funktioniert super). Das hat wirklich einen Effekt.

    Ich auch nicht... :verzweifelt:
    Felix hat Husten. Eine Erkältung, scheint mir. Hütet seine Decke, warm eingepackt. Er frisst und trinkt aber gut, daher warte ich ab. Zwiebel-Honig-Saft ist angesetzt. Vorhin gabs warme Lachs/Haferflocken/Rüben-Pampe mit viel heißem Wasser und Honig aufgegossen. Er wirkt jetzt ein wenig gelangweilt, aber Gassi ist für heute auf das Nötigste begrenzt. Wir haben auch Minusgrade - das machts nicht besser.

    Bitte, bitte keine Zwiebelln für den Hund! Die sind für Hunde giftig und sorgen für eine Zerstörung der roten Blutkörperchen.

    Ich kann berichten, wie ich es mit Kito gemacht habe.

    Ich habe mir das Geschirr mit der Kopföffnung über die Schulter gehängt und dann mit der Hand auf der gleichen Seite Futter gegeben. Über viele kleine Übunngseinheiten ist das Geschirr immer weiter den Arm heruntergewandert, bis es schließlich am Handgelenk der fütternden Hand hängen durfte.
    Dann kam ein etwas schwieriger Schritt, weil nun die zweite Hand von oben das Geschirr halten muss, damit der Kopf schließlich durch die Öffnung passt.Dafür bin ich mit dem Geschirr wieder etwas von der Hand abgerückt. Nach und nach hatte ich ihn dann soweit,dass er erst nur mit der Nasenspitze und später mit dem ganzen Kopf durch die Öffnung musste um ans Futter zu kommen.
    Bis hierhin waren ca. 2 Wochen und viele kleine Übungseinheiten vergangen

    Dieses Vorgehen hat dazu geführt, dass er heute noch ohne zu zögern seinen Kopf durchs Geschirr schiebt, wenn ich es ihm hinhalte.

    Das Umlegen und Schließen ging dann erstaunlich einfach, obwohl er sich zu dem Zeitpunkt noch sehr ungern berühren ließ.

    Hm, erstmal ins Unreine geschrieben:
    Ich gaube nicht, dass das Geräusch der Klingel das Problem ist, dieses schönzufüttern ist darum wohl eher schwierig. Das Klingeln bedeutet aber fast zwangsläufig, dass ein Fremder die Wohnung betreten will.

    Ist Mexx auch außerhalb der Wohnung unsicher mit fremden Menschen? Habt ihr daran schon gearbeitet?
    Ist seine erste Intention sofort zum Besuch zu rennen bzw. lässt er sich problemlos und ohne Druck auf seinen Platz schicken, wenn es klingelt?
    Wie verhält sich euer Besuch dem Hund gegenüber - auch die Lieferanten?
    Nimmt er Futter von Besuchern?

    Ich bin mir sehr unsicher ob das "Hallo-sagen-lassen" zielführend ist. Er scheint da ja in einem ziemlichen Konflikt zu sein. Ich würde ihn wohl eher komplett aus der Situation rausnehmen, vielleicht mit Trenngitter im anderen Raum, bis er soweit entspannt ist, dass eine Annäherung ruhig und ohne Bellen funktioniert.

    Sprach mich mal eine Golden Retriever Züchterin beim einkaufen an, sie bräuchte eine Zuchtauffrischung, ob ich meine beiden Goldies da zur Verfügung stellen könnte :shocked: Vor Schreck habe ich nur gesagt, Nee die sind kastriert. Och schade , meinte sie.

    Das gehört eigentlichc in den "Bemerkenswerte Sätze" Thread. Was ist das denn für eine "Züchterin", die sich ihre potentiellen Zuchthunde auf der Straße sucht - von der scheinbaren Unkenntnis über den Rassestandard mal abgesehen. :shocked:

    An alle Suchhundeleute.
    Wir haben am 15.12. unser letztes Training in diesem Jahr.
    Was würdet ihr tun, konstant weiter arbeiten wie bisher, ihn über Weihnachten "reifen" lassen und dann erst neue Sachen dazu nehmen oder jetzt die zwei Trainings nutzen, ne kleine Sandkastenschippe drauf und im neuen Jahr daran anknüpfen?

    Bei uns kommen die "Schippen" immer sehr spontan und abhängig von der Tagesform. Ist der Hund schlecht drauf, verunsichert ihn gerade etwas, dann wird eher ein Gang zurückgeschaltet, klappt alles super gut und die letzten Trainings waren auch konstant, dann gehen wir einen Schritt weiter.

    Ich würde es aber vor der Pause nicht unbedingt darauf anlegen etwas Neues anzugehen. Wenn es doof läuft, kann man dann ja nicht in der nächsten Woche direkt gegensteuern.

    Wir machen übrigens keine Winterpause, habee ichc jetzt aber schonmal irgendwo gehört. Ich persönlich hätte auch lieber ne Sommerpause ;-)

    Angst, Unsicherheit, Panik, Deprivation... das alles wird viel verwendet und viel diskutiert. Für diese Worte gibt es sicherlich auch halbwegs klare Definitionen. "Angsthund" höre ich meist als Beschreibung der Hunde von Tierschutzvereinen. Da fällt dann aber oft alles vom schlecht sozialisierten Junghund bis zum vor Panik erstarrten und deprivierten Althund drunter.

    Ich mag den Begriff nicht, setzt er dem Tier doch einen sehr starken Stempel auf. Wenn es dann noch heißt der Hund sei traumatisiert... dadurch macht man es sich selbst nur schwerer.

    Bei dem Hund der Themenstarterin klingt es eher nach einem klassischen Junghund mit gewissen Unsicherheitsmomenten, der das Leben in einer Familie noch nicht kennt. Da wird sich sehr Vieles sehr schnell finden.

    In meinem Fotothread berichte ich auf den ersten Seiten viel von der ersten Zeit des Trainings mit Kito. Er kam nach Deutschland und lag wochenlang fast nur in einer kleinen Box, fraß nur nachts und brauchte 1/2 Jahr Training bis Anfassen möglich war.
    Ihn würde ich als sehr schlecht sozialisiert und vom Temperament her sehr sensibel und reaktiv bezeichnen. Er steht sich bei vielem durch sein Wesen selbst im Weg, ist aber alles in allem ein wirklich unkomplizierter und meist entspannter Wohnungshund geworden. Das er ein tatsächliches Trauma erlitten hat glaube ich nicht einmal, er hatte nur nen doofen Start ins Leben. Vielleicht ist das auch interessant.

    @Cherubina,
    Mal kurz dein Halbwissen erweitern. ;)
    Bevor du bei einem "alten" Mensch die Bettgitter hochstellst, bedarf es einer FEM -> Freiheitseinschränkende Massnahme. Diese muss vom Arzt verordnet werden und von der betreffenden Person, bzw. bestellten Betreuer abgesegnet sein. Schriftlich hinterlegt und regelmäßig evaluiert. ( Ich denke, das wird in Deutschland nicht anders sein)
    Vorher muss man sich allerdings die Frage stellen, ob es nicht Alternativen gibt. Klingelmatte zbsp. bei mobilen Personen, oder gerade Demenzerkrankten. Da sonst die Bettgitter die höhere Gefahr darstellen. Sturzgefahr weitaus höher.

    Vielen Dank für die... Belehrung?
    Unterschreiben Krabbelkinder das auch? Ich denke es handelt sich bei den Senioren dann um mündige Personen, wenn sie es selbst absegnen müssen. Anders als bei Dementen oder Kindern (und Hunden) wo jemand anderes für sie in ihrem Interesse entscheiden muss.

    Aber du hast recht, jetzt begebe ich mich ganz klar auf die Ebene des Halbwissens. Mein vorheriger Beitrag war lediglich als Denkanstoß gedacht und nahm keine korrekte Widergabe der aktuellen Rechtslage für sich in Anspruch.