Wir hatten am Wochenende unsere alladventliche Spendensammelaktion auf dem Weihnachtsmarkt mit der Rettungshundestaffel.
Am Samstag hatte ich alle drei Hunde dabei, am Sonntag nur noch Sumi. Smilla ist es einfach trotz Mantel und Decke mit Styroporplatte zu kalt und Kito reicht ein Tag Stress in Menschengetümmel auch (er hatte seine Falthütte dabei und hats echt gut gemeistert, aber das muss man ja nicht ausreizen).
Sumi war davon natürlich auch ziemlich geschafft, hat sich aber prima gehalten, fand alle Leute nett und hat zwischenzeitlich auch einfach mal im Hintergrund gepennt.
Am Samstag war ihr Bruder mit dabei und am Sonntag ihre Schwester - da wurde dann wild auf der Decke gerungen 
Was mir wiedereinmal aufgefallen ist:
Sumi mag nichts an ihrem Körper tragen. Schon ans Halsband hat sie sich schwer gewöhnt, als die Welpen bei der Züchterin sie umbekamen - sie hat lange versucht es loszuwerden. Inzwischen ist das kein Thema mehr. Ihr Geschirr mag sie immernoch ungern, läuft die ersten Meter sehr unglücklich, aber es geht dann. Aber Mantel?
Da geht dann nichts mehr. Damit kann man sich nicht bewegen, höchstens geduckt in die nächste Ecke huschen und sich dort hinwerfen.
Mantel an: Hund wirkt erst verschreckt und dann todmüde. Sie lag nur noch traurig auf ihrem Platz
Mantel aus: Hund ist wieder ganz mein fröhliches Monster, sucht nach Fressbarem und begrüßt alle Menschen.
Ich dachte sie gewöhnt sich irgendwann dran, aber zwei Tage haben da nicht ausgereicht.
Wir haben schon gescherzt, dass sie in Zukunft bei mir in der Wohnung immer ein T-Shirt anbekommt, wenn sie nervt und Hummeln im Hintern hat. Damit wäre sie dann ruhiggestellt. Wir müssen echt langsam mit der Gewöhnung an die Kenndecke der Rettungshundestaffel beginnen.
Ihr Bruder hingegen trug dort auch das erste Mal Mantel und ihm war es völlig egal. Er hat sogar eine Weihnachtsmütze auf seinem Kopf toleriert, als wäre es ganz normal...