Beiträge von Cherubina

    @Cherubina: Echtes Parkett ist so hart, dass Hundekrallen ihm nicht schaden können. Auch wir haben Parkettböden und dennoch hat weder unser wilder Welpe noch die temperamentvolle Junghündin Schaden anrichten können.
    Die zitierte Aussage ist daher nur ein Vorwand, um sich keinen Hund anzuschaffen.

    Siehe Beiträge von @InaDobiFan und @Kenjada

    Ich weiß jetzt nicht, was bei dir echtes und was unechtes Parkett ist, aber ich kenne kein Holz, was nicht bei Beanspruchung irgendwann stumpf wird und Kratzer bekommt. Da ist nur einfach jeder unterschiedlich empfindlich und natürlich hängt es auch von der Oberflächenbearbeitung ab, ob das auffällt oder eher nicht.
    (In vielen Schlössern müssen Besucher Filzpantoffeln über die Straßenschuhe ziehen um den Boden zu schonen.)

    Ich finde den "Vorwand" genauso gut nachvollziehbar wie: "Ich habe keinen Hund, weil ich keine Haare an der Kleidung mag." oder "Ich habe keinen Hnd, weil ich das unhygienisch finde.". Beides hält mich nicht von der Hundehaltung ab und dennoch ist beides nachvollziehbar.

    Wer seine eigenen Schuhe immer vor der Wohnungstür auszieht, um keine Steinchen mit reinzutragen und das teure Stäbchenparkett regelmäßig auf Hochglanz poliert, für den sind Hundekrallen eben ein Nogo - was solls!?

    @knabbermoehre: Verstehe den Satz nicht! Trägt der Hund High Heels? Oder: Wie soll er das Parkett annagen? :???:

    Naja, Hunde haben Krallen und wenn der Hund in der Wohnung auch mal Gas gibt, weil er spielt oder es an der Tür geklingelt hat, dann haben die durchaus Kontakt zum Boden und können ihn zerkratzen.
    Manche nehmen das sehr genau - ich würde wohl einfach Läufer auslegen auf den Hauptlaufwegen.

    Mein Senior hatte im Alter von ca. 14 Jahren etwas, was ich seine Shizophrene Phase nenne. Er hat eine Woche lang Tag und Nacht Panik gehabt, solange er in der Wohnung war - bei mir und beim Hundesitter. War jemand bei ihm, hat er "nur" gehechelt, gezittert und Sabberpfützen hinterlassen, war er alleine hat er Türen zerkratzt, Kabel zerbissen und in die Wohnung gepinkelt. Draußen war alles gut.

    Ich habe in der Zeit vieles untersuchen lassen, ohne Befund (Herz inkl. Blutdruck, Schilddrüse, komplettes Organprofil...) Einmal habe ich ihn tatsächlich leicht sediert, damit er (und ich) üerhaupt mal zur Ruhe kommt.
    Das Verhalten war nach etwa einer Woche von einem auf den anderen Tag verschwunden.
    Ich tippe bei ihm auf eine Art Hörsturz und Angst durch eine veränderte Geräuschwahrnehmung. Er war bei Geräuschen immer empfindlich und ich konnte danach ein deutlich verschlechtertes Hören ausmachen. Aber das wird immer nur ne Vermutung bleiben.

    Was ich bei deinem Hund kontrollieren würde wäre:
    Die Dosierung der Schilddrüsenmedikamente.
    Die Herztätigkeit mittels Langzeit-EKG, bzw. durch eigenes Abhören während der Unruhephasen. Ich denke da Richtung Herzrhythmusstörungen.

    Wir hatten am Sonntag ein sehr schönes Nachttraining im verschneiten Wald. Die erste Runde war noch bei Licht und Smilla zeigte, dass sie gut drauf ist und nach der Weihnachtspause richtig Lust hat.

    Dann war das letzte Tageslicht weg und wir sind in ein "frisches" Stück Wald gefahren. Zum Glück schien der Mond schön durch die Bäume.

    Meine Sorgen bei der Nachtsuche:
    - Plötzlich auftauchendes Wild (klar gibts das tagsüber auch, aber bisher hatte ich Glück). Smilla ist eine Sichtjägerin, sie bleibt zwar nie lange weg, aber es wäre schon sehr blöd, wenn sie anfängt lieber nach Wildspuren zu suchen als nach Menschenduft. Und nachts finde ich das irgendwie noch unwägbarer.
    - Unsicherheit durch Schattengestalten und pendelnde Taschenlampenlichter. Bisher haben wir sowas einfach noch nicht erlebt und ich wusste nicht sicher wie sie reagiert.

    Und dann gabs auch noch ne neue Suchtaktik für uns. Ich bin parallel zum Weg ca. 20 Meter im Wald gelaufen und ein Helfer mit Licht auf dem Weg. Smilla habe ich dann abwechselnd rechts tiefer in den Wald und links Richtung Weg geschickt - Wind kam schwach von vorne.

    Smilla war so toll! Sie hat fleißig gesucht und sich prima lenken lassen. Die ersten 150 Meter waren wir voll im Flow und dann...

    ...kam das Reh!

    Das lief höchstens 15 Meter vor mir von rechts nach links und Smilla im Spurt hinterher. Die Helferin auf dem Weg hatte sich schon zum Sprung bereit gemacht um Smilla azufangen, wenn sie hinter dem Reh den Weg kreuzt.
    Ich habe einen lauten Abbruchschrei gebrüllt und Smilla ist prompt stehengeblieben und auf fröhliches Rufen zurückgekommen.
    Dann war sie erstmal etwas durch den Wind. Ich wollte sie sofort wieder zur Suche ansetzen, aber sie war offensichtlich in Gedanken noch woanders, hat dem bereits verschwundenen Reh hinterher geschaut und dann alarmiert die beleuchteten Helfer auf dem Weg angebellt.
    Also erstmal zurück auf den Weg, geklärt, dass wir die Leute kennen und sie ungefährlich sind und dann weiter.

    Sie hat glücklicherweise dann doch wieder in die Suche gefunden - etwas verhaltener als vorher - und schließlich das Opfer brav angezeigt.

    Ich war sehr stolz auf den Zwerg!

    Wann gehst auf Prüfung? Wir richten im September eine aus bei uns (JUH)...... :-)

    Ich will im Juni zur Prüfung beim Prüferanwärterauswahlseminar in Schleswig, wenn die mich nehmen... Da das quasi ein Freischuss ist, sollen die Plätze sehr begehrt sein.
    Ansonsten peile ich Holzminden Ende Oktober an. Da sind die Brennnesseln schon alt und brennen nicht mehr so schlimm :pfeif:
    Im September habe ich gar nichts auf der Liste. Wo seit ihr denn genau?