Beiträge von Cherubina

    Meine Idee wäre, den anzulaufenden Gegenstand immer hinter dem Geländewechsel zu positionieren, weit genug, dass der Hund noch nicht anfängt zu suchen, bevor er das Ende des Platzes erreicht.

    Das wäre in unserem Fall hinterm Zaun... Aber stimmt schon, für die BGH bei uns auf dem Platz kann ich natürlich die Dose einfach immer direkt an den Zaun legen.
    Für die Rettungshundeprüfung haben wir ja an möglichst unterschiedlichen Orten geübt, da war das nicht immer so einfach möglich...

    Ach ja,mögt ihr mal schreiben wie ihr das Voraus aufgebaut habt?

    Wir haben am Anfang für den Hund sichtbar eine Dose mit Futter an den "Zielpunkt" gestellt, den Hund hingeschickt und schon das Ankommen, später das Abliegen an der Dose belohnt (durch öffnen eben dieser) Die Dose wurde nach Möglcihkeit an einer optischen Grenze postiert und nicht auf freier Fläche und wurde auch immer kleiner.

    In der Prüfung gibts dann natürlich keine Dose mehr, aber sobald das Tempo des Vorlaufens nachläst und die Nase Richtung Boden geht, kommt das Platz-Kommando. Für die Rettungshundeprüfung hat das völlig gereicht, aber irgendwie hätte ich das gerne noch schöner.
    Sie fängt leider einfach oft etwas früh an zu suchen... 30 Schritte bekommen wir so nur sehr knapp hin.

    Ich bin in ein paar Wochen auch mit der BGH2 dran. Vorrausschicken kennen wir ja aus der Rettungshundeprüfung schon, aber in der BGH ist der Ablauf ein wenig anders und darum muss ich da wohl nochmal richtig dran.
    Smilla kennt das Voran nach der Abrufübung aus dem Platz.

    Der Apport klappt prinzipiell gut, nur mit dem Setzen mit Hantel im Maul hat Smilla Probleme. Ich nehme aber an, dass ihr die Trainingshantel einfach zu schwer ist und will nun noch ne kleinere bestellen.
    Was meint ihr sieht bei einem 6,5 kg Hund noch halbwegs ernstzunehmend aus und ist trotzdem nicht zu schwer?

    Ich muss meinen Jungspund heute auch mal wieder loben. Ich war auf einer Taufe (bin Patin geworden) mit anschließendem Grillen im Hinterhof mit Freunden und Familie (kein Riesenfest). Bei meiner Mutter konnte ich sie leider ausnahmsweise nicht parken und so mussten sie notgedrungen mit.

    Nach 2 Stunden Fahrt und 1 Stunde Warten im Auto am Morgen - zum Glück waren die Temperaturen noch angenehm und das Auto stand im Schatten - ging es mit allen drei Hunden zum Grillen - alle waren soo brav.
    Alle Gäste fanden es OK und so durften sie dort frei laufen. Die zwei älteren Kinder der Gastgeber sind zum Glück wirklich nette und vorsichtige Kinder (6 und 8 Jahre alt), aber natürlich machen auch die Krach, Rennen herum, fahren mit dem Bobbycar und hüpfen mit dem Hüpfball...

    Meine Sumi hat nach kurzer Lageerkundung relativ lange brav unter meinem Stuhl gelegen und die Sache beobachtet. Dann hat sie einen ollen Tennisball gefunden und den etwas durch die Gegend getragen. Klar wurde der dann auch mal gekickt und sie lief hinterher. Da ich das Zuhause aber extrem selten mache, bringt sie von alleine den Ball nicht direkt zurück, sondern legt sich damit irgendwo in die Nähe. So hat es immer etwas gedauert bevor der ältere Sohn sich getraut hat den Ball zu nehmen und ihn zu werfen. Ich habe viel einfach nur beobachtet und darauf geachtet, dass das nicht zu viel wird.

    Die Interaktion war aber einfach zu süß. Sumi legt sich, kaut auf dem Ball rum, schubst ihn mit der Nase an, schaut zu wie er wegrollt und ist dann wieder eher desinteressiert an dem gelben DIng. Junge nimmt den Ball, wirft ihn hinter sich und Sumi schaut hinterher um ihn dann zu holen. Beim nächsten Mal rannte der Junge dann selbst hinter dem Ball her und Sumi dachte sich wohl "dann soll der ihn eben haben." und blieb stehen. Irgendwann saßen auch mal beide Kinder auf dem Boden und haben sich den Ball zugekullert. Sumi lag daneben und hat das ruhig beobachtet. Irgendwann rollte der Ball dann in ihre Richtung, sie stupste dagegen und er kullerte wieder zum Kind zurück. Hat dann leider nicht wieder geklappt, war aber total nett.

    Die allermeiste Zeit lag sie aber wirklich brav irgendwo in der Gegend rum und hat das Geschehen auf sich wirken lassen.

    Nach dem Essen und Quatschen bin ich dann irgendwann mit den Hunden eine Runde gelaufen und siehe da: Sie sind nicht nur Stubenrein, sondern auch Hofrein. Wie erleichtert Sumi war, als sie endlich Pipi machen konnte, weil wir das erste Wiesenstück gefunden hatten.

    Nach einem langen Tag und der langen Rückfahrt, sind wir nun alle müde und kaputt. Von den Hunden höre und sehe ich seit der Fütterung nichts mehr.

    Mir ist dieses: "Da haben sie sich aber ne Aufgabe aufgehalst, die brauchen ja sooo viel Arbeit und Auslastung. Das würde ich nie schaffen!" in vielen Fällen deutlich lieber als das früher so verbreitete: "Die sind so toll! Wie der aus Ein Schweinchen Namens Babe. Oder dieser Rico aus Wetten Dass. Die sind soooo klug und brav und erziehen sich praktisch im Schlaf und holen so gerne Bällchen. So einen bekomme ich auch mal!".

    So lange die Leute der Meinung sind, sie wären mit einem BC überfordert, holen sie sich wenigstens nicht ganz spontan einen. Ich kenne dazu keine Statistiken, aber rein subjektiv habe ich schon den Eindruck, dass der BC als ach so kluger Familienhundetrend rückläufig ist.

    Sumi ist übrigens auch immer ein Aussie und viel zu klein für nen Border. Den Aussie kann ich sogar verstehen, hat sie doch recht schwere Ohren und ist ziemlich plüschig. Als Begründung habe ich aber schon tolle Aussagen gehört.
    "Die Border sind doch vorne immer viel tiefer als hinten." (Bild eines hütenden Borders in klassischer Pose).
    "Die hütet doch gar nicht, die hat überhaupt keinen Hütetrieb...." (Wohlgemerkt eine Äußerung in Abwesenheit von irgendetwas Hütbarem. Gemeint ist dabei, dass sie nicht permanent in Kreisen um die Menschen rennt und den Kindern in die Waden zwickt.)

    Bei wem bzw. wo ist das denn?
    Ich bin Anfang Juni auch auf nem Seminar, wäre ja lustig, wenn wir uns dort treffen würden....wenn es denn dasselbe ist. :D

    In der Eifel auf dem Hof von Kirstin Piert. Das Seminar hält Paul Tomkins.
    Das wäre wirklich lustig. Ich reise zusammen mit Sumis Züchterin dorthin, die Sumis Mutter mitnimmt. Ich freue mich schon total.

    So sieht das Luna-Lamm heute aus. Kräftig und fidel sieht es endlich nicht mehr kränklich aus. Nur wer weiß wie alt es schon ist und das im Vergleich zu den gleichalten Lämmern sieht, würde sich Wundern. Sieht aus wie 1-2 Wochen alt, ist schon fast 7 Wochen alt.
    Gewogen habe ich es jetzt nicht mehr - ich kann es nicht mehr so einfach fangen :D

    Ach ja, Mutti sieht etwas gerupft aus. Die habe ich heute eigenhändig geschoren (mein erstes Mal).


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    Ich habe das zum einen durch sehr viel eigene Ruhe in der Wohnung gemacht - wenn man nicht ständig hin- und herrennt, muss Hund auch nicht ständig hinterherrennen. Das geht natürlich schlechter je mehr Menschen zusammen wohnen und ich gebe auch zu, dass ich nicht der Typ Frau bin, der jeden tag die ganze Wohnung saugt und wischt. Hausarbeit wurde sehr komprimiert gemacht in ohnehin aktiven Zeiten und gezielt nach dem Fressen, nach dem Draußensein etc. wurde eben nicht viel mehr gemacht, als rumsitzen (in der Zeit habe ich das Puzzlen wieder angefangen xD ) Bespaßung in der Wohnung gab es zu Anfang gar nicht und auch heute noch eher selten.

    Dann habe ich zusätzlich noch ein Kindergitter, der Wohnzimmer (Hunderaum) vom Rest der Wohnung trennt. Wenn also doch mal viel Trubel war, auch bei Besuch zum Beispiel, habe ich die Hunde da rein gepackt. Sie hatten einen ganzen Raum für sich, konnten das Geschehen beobachten, aber eben nicht aktiv mitmischen. Auch Kauartikel haben da oft Ruhe reingebracht.

    Zum Dritten hatte ich Strategien beim völlig blöden Überdrehen. Entweder ich habe mir den Sumipups auf den Schoß gelegt und ihr den Bauch gestreichelt, bis sie runterkam (ja ich musste sie dabei ordentlich festhalten), oder sie kam in diesen wenigen Fällen mal in ne Gitterbox. Dort hat sie dann noch etwas weiter "getobt", sich also über den Rücken gewälzt, die Decke darin zerissen, rumgeknurrt...(Dauer maximal 5 Minuten), und ist dann eingeschlafen.

    Ich hatte als Studentin eine unglaublich dreiste Nachbarin, über die gibt es zig Geschichten zu erzählen... Besonders zum Kopfschütteln waren aber diese beiden:

    Ich hatte damals einen uralten Hund, der es für sein Geschäft immer nicht bis zum Wald geschafft hat. Drum durfte er in eine Ecke von unserem Hof machen (WG-Haus, alle wussten Bescheid, keinen hats gestört) und ich habe es dann abends mit Schaufel weggemacht - manchmal auch nur alle zwei Tage...
    Nun stand auf dem Hof auch ein Kaninchengehege und Frau Nachbarin kam immer mit ihrer Enkelin rüber um den Kaninchen Löwenzahn zu bringen. Sie machte das heimlich ohne zu fragen, ich habe sie aber häufig durch Fenster gesehen. Irgendwie dachte ich, dass es doch ganz schön ist, wenn sie uns etwas Positives abgewinnen kann bei dem ständigen Streit, den es mit ihr gab, drum habe ich nichts gesagt.
    Dann hat sie mich allerdings bei unseren Vermietern angeschwärzt, weil es ja unmöglich sei, dass da Hundehaufen im Hof liegen und sie da fast reingetreten wäre... :ugly: - ich wiederhole: sie war uneingeladen auf einem fremden Hof, musste dafür das Hoftor öffnen und über den halben Hof latschen um zu den Haufen zu kommen. Zum Glück waren unsere Vermieter sehr cool und haben gemeinsam mit uns den Kopf geschüttelt.

    Die andere Geschichte hat sich mir erst komplett offenbart, als ich auszog:
    Sie hat oft "Futter" für meine Hühner über den Gartenzaun geworfen. Das waren allerdings nicht die üblichen Verdächtigen (Salat, Pellkartoffelschalen etc.), sondern schimmeliges knallhartes Brot, gammeliges Gemüse und teilweise noch die Verpackung davon. Mehrmals habe ich sie höflich gebeten nichts mehr rüberzuwerfen. Ich habe ihr gesagt sie dürfe ihre Sachen gerne in einer Tüte an den Zaun hängen, dann kann ich schauen, ob noch was für die Hühner dabei ist und den Rest entsorgen. Irgendwann wurde ich richtig patzig und habe ihr gesagt sie möge ihren Müll in ihre Tonne tun, aber immer wieder lag das Zeug auf unserer Wiese. Dann habe ich es wieder zurückgeworfen auf ihre Terasse, dadurch wurde es seltener.
    Als ich auszog habe ich noch ein paar Worte mit ihr gewechselt. Da sagte sie: "Endlich nehmen sie die Hühner da weg. Ich habe ja jahrelang versucht die zu vergiften, aber die Scheißviecher verrecken einfach nicht."

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie das nicht wirklich vorhatte, aber alleine der Gedanke und diese nervtötende Umsetzung... :kotz: