Beiträge von Cherubina

    Wäre bei Dash, wenn man ihn halten könnte, ein netter Nebeneffekt, ja. Hat dieser Hund aber auch "nötig" - nur weil Border, hat ja nicht jeder direkt den losballernden Hund. Letztlich macht er aber nicht mehr als Arbeit an einer Hürde - ich bewege mich nicht, er läuft keine Sequenzen, etc. - von daher ist nicht absehbar, wie viel da noch kommt, wenn es iiirgendwann an Sequenzen gehen sollte.

    Es geht einfach darum die Fehlerquote zu minimieren, weil er extrem leicht zu verunsichern ist. Und alles aus der Bewegung heraus zu machen, nicht beeinflussen zu können wann er wohin startet, etc. erhöht einfach die Fehlerquote extrem. Und das wiederum verunsichert ihn und lässt ihn schnell ins meiden kippen.
    Einen Hund den man halten kann, kann man in der Fehlerquote einfach beeinflussen. Gibt man das Linkssprungkommando und der Hund starrt nach rechts, brauch ich nicht loslassen. Ist klar, dass er es falsch machen wird..
    Diese Möglichkeit der Beeinflussung fehlt halt komplett.


    Jagdleine hatten wir schonmal probiert.
    Bei ihm gehts denke ich aber echt mehr um dieses "Irgendwie eingeschränkt sein beim Halten" und weniger um die Berührung an sich. :ka:

    Gut, ich verstehe, dass es ne Hilfe sein kann, aber trotzdem lässt sich das prima ersatzweise übers Absitzen lösen. Der Hund wird hierbei richtig ausgerichtet (viele machen das indem sie ihn zwischen den Beinen einparken lassen), dann geht man so hinter die Hürde, dass der Hund, der ja schon in Fahrtrichtung sitzt einen anschaut und erst dann gibts das OK.
    Sitzt er falsch oder schaut er nicht und ich weiß gleich rennt er eh falsch, gits kein OK.
    Auch die Entfernung zur Hürde macht da viel aus...

    Ich fänds einfach nen merkwürdigen Grund damit aufzuhören (mir fallen viel bessere ein). Aber vielleicht hilft wirklich das Ganze mal ein paar Wochen ruhen zu lassen.

    @Brizo
    Hast du es schon mit sowas versucht:
    Jagdnasen-Shop - Kettenzugstop

    Ansonsten würd ich mir an deiner Stelle den Spaß nicht dadurch verderben lassen, dass der in Augen der Trainer optimale Trainingsweg nicht eurer ist. Vielleicht seid ihr dann immer 2 sec langsamer im Parcour als wenn ihr "optimal" trainiert hättet, aber darauf kommts doch nicht an.

    Wie gesagt ich habe immer ohne Festhalten trainiert, keiner in unserem Verein hat festhalten lassen und auch niemand bei dem Training in dem ich mal zum Schnuppern war.

    Gehts dabei um noch mehr als Trieb steigern und Tempo erhöhen? Beides fänd ich persönlich für die meisten Border überflüssig.

    Im Sport frustriert mich Dash gerade etwas, sodass wir das jetzt erstmal für die nächsten paar Wochen auf Null runterschrauben. Ich muss mir da glaub ich selbst einfach erstmal klar werden, ob ich bereit bin mit den Einschränkungen die er da mit sich bringt, weil er sich ja nicht festhalten lässt, weitermachen will. Oder ob es mir das nicht wert ist und ich einfach sage "Ja, mei. Dann gehts halt nicht in den Sport". Wäre zwar schade, weil das was er so machen kann echt Spaß mit ihm macht. Aber ich hab jetzt letztes Wochenende und gestern wieder den Vergleich zu gleichalten Hunden gesehen und bermerkt, welch großen Nachteile wir einfach dadurch haben.

    Was genau meinst du denn damit? Ist das Warten am Rand das Problem oder wo lässt er sich nicht festhalten?

    Ich hatte heute morgen richtig Spaß mit Sumi am neuen Trainingstrupp.
    Sumi ist ja eher von der unsicheren und vorsichtigen Fraktion an den Schafen. Laufen die nicht so, wie sie sollen, kommen von ihr oft nur ratlose Blicke in meine Richtung. An meinen dicken Coburgermixen ist das Training darum ziemlich zäh und unerquicklich.
    Der Trainingstrupp besteht nun aus kleinen jungen Skuddenböcken und einer Schwarznase. Die Laufen gut, weichen aber nicht nur vor dem Hund, sondern auch vor mir :ugly:

    Auf dem Video soll sie am Anfang Druck aufbauen und die Spannung halten. Ziel war eigentlich, dass die Schafe dann noch ein Stückchen in meine Richtung gehen. Haben sie aber nicht, drum bin ich etwas nach rechts gegangen um ihnen mehr Raum zu geben, sie wollten aber lieber in die andere Richtung.
    Sumi: zunächst wieder hilflos "Menno, nu sind se weg..." lässt sich aber schnell motivieren sie wiederzuholen und ich finde das macht sie klasse. Von mir kommen nur das Vorankommando und Anfeuerung, den Rest macht sie selbst, gleicht aus und bringt sie zu mir (wo sie wirklich nicht hinwollen).
    Die Kommandos für links und rechts lasse ich hier bewusst weg. Zum einen soll sie selbstständig arbeiten und zum anderen üben wir eigentlich gerade das weitere öffnen der Flanken, da will ich sie nicht durcheinander bringen.

    Hier also Sumi, die Schafe und mein Quietschen im Hintergrund :pfeif:

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    Bei der Radfahrerbegegnung fällt mir gerade eine Geschichte ein, die meiner Cousine passiert ist.

    Sie war damals nich nicht volljährig und so kam es, dass sie ziemlich spät von einer Party mit dem Rad nach Hause fuhr. Mitten auf dem platten Land, schmale Landstraße zwischen zwei Dörfern, Rad gut beleuchtet, sonst aber stockduster.
    Da kam von hinten ein Auto, das wurde langsamer und fuhr schließlich ganz dicht hinter ihr ohne zu überholen.
    Meine Cousine - sonst eigentlich ziemlich unerschrocken - bekam es mit der Angst zu tun. Sie wurde schneller, das Auto auch und einem Panikimpuls folgend sprang sie vom Rad, hechtete über den Straßengraben und versteckte sich in der Dunkelheit hinter einem Gebüsch.
    Aus ihrem Versteck sah sie, wie das Auto stehen blieb, ein Mann ausstieg und nach einem kurzen Moment weiterfuhr.
    Sie war unsagbar erleichtert.

    Einige Zeit später war sie auf einer Feier, wo ein Gast ein Erlebnis zum Besten gab.
    Er fuhr nachts auf einer Landstraße und kurz vor der Kreuzung, an der er rechts abbiegen wollte, fuhr eine Radfahrerin. Um ihr nicht beim Abbiegen den Weg abzuschneiden überholte er nicht und blieb hinter ihr, als sie urplötzlich vom Fahrrad sprang und im Dunkeln verschwand.
    Erst dachte er sie sei gestürzt, aber offensichtlich konnte sie noch rennen...