Beiträge von Cherubina

    Ah, und wenn jemand Erfahrungen hat (siehe vorletzter Beitrag), wie zeitaufwändig ist die Ausbildung? Also lasst es sich mit Vollzeit Arbeit vereinbaren, klar, ich weiß das der Betrieb damit einverstanden sein muss und auch mit spontanen Einsätzen, das würde ich natürlich abklären. Aber lässt sich die Ausbildung mit Vollzeit-Job machen?

    Es gibt einen eigenen Forumsbereich zu Begleithundeausbildung und Rettungshundeausbildung (frag mich nicht warum das zusammengefasst ist). Dort findest du einige Infos und Erfahrungsberichte.

    Ganz kurz: Die meisten Mitglieder unserer Staffel arbeiten Vollzeit. Wenn man sonst wenig Verpflichtungen hat geht das schon. Es sind eher die Eltern, die irgendwann wegen der Familie aufhören.
    Ich bin bei den Johannitern. Die Ausbildung und sie Einsatzkleidung sind kostenlos, den Sprit zu den Trainingsorten zahlst du aber brav selbst.
    Das ist ja kein Sport, sondern ein (recht aufwändiges) Ehrenamt.

    Bevor ich nun doch an meinem Verstand zweifle frag ich doch hier mal:

    Gab bzw. gibt es gummierte Halsbänder mit Schnalle? :ugly:

    Ich war mir so sicher, das ich gummierte Halsbänder mit Schnalle schon gesehen hab, aber find sie nicht wieder.

    Also, nicht so eine Schnalle: Mystique gummiertes Halsband 25mm Breite neongrün | HUND-unterwegs.de

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    Sowas?
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    Ich empfinde Sumi mit ihren fast 1,5 Jahren schon noch als Junghund, aber vieles löst sie inzwischen sehr erwachsen. xD

    Wir hatten heute einen sehr schönen Trainingstag in der Flächensuche und sind uns einig, dass sie es im Frühjahr locker zur Prüfung schaffen sollte. Die Unterordnung brauchtnoch etwas Feinschliff, aber die Suche ist bombig. Sie sucht sehr eigenständig und weiträumig, lässt sich bei Bedarf lenken, aber nicht zu leicht von einer Witterung abbringen. Ihre Anzeige ist bombig. Sie bellt sehr gleichmäßig und ausdauernd und hällt dabei bisher immer total gut Abstand zur Person. Einfach schön.

    Danach habe ich noch Freunde besucht, wo meine Hunde ihre Therapiehundqualitäten hervorholen mussten.
    Die 5 Jährige Tochter hat Angst vor Hunden und quietscht und schreit auch bei meinen am Anfang immer auf sobald sie sich bewegen. Sie kennt sie schon lange und will auch eigentlich ständig mit ihnen interagieren, aber wehe der Hund schnuppert oder geht einen Schritt in ihre Richtung.
    Ich glaube meine Hunde haben sie als unzurechnungsfähig abgestempelt und ignorieren ihr gezappel und gequietsche.
    Natürlich lasse ich die Hunde an der Leine und das Mädchen hat jese Menge Platz zum Ausweichen, aber sie will ja so gerne hin, also klebt sie mir am Rockzipfel, sagt "ich will die Smilla streicheln. Aber sie soll nicht Schnuppern..." Dann geht sie hin und wenn Smilla ihren Blick zu ihr wendet kommt ein "Ih, uahhh, ich hab so Angst."

    Im Garten wurde es dann immer entspannter. Sie hat Sumi ein paarmal den Ball schmeißen dürfen, dann hat sie ihn versteckt und Sumi durfte suchen. Schließlich habe ich ihr gezeigt, dass Sumi auf Kommando Platz macht und Sumi war so nett auch auf die lispelnde 5Jährige zu hören.

    Während der ganzen Zeit hat Sumi von sich aus etwas Abstand gehalten ist auch beim Rennen und Kreischen völlig ruhig geblieben - ein Schatz einfach


    Übrigens finde ich es total spannend, dass selbst mein Kinderphobiker Kito dort inzwischen total entspannt. Das Kind ist etwas laut, aber harmlos.
    Irgendwann saß das Mädchen auf meinem Schoß, Kito kam ran. Die Kleine blieb tapfer und schaute zu ihm runter, Kito schaute zurück und versuchte an ihr zu riechen. Der direkte starrende Blick hat ihn gar nicht gestört.

    An den Feinheiten der Mensch-Hunde-Kommunikation arbeiten wir dann später :roll:

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass bei den allermeisten kleinen Höfen auch bei Rinder-, Ziegen-, und/oder Schafhaltung kein wirklich gut ausgebildeter Hund vorhanden war.
    Da gab es Hofhunde, die eben auch nal beim Treiben geholfen haben, wenn man viel Glück hatte, konnte man die Hunde vielleicht auch mal schicken.

    Der Umgang mit den genannten Tieren klappt in kleinem Umfang wunderbar ohne Hund!
    Ich habe meine Schafe nun seit 5 Jahren und habe bisher alles (Umtrieb, Zurückholen nach Ausbruch, Verladen, Entwurmen...) ohne Hund hinbekommen. Dazu brauchts nen Eimer mit Futter und idealerweise auch ein Schaf, das Leinenführig ist.
    Schau mal alte Bilder an. Gerade Ziegen haben ganz oft nen Führstrick um den Hals und durften auch mal mit aufs Familienfoto.

    Die Milchbauern hier in det Gegend, die ihre Kühe noch täglich auf die Weide bringen, machen das auch völlig ohne Hund. Da werden sie Straßen mal eben mit Schnur abgesperrt und die Familie hilft beim Treiben.

    "Wie sind sie denn in DIE Hose gekommen?"
    Fragte mich gerade ei mir völlig unbekannter Mann ca. Anfang 70 an der Aldi-Kasse.
    Ich schaue kurz an mir runter auf meine eher röhrig geschnittene aber gut sitzende und bequeme Jeans Größe 40, bei der ich sogar nen Gürtel brauche, damit sie nicht rutscht.
    Ich schaue ihn an und frage zurück:
    "Finden sie die ist zu klein?"
    "Ne, aber die sitzt ja hauteng!"

    Sowas habe ich noch nie zu hören bekommen.

    Ich habe ihn nur leicht irritiert angeschaut und nur gesagt, das sei doch heute alles Stretch.

    Irgendwie habe ich dann aber schon überlegt, ob mein Po vielleicht langsam etwas groß wird...
    Als er dann aber begann die Kassiererin mit Fistelstimme nachzumachen, wenn sie den Kunden vorne ein "Tschüss" sagte, kam ich ins überlegen ob er nicht einfach dement ist und und gerade völlig enthemmt und ohne Sinn für Höflichkeit durch die Gegend zieht.

    Wenn man Rassen ausklammert, die wirklich keine Unterwolle haben, extrem klein sind oder sehr groß und mit dickem Pelz würde ich sagen es gibt unzählige Allwetterhunde.
    Alle Retriever, Schäferhunde/ Hütehunde überhaupt, die meisten Terrier und viele Jagdhunde, aber auch Hovawart, Kromfohrländer... man könnte ewig so weitermachen.

    Smilla guckt nur etwas bescheiden, wenn es wie aus Kübeln schüttet, geht aber trotzdem problemlos mit raus, ansonsten hatte ich immer Allwetterhunde.

    Nur, dass das ausrichten kein Zwischenschritt ist, sondern eine völlig andere Übung.

    Wenn ich im Obedience eine Grundstellung aufbauen will und das nicht klappt, baue ich doch auch kein Männchen machen auf und bilde mir dann ein, dass das was zur Grundstellung beiträgt?
    Wenn der Hund ein Slalom-Problem hat, arbeite ich an dem Problem auch nicht, indem ich die A-Wand trainiere.

    Ich glaube dein Vergleich hinkt.
    Es ist doch eher so, als würde jemand das Obedience an den Nagel hängen weil sein Hund das Bodentarget meidet. Die Grundstellung lässt sich aber eben nicht nur über den Elefanentrick aufbauen, sondern auch übers freie Formen, über ein Beintarget, übers Futtertreiben etc.
    Wenn Dash den Steg meiden oder nicht durch den Tunnel gehen würde, das wäre ein Problem, aber jemand, der ihn festhält wird es später nicht mehr geben.

    So wie du es schreibst könnte ja nie irgendjemand Agility machen, der es nicht genauso aufgebaut hat.

    Wenn ich im Training in so einer Sackgasse stecke, dann gehe ich auf Seminare, frage Menschen außerhalb meines Dunstkreises und schaue Youtube Videos.
    Es gibt immer mehr als einen Ansatz. Aber du hast ja schon geschrieben, dass du das vorhast.