Ich empfinde Sumi mit ihren fast 1,5 Jahren schon noch als Junghund, aber vieles löst sie inzwischen sehr erwachsen. 
Wir hatten heute einen sehr schönen Trainingstag in der Flächensuche und sind uns einig, dass sie es im Frühjahr locker zur Prüfung schaffen sollte. Die Unterordnung brauchtnoch etwas Feinschliff, aber die Suche ist bombig. Sie sucht sehr eigenständig und weiträumig, lässt sich bei Bedarf lenken, aber nicht zu leicht von einer Witterung abbringen. Ihre Anzeige ist bombig. Sie bellt sehr gleichmäßig und ausdauernd und hällt dabei bisher immer total gut Abstand zur Person. Einfach schön.
Danach habe ich noch Freunde besucht, wo meine Hunde ihre Therapiehundqualitäten hervorholen mussten.
Die 5 Jährige Tochter hat Angst vor Hunden und quietscht und schreit auch bei meinen am Anfang immer auf sobald sie sich bewegen. Sie kennt sie schon lange und will auch eigentlich ständig mit ihnen interagieren, aber wehe der Hund schnuppert oder geht einen Schritt in ihre Richtung.
Ich glaube meine Hunde haben sie als unzurechnungsfähig abgestempelt und ignorieren ihr gezappel und gequietsche.
Natürlich lasse ich die Hunde an der Leine und das Mädchen hat jese Menge Platz zum Ausweichen, aber sie will ja so gerne hin, also klebt sie mir am Rockzipfel, sagt "ich will die Smilla streicheln. Aber sie soll nicht Schnuppern..." Dann geht sie hin und wenn Smilla ihren Blick zu ihr wendet kommt ein "Ih, uahhh, ich hab so Angst."
Im Garten wurde es dann immer entspannter. Sie hat Sumi ein paarmal den Ball schmeißen dürfen, dann hat sie ihn versteckt und Sumi durfte suchen. Schließlich habe ich ihr gezeigt, dass Sumi auf Kommando Platz macht und Sumi war so nett auch auf die lispelnde 5Jährige zu hören.
Während der ganzen Zeit hat Sumi von sich aus etwas Abstand gehalten ist auch beim Rennen und Kreischen völlig ruhig geblieben - ein Schatz einfach
Übrigens finde ich es total spannend, dass selbst mein Kinderphobiker Kito dort inzwischen total entspannt. Das Kind ist etwas laut, aber harmlos.
Irgendwann saß das Mädchen auf meinem Schoß, Kito kam ran. Die Kleine blieb tapfer und schaute zu ihm runter, Kito schaute zurück und versuchte an ihr zu riechen. Der direkte starrende Blick hat ihn gar nicht gestört.
An den Feinheiten der Mensch-Hunde-Kommunikation arbeiten wir dann später 