Beiträge von Cherubina

    Ganz kurz meine Gedanken zur Genetikfrage. Ich bin weit davon entfernt wirklich in allen Bereichen der Border Collie Zucht durchzublicken. Ich kenne die wenigsten Linien und bin zu meinem Hund über die Freundschaft zur Züchterin und der Begeisterung für die Mutterhündin gekommen.

    Ich glaube aber, dass die genetische Diversität zwischen Show- und Arbeitsborder viel damit zu tun hat, dass für die Showzucht zumeist mit australischen Linien gezüchtet wird, während die deutschen Arbeitslinien britischen Ursprungs sind.

    Sumi stammt von sehr erfolgreichen Showhunden ab, allerdings basierend auf einem australischen Hütechampion. Optisch haben sie eben eine kürzere Nase, einen deutlicheren Stopp und mehr Plüsch... Arbeitslinie war es aber lange Zeit trotzdem, die genetischen Wege haben sich nur vor recht langer Zeit getrennt.

    Diese "Geschichte des Showborders" erhebt natürlich überhaupt keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit - ist aber für mich logisch.

    Charakterlich empfinde ich bisher alle Hunde, die ich bisher aus Sumis Zucht kennengelernt habe als recht ausgeglichen. Eine Ausnahme gibt es. Dieser junge Rüde hatte aber auch einen echt doofen Start und kam als Rückläufer mit 5 Monaten zurück.

    Ich will hier keine Lanze für den Showborder brechen. Ich finde tatsächlich einige Züchter in diesen Kreisen sogar ganz furchtbar, wenn sie sich damit brüsten Border ohne Hütetrieb zu züchten und nur noch das Aussehen zählt.
    Aber es gibt eben in der Border Zucht auch übertragen gesprochen nicht nur schwarz und weiß - aber da sind sich wahrscheinlich die meisten hier einig.

    Das Einzige, was mich an meinem Showplüsch stört, ist übrigens ihr ziemlich schlechtes Durchsetzungsvermögen an den Schafen. In allen anderen Belangen finde ich sie ziemlich typisch Border, aber eben ausgeglichen und unkompliziert mit viel Arbeitswillen und Energie.

    Ich habe einfach den Eindruck es wird von beiden Fronten (ja so wirkt es manchmal) viel zu viel übereinander und zu wenig miteinander geredet, aber das werde ich wohl nicht groß ändern können.

    Golden Retriever, Collie, Cocker (???)...

    Ich weiß nur, dass Sumi auch mit 1,5 Jahren gerne bei jeder Begrüßung Nasenstüber verteilt, wenn ich nicht aufpasse.

    Aber es gibt bestimmt auch in dieser Sparte Border Collies, die ihren Job sehr gut machen. Am Ende hängt es wohl auch sehr vom konkreten Einsatzgebiet ab.

    Liest sich für mich, als ob Du einen Showborder mit Hütestempel haben möchtest. Das wird es wohl nicht geben.

    Du kennst ja Sumi. Showborder ist sie, aber was ist der Hütestempel?
    Ich glaube ein Border ist nicht unbedingt der Hund, den ich mir als Therapiebegleithund aussuchen würde, aber ansonsten treffen deine Wünsche wohl in etwa auf sie zu.
    Ich schreibe dir gerne per PN aus welcher Zucht sie kommt. Allerdings ist die Welpenwarteliste lang...

    Hier werden es ja immer mehr Stehohren. Da muss ich doch direkt mal wieder ein Foto von "Sumi mit den schweren Ohren" posten - nur so fürs Ohren-Gleichgewicht.

    Hier also der Rettungshundazubi:

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    Zunächst mal: Ich bin überhaupt kein Fan von Sedalin. Das hat genau wie zB Vetranquil Azepromacin als Wirkstoff. Das stellt ruhig, beruhigt aber nicht. Zu Silvester kam es früher oft zum Einsatz, da ist man zum Glück von weg, da es sogar geräuschempfindlicher macht, der Hund kann nur nicht mehr so reagieren.
    Wenn überhaupt dann Valium (Diazepam), oder aber eine richtige Kurznarkose. Ehrlich gesagt hätte ich es im Fall einer möglicherweise schmerzhaften Maulhöhlenuntersuchung bei einem so ängstlichen Hund unter Narkose gemacht.

    Für die normale Untersuchung kamn man das Festhalten prima üben. Im Normalfall reicht das Halten ja im stehen. Da übst du immer den gleichen Griff (mit einem Arm vor der Brust entlang und mit der Hand den Hals an die eigene Brust drücken. Anderer Arm um den Rumpf. Bei kleinen Hunden etwas modifiziert). Du hälst erst nur kurz und später immer länger. Irgendwann darf dann ne zweite Person mal irgendwo halten, kneifen, Fuß anheben...
    Ganz wichtig: Wenn der Hund zappelt NICHT loslassen! Du weißt dann es war zu viel verlangt, aber wenn du dann abbrichst, lernt der Hund nur, dass Zappeln ne Lösung ist.
    Loslassen immer nur, wenn der Hund möglichst ruhig und entspannt steht.

    Eine Hilfe ist dann oft noch eine zweite vertraute Person, die den Kopf zwischen beide Hände nimmt.

    Außerdem habe ich gute Erfahrungen mit festen Ritualen. Hund auf dem Boden: Es wird alles nötige besprochen, Hund auf den Tisch, es wird ruhig uns zügig alles am Hund gemacht, Hund wieder runter alles ist vorbei. Das verstehen die Hunde sehr schnell und können sich gut drauf einstellen. Am Boden gibts maximal noch ein Leckerli, ansonsten wird der Hund dort völlig in Ruhe gelassen.

    Magst du mal erzählen was dein Hund für Symptome hat?
    Was du schreibst, nämlich ähnliche Symptome wie bei einer SDU, erniedrigte Schilddrüsenwerte, dass passt auf einen Morbus Cushing.
    Die Hunde haben oft ganz schlechte Haut und ganz schütteres Fell, auch werden sie immer fetter, obwohl man wenig füttert.

    Beim Addison hat man eher Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Zittern und regelrechte Schwächeanfälle...

    Mich würde einfach interessieren was deinen TA schließlich darauf brachte.

    Aber am Ende ist es auch egal. Die Tests passen erstmal auf beide Erkrankungen, da sie ja beide in Abhängigkeit vom Cortisolspiegel entstehen.
    Die endgültige Diagnose wird also dann bestimmt stimmen. :bindafür:

    Bitte kein Kamillentee am Auge, das kann zusätzlich reizen.

    Auge auswaschen und unter den Lidern nach Fremdkörpern suchen (Grannen sind sehr beliebt) kannst du selbst machen und wenns morgen nicht besser ist zum Tierarzt damit.