Beiträge von Cherubina

    Fisteln entstehen meist durch Verletzungen die nicht richtig Heilen oder Entzündungen die das Gewebe schädigen.

    Wilma ist munter und wirkt langsam in ihrer Hundebox etwas unzufrieden. Heute gabs etwas Löwenzahn in ihren Hafermatsch. Tatsächlich frisst sie von sich aus keine großen Mengen auf einmal. Sehr brav. Insgesamt hat sie aber guten Appetit:

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    Was sind eigentlich Fisteln?

    LG Newstart

    Ganz banal ausgedrückt: Ein Loch, aus dem was raus kommt und dass sich nicht mehr schließt.
    Das kann man (oder Huhn) an den unterschiedlichsten Stellen haben (Zahn, Speicheldrüse, Analbeutel beim Hund.. ) und entweder hat es nen Ausgang nach draußen oder das was rauskommt bleibt im Gewebe.

    Im Falle des Huhnes wäre es dann ein Loch im Kropf, bei dem der Futterbrei sich unter die Haut am hals schiebt.

    Ein bisschen unappetitlich das alles... :ugly:

    So ein Erfahrungsbericht macht auf jeden Fall Mut!

    Ich mache mir einfach zusätzlich Gedanken, weil das Loch schon so lange offen war und die Verwachsungen und Nekrosen zum Teil schwer zu entfernen waren. Ich hoffe einfach es wächst alles gut zusammen. Die Vogelklinik hat mich diesbezüglich gewarnt und gesagt, dass es manchmal zu Fisteln kommt.

    Wilma (will ma leben!) hat die Narkose sehr gut überstanden! :D

    Wahrscheinlich weil der Flüssigkeitsverlust nun ausgeglichen ist, ist sie sogar deutlich fitter als vor der OP. Klar, sie ist noch wacklig, aber sie steht und schaut und sucht nach Essbarem.
    Sie tut mir so leid, am liebsten würde ich ihr eine riesige Schale mit bestem Futter hinstellen. Endlich kommt wieder was im Magen an, dass muss ein tolles Gefühl sein... Aber dann erinnere ich mich selbst daran, wie dick und prall so ein gefüllter Hühnerkropf sein kann und dass ich das der frischen Naht nicht zumuten kann.

    So gibt es also nur ganz zaghaft nen Esslöffel seeeehr dünnflüssig angerührte Schmelzflocken in Wasser. Und Wilma pickt danach beharrlich weiter an der leeren Schale.
    :xmas_popcorn: Das wär jetzt was!

    Kurzer Zwischenstand:
    Noch lebt die Dame. Nach sehr netter Beratung der Vogelklinik habe ich mich an die OP gewagt. Größtes Risiko ist wohl die Narkose, da wir in der Praxis keine Inhalationsnarkose haben.

    Es hat bisher alles besser geklappt, als befürchtet. Ich konnte dem 600 g Hühnchen mit den Minivenen einen Venenkatheter schieben und so die Narkosedosis ganz gut steuern.
    Die OP selbst ging gut und ich konnte alles gut verschließen.

    Nun muss sie "nur" noch wieder aufwachen. Natürlich bleibt abzuwarten wie alles verheilt und ob ich genügend totes Gewebe entfernen konnte, aber für den Moment bin ich ganz vorsichtig optimistisch...


    Vor und nach dem Eingriff. Währenddessen und von der Verletzung selbst habe ich keine Bilder gemacht, aber in der Regel will sowas außer mir ja sowieso keiner sehen.

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    Manchmal hat man einfach kein Glück...
    Meine 6 Bielefelder Küken sind so schön herangewachsen und haben ihren Auslauf lieben gelernt.

    Erst hat der Fuchs einen der zwei Hähne erwischt (am hellichten Tag), dann habe ich die Hühner nur noch stundenweise in den Garten gelassen und am liebsten unter Aufsicht. Trotzdem habe ich irgendwann nicht aufgepasst und habe sie draußen gelassen während ich mir was gekocht habe: schwubs - zwei Hennen weg!

    Nun bin ich wirklich kein Risiko nehr eingegangen. Sitze nur noch neben dem Auslauf, wenn sie mal ne Stunde draußen sind. Die Voliere ist in Planung, aber noch nicht fertig.

    Heute kamen nur zwei Hühner raus, eins blieb drinnen...
    Ichs habs nun eingesammelt, es war völlig entkräftet, abgemagert (das sieht man ja unter dem Gefieder kaum) und ich musste echt ne Weile suchen, bis ich den Grund gefunden hatte.

    Erst als ich erst Wasser und dann halbflüssigen Haferbrei eingeflößt habe - es hat gut geschluckt - und die komplette Menge unter dem Huhn gelandet ist, habe ich das Loch gesehen. Da hatte wohl der Fuchs beim letzten Besuch ein Loch in die Speiseröhre gebissen und alles was das arme Hühnchen nun zu sich nimmt, läuft raus bevor es den Magen erreicht. :( :

    Morgen telefoniere ich mit der Geflügelklinik und bespreche mit denen, ob sie eine realistische Chance für eine erfolgreiche OP sehen. Wenn nicht, werde ich es einschläfern.
    Erstmal hat es nun aber etwas per Sonde direkt in den Magen bekommen.

    Tagelang ist es mit der Verletzung rumgelaufen und hat sich nichts anmerken lassen. Jetzt ist es wahrscheinlich zu spät zum Helfen. Armes dummes Huhn :(

    Wir hatten in der größeren Koppelschäfereien genau die Arbeit für die Border Collies wie gemacht sind: Verladehilfe, einzelne Tiere rausfangen, Gruppen Aussortieren, Auftreiben zum Kontrollieren, Einpferchen.
    Das ist dann eben Schäfereibetrieb nach britischem Vorbild.

    Die deutschen Profischäfer arbeiten da meist nach einer anderen Tradition.

    Für was Border Collies nicht gemacht sind (stundenlanges Hüten mit Furchegehen, Ziehen mit der großen Herde über große Strecken...) braucht man ja eher bei den Wanderschäfern.


    Ich habe eine ziemlich gemischte Gruppe mit hohem Coburgeranteil. Das Ziehen ohne Hund geht tatsächlich auch nur, wenn man ein Schaf an der Leine führt. Der Rest folgt dann fast automatisch. Den Eimer brauche ich fast nur um das Leinenschaf einzufangen.

    Ich habe zur Zeit 17 Schafe und 20 Lämmer. Ab dem Absetzen sind es dann durchgehend zwei Gruppen und alle stehen in E-Netzen.
    Ausbrüche gibt es immer wieder mal, aber die Schafe kennen (und lieben) den Futtereimer und ich habe in jeder Gruppe ein leinenführiges Schaf. Bei den Bocklämmern ist es ein Hammel.

    Mit Leine und Eimer bin ich schon kilometerweit mit den Schafen gezogen. Einzig an Straßen habe ich dann die Hilfe von Freunden, die den Verkehr aufhalten.
    Pferchen? Kein Problem! Pferch kommt auf ein frisches Stück Weide direkt an der eingezäunten Fläche. Zaun auf, alle rennen rein, Zaun zu. Wenn es dann nucht eng genug ist, kann man dann nich verkleinern. Lästig wirds nur, wenn einzelne Schafe rausspringen, aber da sind meine eigentlich brav.

    Aber ich gebe zu, dass es mit Hund bequemer ist. Gerade eben habe ich die Herde wieder einsammeln müssen und das ging ohne Leine und Eimer xD
    Aber ich kenne eben auch die Arbeit in großen Koppelschäfereien und da ist es ohne Hund echt nochmal was anderes.