Beiträge von Cherubina

    Ich finde auch das klingt prima. Besonders die Kommunikation und Körpersprache den Schafen gegenüber kommt oft viel zu kurz.
    Ich merke das immer, wenn mir Freunde beim Umtreiben u.a. helfen und sich oft völlig chaotische Situationen ergeben, weil die einfach nicht wissen wie Schafe reagieren und wo man sich sinnvollerweise platziert. Ich vergesse oft, dass man das vorher grob erklären muss und bin dann echt überrascht wie schwierig eine scheinbar leichte Aufgabe für Nicht-Schafleute sein kann.

    Dass es nun scheinbar Rückschritte gibt würde ich nicht zu schwer nehmen, solange ihr dabei wieder gute Ansätze da heraus findet.
    Lernen ist ja nie eine Gerade und solche Rückschläge zeigen ja eigentlich nur, dass er seine Baustellen eben nicht sicher überwunden hat. Nochmal dran arbeiten können ist doch gut.

    Ich hatte früher mit meinem damaligen Hund exakt das gleiche Problem. Es hat eine ganze Weile gedauert herauszufinden was ihn so ängstigt, dass er an manchen Tagen keinen Schritt mehr in eine bestimmte Richtung gemacht hat, wo er an anderen Tagen ohne Probleme entlanglief. Er hat schon beim leisesten Kickgeräusch völlig blockiert und die Panik in den Augen gehabt.

    Ich habe damals einen alten platten Fußball in eine Ecke des Wohnzimmers gelegt. Als der nach Tagen nicht mehr interessant oder beunruhigend war, bin ich immermal wieder wie zufällig dagegen gestoßen. Er kullerte und lag wieder still... Das habe ich über Wochen gesteigert, bis ich ihn irgendwann dazu gekriegt habe selbst mit dem Ball zu spielen, ihn zu packen und zu schütteln. Ab da konnte ich ihn dann auch richtig kicken.

    Parallel bin ich immer wieder während der Fußballtrainingszeit an einem Fußballplatz vorbeigegangen. Erst mit viel Abstand und dann immer näher. Geholfen hat ihm, wenn er vorbeirennen konnte, also am Fahrrad. Er musste sich überwinden, hat aber gemerkt, dass nichts passiert.