Beiträge von Cherubina

    Ich füttere meine zwei Katzen rationiert und 2-3 Mal am Tag. Das hat vor allem praktische Gründe.

    Zum einen habe ich in meiner Wohnung keine wirklich praktikabele Lösung gefunden die Katzen erhöht zu füttern und wenn auf dem Boden Futter stehen bliebe, dürfte ich die Hunde nie aus den Augen lassen.

    Zum anderen sind meine Katzen Freigänger ohne Katzenklappe. Es hat also einen gewissen Wert, wenn sie morgens und abends aufs Füttern warten und ich sie mit rein nehmen kann.

    Abgesehen davon sehe ich in der Praxis recht viele furchtbar übergewichtige Katzen, die ihr Trockenfutter zur freien Verfügung haben. Das muss natürlich nicht passieren und wenn die Katzen ihr Normalgewicht halten ist das sicher kein Grund die Fütterung zu ändern. Aber irgendwie habe ich oft diese 7-8 kg Kätzchen vor Augen...

    Im Sommer fressen meine Katen im Übrigen auch Maus. Da haben sie dann den ganzen Tag über kleine Portionen dog-face-w-sunglasses

    So wie von Pfeffernaserl beschrieben wird ein Schuh draus. So ist es für mich schlüssig und ja, Umorientierungssignale verwende ich auch. Bei Kito reicht das auch völlig.

    Auf ein klares Abbruchsignal würde ich bei Sumi und Smilla allerdings ungern verzichten. Hunde sind verschieden und Hundehalter auch.

    Sumi hatte zum Beispiel unheimlich schnell raus, dass ich sie rufe, wenn sie weit weg ist. Fürs prompte Zurücķkommen auf Kommando gabs dann ne Belohnung. Was hat mein Hund daraus gelernt? "Ich muss nur weiter weg laufen, irgendwann ruft die Alte schon und dann gibts Futter." Ich musste also schnell dazu übergehen eben nicht zu rufen, wenn sie provozierend weit weg läuft, sondern unvorhergesehen bei unterschiedlichen Distanzen.

    Hunde sind so schlau. :herzen1:

    Aus diesem Grunde versuch ich aber auch alles um mich herum zu belohnen d.h. immer wenn Louie auf meine Höhe kommt (er geht allerdings sowieso nicht sooo weit weg) "Priiima" und Futter rein. Allerdings muss der Wuffi das ja erst mal anbieten, damit man das belohnen kann. :D

    Prinzipiell jein... stuck-out-tongue-and-winking-eye-dog-face

    Sie läuft und lief nie wirklich weg und orientiert sich rassetypisch sowieso eher zuviel an mir. Das Problem des weit Vorlaufens ließ sich sehr schnell ausbügeln, indem ich einfach umgedreht habe und gemütlich in die andere Richtung gegangen bin. Schwupps war sie wieder da.

    Was es bei mir am Anfang immer und heute ab und zu gibt, ist eine verbale Bestätigung, wenn sie Blickkontakt sucht. Wenn ich jedes Orientieren in meine Richtung mit Futter belohnt hätte, hätte ich wohl einen Fersenkleber-Border gehabt. Das will ich aber gar nicht. Ich freue mich, wenn meine Hunde auf dem Spaziergang auch mal entspannt schnüffeln gehen und nicht ständig nach Belohnung fragen.

    Hätte ich nen anderen Hund, würde ichs bestimmt anders machen...

    Mich würde bei der beschriebenen Methode auch interessieren, wie man verhindert, dass der Hund das ungewünschte Verhalten immer öfter zu zeigen um den "Fein"-Ruf zu provozieren. Und wie genau unterscheidet dich dieser "Abbruch" (für mich ist es keiner) von einem Rückruf?

    Vielleicht funktioniert das bei manchen Hunden, sicher funktioniert es als absolute Notfallvariante, wenn man es im Alltag sonst nicht verwendet. Bei vielen Hunden wird es aber wohl alltäglich nicht dauerhaft funktionieren.

    Sumi hatte zum Beispiel unheimlich schnell raus, dass ich sie rufe, wenn sie weit weg ist. Fürs prompte Zurücķkommen auf Kommando gabs dann ne Belohnung. Was hat mein Hund daraus gelernt? "Ich muss nur weiter weg laufen, irgendwann ruft die Alte schon und dann gibts Futter." Ich musste also schnell dazu übergehen eben nicht zu rufen, wenn sie provozierend weit weg läuft, sondern unvorhergesehen bei unterschiedlichen Distanzen.

    Ganz sicher hatvsie dadurch nicht gelernt, dass sie das Weglaufen sein lassen soll!

    Bemerkenswerter Satz einer Bekannten:

    "Der hat 10 kg abgenommen!"

    Gemeint war ihr Hund - Labrador-Mix, furchtbar fett... immernoch.

    Nachdem sie es gesagt hat, konnte ich durchaus erkennen, dass die Haut am Bauch nicht mehr ganz so spannt, aber 10 kg!? Ich finde es wirklich bemerkenswert, wie wenig man das sieht.

    Er hat von 50 kg auf 40 kg angenommen, ideal wären vermutlich 25 kg. Ich bin sehr gespannt, ob sich das weiter so entwickelt und was unter dem Fettpanzer dann für ein Hund zum Vorschein kommt. Fitter ist er jetzt schon.

    Bemerkenswert übrigens auch, dass die Besitzerin das Übergewicht immer runtergespielt hat.

    Ich sehe hier in der Gegend relativ viele Pekinesen - oft in russischer Hand - allerdings sind das alles nicht diese übertypisierten Plüschbomber. Ja, brachyzephal sind sie und alleine das ist sicherlich nicht zu unterstützen, aber sie sind (wenn nicht fettgefüttert) relativ agile Hunde.

    Der Typ entspricht etwa diesem Hund:

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    Gibt es hier, ähnlich wie bei anderen Rassen, einen so krassen Unterschied zwischen den Linien?

    Ich habe eine ganze Weile engen Kontakt zu einer Auslandstierschutzorga gehabt. Mitleid, das Gefühl etwas Gutes zu tun, ein Geschöpf "retten"... das sind häufige und wichtige Beweggründe für viele Menschen einen Hund aus dem Tierschutz aufzunehmen.

    Ich sage das ganz neutral und nehme mich nicht aus davon. Kito wohnt hier nicht, weil ich ihn so toll findeund er perfekt in mein Leben passt, sondern weil er mir leid tat und es mir ein gutes Gefühl gibt zu glauben, dass er es hier gut hat.

    Diese Orga hat sich durchaus Mühe gemacht Hunde so zu beschreiben wie sie sind und sie passend zu vermitteln. Möglichst viele Hunde wurden vorab in Pfelgestellen in Deutschland untergebracht, um sie besser einschätzen zu können. Hunde, die bei den neuen Besitzern nicht bleiben konnten, wurden anstandslos wieder zurückgenommen...

    Tatsache ist: Hunde mit trauriger Vorgeschichte oder passender Behinderung (dreibeinig, taub...) wurden nicht selten viel schneller vermittelt, als die netten, braven unkomplizierten und gesunden Hunden, die vielleicht auch in Spanien schon eine Familie hatten und durch Abgabe ins Tierheim kamen.

    Einmal hat der Verein mal einen (etwas unmoralischen) Versuch gemacht. Ein wirklich toller Hund in einer Pflegestelle fand einfach keine Interessenten. Regelmäßig wurde über ihn berichtet, es gab Videos von Spaziergängen und dem Spiel mit anderen Hunden... aber scheinbar ging es dem Hund nicht elend genug.

    Der Verein hat den Hund dann in eine Transportbox gesetzt und ihn durchs Gitter fotografiert. Der passende Augenaufschlag vom Hund war da wohl sehr überzeugend und plötzlich trudelten die Anfragen ein.

    Nein, das wurde ab dann nicht zur Masche!

    Irgendwie sind wir Menschen einfach so...