Beiträge von SabineAC69

    Aber ich frage mich warum viele Angst vor dem Wolf haben, aber sich bedenkenlos jeden Tag zigfach größeren Risiken aussetzen ohne nachzudenken. Warum dann die zahlenmässig dazu unbegründete Angst vor dem Wolf?

    Eine Risikobetrachtung oder Fragestellung hat doch nichts mit Angst zu tun.

    Ich bin mir den Risiken des Straßenverkehrs Bewusst und fahre trotzdem angstfrei.

    Aber genau die Risikobetrachtung ist es doch, um die es mir geht. Die Chance von einem Wolf angegriffen zu werden, liegt nach der Studie und den Zahlen im quasi unmöglichen Bereich. Und trotzdem bestehen so viele Bedenken und bei einigen auch Ängste. Warum dann diese Bedenken beim Wolf, die sich sachlich auf Zahlen basiert nicht erklären lässt?

    Schlimm genug, wenn Menschen durch andere Ursachen zu Tode kommen. Daraus zu schließen, das zusätzliche potentielle Wolfsopfer vernachlässigbar sind, finde ich etwas zynisch.

    Das habe ich keinesfalls zynisch gemeint.

    Ängste sind ja oft etwas irreales. Ich habe z.b. echt Panik vor Spinnen. Mein Verstand weiß, dass dies eigentlich Blödsinn ist. Wir leben ja nun nicht gerade in einem Land mit potentiell tödlichen Spinnen. Trotzdem habe ich diese Angst.

    Ich hab am 19.03 eine Rechnung bei der Hase Merkur eingereicht mit der Diagnose Durchfall, die ging sofort durch.

    Am 26.03 war’s eine Rechnung mit der Diagnose Durchfallprofil, die ging auch sofort durch, aber von der Vorsorgepauschale. Also ganze Pauschale weg und nur die Hälfte der Rechnung gezahlt.

    Das finde ich echt ein Unding. Durchfallprofil heißt ja nun mal Durchfallprofil, weil Durchfall getestet wird. Das ist für mich eindeutig keine Vorsorgeuntersuchung. Anders wäre eine Kotuntersuchung, die man ggfs noch als Vorsorge werten kann. Aber gerade beim Durchfallprofil sagt doch schon der Name, dass Durchfall vorliegt.

    Naja

    Auch mein Bedürfnis an Tollwut oder einem Verkehrsunfall zu sterben ist im Minusbereich angesiedelt

    Ich denke mal grundsätzlich hat keiner das Bedürfnis an was auch immer zu sterben. Ich zumindest nicht ;)

    Aber ich frage mich warum viele Angst vor dem Wolf haben, aber sich bedenkenlos jeden Tag zigfach größeren Risiken aussetzen ohne nachzudenken. Warum dann die zahlenmässig dazu unbegründete Angst vor dem Wolf?

    Also ich frag mich wirklich warum davon ausgegangen wird, der Wolf würde langfristig nicht an Menschen gehen.

    Gegenfrage: wie kommst Du darauf, dass der Wolf langfristig an den Menschen gehen würde?

    Es gibt eine Studie über 18 Jahre dazu: Neue Studie: Wahrscheinlichkeit von Wolfsangriffen - NABU (die Originalstudie ist dort auch verlinkt)

    Zitat


    Im Zeitraum von 2002 bis 2020 fanden die Wissenschaftler weltweit 489 Angriffe, von denen 26 tödlich endeten. Schwerpunktregionen für Konflikte sind der Iran, die Türkei und Indien. Der Großteil (78 Prozent) der Angriffe lässt sich auf eine Erkrankung mit Tollwut zurückführen.

    Ich finde das echt wenig. Vor allem, wenn da auch noch 78% auf Tollwut zurück zu führen sind.

    Letztes Jahr starben 2.780 Menschen alleine in Deutschland im Strassenverkehr. 2023 sind 16.188 Menschen in Deutschland bei häuslichen Unfällen gestorben. Durch Hunde sterben jährlich durchschnittlich 1 - 6 Menschen hier (meines Wissen schon ewig niemand mehr durch Tollwut verursacht). Hier sterben jährlich im 3-stelligen Bereich Menschen durch Morde

    Mal ganz ernsthaft und keinesfalls provokant gemeint: woher kommt die Angst vor dem Wolf? Das Risiko ist ja deutlich geringer als die im vorherigen Absatz genannten Zahlen.

    Nun ja, wir hatten hier ja in der Nachbarschaft vor Weihnachten Wölfe rund um die Uhr an einer Schafherde. Da wurde ebenfalls rund um die Uhr das volle Programm gefahren: Lärm, Discolichter ,Feuer, menschliche Nachtwache, die brüllte und in die Luft schoß. Nichts davon hat die Wölfe irgendwie interessiert, die Schafe mußten weg (dass einige dann eben in einem Hausgarten innerorts gerissen wurden, ist eine andere Geschichte).

    Insofern kann ich mir auch absolut nicht vorstellen ,dass "Lärm" einen unserer Kulturwölfe in irgendeiner Weise beeindruckt. Bei den ersten Zuwanderern ,die noch das Gejagtwerden kannten, hätte das wohl noch geholfen. Bei dem, was die cleveren Tiere inzwischen gelernt haben, kann man's eher vergessen.

    Ich rein persönlich, denke halt, es kommt schon drauf an, welche Intention hinter dem Verhalten des Wolfs steckt.

    Ein Wolf der so durch den Wald trappst und dabei plötzlich einem Menschen gegenüber steht - klar wird Lärm da helfen. Gleiches gilt wahrscheinlich auch für einen, der noch nicht besonders erfahren ist und aus Neugier agiert.

    Das das im Jagdmodus eher geringe Aussichten auf Erfolg hat ist irgendwie selbsterklärend. Letztendlich leben es unsere Hunde doch in einer gewissen Art vor. Einen Tunix zu vertreiben ist ja bekanntlich auch deutlich leichter als einen Hund mit ernsthafter Beschädigungsabsicht. Nur mit dem Unterschied, dass der Wolf halt ein ernsthaftes Raubtier ist.

    Ich denke auch, dass es ausmacht, was den Lärm macht und in welcher Situation. Ein Mensch, der Lärm, wenn er einem Wolf begegnet ist für einen Wolf ganz sicherlich etwas anderes und wird dem Wolf in dem Moment ehr dazu bringen den Rückzug anzutreten. Das wird ein Wolf ganz sicherlich anders werten, als wenn man wie bei den Schafen versucht Lärm als Lösung dauerhafte Vergrämung einzusetzen.

    Man sollte da wirklich zwischen grundsätzlicher Vergrämungsmaßnahme und der direkten Begegnung Mensch/Wolf unterscheiden.

    Ich finde das mit dem Blutbild tatsächlich nicht uninteressant. Bei Enya wurde ja letzte Woche Blut abgenommen und im hauseigenen Labor untersucht. Da steht auf der Rechnung auch "Blutbild", das mit dem Blutbild = Blutbild kann also an sich nicht stimmen. Bei ihr wurden nur Entzündungsparameter untersucht, heißen tut es offenbar dennoch so.

    (und nein, sie ist kein Bearded Collie :pfeif: )

    Wie gesagt, ich fand es recht günstig

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    Aber da steht doch „Basis-Blutbild“ und irgendeine Nummer.

    Damit könnte man schon sehen ob eine Entzündung vorliegt.

    Zitat

    Ein kleines Blutbild liefert Hinweise auf verschiedenste Infektionen oder Entzündungen im Körper

    Was gehört alles zum kleinen Blutbild?

    Beim kleinen Blutbild werden die wichtigsten Zellklassen des Blutes (rote Zellen (Erythrozyten), weiße Zellen (Leukozyten), die Blutplättchen (Thrombozyten), der rote Blutfarbstoff (Hämoglobin) und der feste Zellanteil des Blutes (Hämatokrit) bestimmt.

    Sollte auch oder nur der CRP getestet worden sein, der weder Bestandteil des kleinen noch der großen Blutbilds ist steht, dass bei mir auch entsprechend auf der Rechnung. Der wird immer extra aufgeführt.

    Was mich ja unfassbar nervt, das man bei Paypal über die Homepage bestellen muss und Zooplus Gutscheine im Kundenkonto nur über die App funktionieren.

    Also bei mir funktioniert es auch über Handy problemlos. Ich öffne die Payback App, klicke dann Zooplus an und das Handy öffnet die Zooplus App.

    Ich mache in der Regel meine Bestellung am Laptop fertig, packe da alles in den Warenkorb. Und dann dann den oben beschriebenen Weg zum bestellen.