Aber ich frage mich warum viele Angst vor dem Wolf haben, aber sich bedenkenlos jeden Tag zigfach größeren Risiken aussetzen ohne nachzudenken. Warum dann die zahlenmässig dazu unbegründete Angst vor dem Wolf?
Eine Risikobetrachtung oder Fragestellung hat doch nichts mit Angst zu tun.
Ich bin mir den Risiken des Straßenverkehrs Bewusst und fahre trotzdem angstfrei.
Aber genau die Risikobetrachtung ist es doch, um die es mir geht. Die Chance von einem Wolf angegriffen zu werden, liegt nach der Studie und den Zahlen im quasi unmöglichen Bereich. Und trotzdem bestehen so viele Bedenken und bei einigen auch Ängste. Warum dann diese Bedenken beim Wolf, die sich sachlich auf Zahlen basiert nicht erklären lässt?
Schlimm genug, wenn Menschen durch andere Ursachen zu Tode kommen. Daraus zu schließen, das zusätzliche potentielle Wolfsopfer vernachlässigbar sind, finde ich etwas zynisch.
Das habe ich keinesfalls zynisch gemeint.
Ängste sind ja oft etwas irreales. Ich habe z.b. echt Panik vor Spinnen. Mein Verstand weiß, dass dies eigentlich Blödsinn ist. Wir leben ja nun nicht gerade in einem Land mit potentiell tödlichen Spinnen. Trotzdem habe ich diese Angst.