Beiträge von SabineAC69

    Ich habe auch noch nie geglaubt, daß Mischlinge gesünder sind als Rassehunde. Aber ein Gedanke, der mir gerade kommt: Mischlinge sind nicht gesünder als Rassehunde (unstrittig und ja auch durch Forschungen belegt). Sind Rassehunde denn im Umkehrschluss gesünder als Mischlinge? Eigentlich sollten sie es ja sein, da man ja versucht durch Untersuchungen der Eltern usw. Krankheiten möglichst zu vermeiden.

    Hat einer dazu vielleicht irgendeine Untersuchung?

    und wenn ich wirklich die Anerkennung als Ziel habe schließe ich mich nicht einem Dissiverein an sondern gründe einen eigenen Förderverein wo man alles auf vernünftige Füße stellt und wo die Strukturen schon einem VDH-Verein gleichen

    So war es auch bei den weissen. Sorry da habe ich mich vielleicht unverständlich ausgedrückt. Bei den weissen in Deutschland war es auch (leider nachher mehrere) ein Rasseverein nur für den weissen, mit Ausstellungen, Standard, Zuchtbuch, Gesundheitsuntersuchungen, Zuchttauglichkeitsprüfungen usw. ich bezeichne die schon auch als Dissidenz, da sie ja schon, wenn sie sich um eine Rasse kümmern, die die FCI nicht anerkennt in gewisser Art doch als oppositionell zu bezeichnen sind.

    und eben deshalb heißt er heute "SCHWEIZER weißer Schäferhund"... weil die Nägel mit Köpfen gemacht haben: Standard erstellt, Zuchtplan erstellt, Zuchtbuch angemeldet und eröffnet. Nix Dissidenz, schweizer Gründlichkeit...

    Die Bemühungen war damals in Deutschland auch wirklich ernsthaft gegeben. Und die Dissidenz gab es lange Jahre genauso in der Schweiz. Der erste weisse kam 1967 nach Europa zurück (in die Schweiz). Der erste Wurf weisser in der Schweiz fiel 1973. In Deutschland tauchte der erste weisse (aus Schweizer Zucht) im Jahr 1980 auf (Champion von kron, den ich damals noch kennengelernt habe). Der Antrag der Schweiz auf Anerkennung der Rasse bei der FCI wurde 2001 gestellt. Also 28 Jahr nach dem ersten Wurf in der Schweiz. In Deutschland gab es auch immer ernsthafte Bemühungen den weissen anerkennen zu lassen, was aber damals auch vom SV teilweise boykottiert wurde. Jede neue Rasse startet zwangsläufig mit der Dissidenz, bevor Anträge gestellt werden.

    Nein. Das wurde im jeweiligen Zuchtbuch angemeldet und ein Zuchtplan wurde aufgestellt. Es müssen eine bestimmte Anzahl voneinander unabhängiger Zuchtlinien vorweisbar sein um die Anerkennung zu erhalten.
    Von den beiden von Dir angegebenen Rassen gab es auch immer Hunde in großer Zahl, die sicherlich erst mal dem Phänotyp nach ausgewählt wurden. Sobald der Zuchtplan greift ist von Dissidenz nicht mehr die Rede.
    Ich hatte auch einen Parson "der ersten Stunde". Sie bekam nach der Phänotypisierung erst mal eine Zulassung für einen Wurf. Dann wurde neu aussortiert.

    Bei den JRT bin ich mir nicht sicher, weil ich da nicht Vereinstechnisch unterwegs war. Aber bei den weissen Schäferhunden gab es definitiv Ender der 80er/Anfang der 90er nur Dissidenz (damals 2 Vereine). Da war jedes Denken an eine Anerkennung/Phänotypisierung noch in weiter ferne.

    Nun, das die kleine liebevolle Dissizucht mit größter Wahrscheinlichkeit weniger Untersuchungen vornimmt wie die entsprechende Verbandszucht.
    Das diese kleine Dissidenzzucht überhaupt nicht die Möglichkeiten hat in Sachen Gesundheit auf so ein großes Datenpotenzial zurückzugreifen wie es ein Verbandszüchter tun kann.
    Das die liebevolle Dissidenz für ihr Produkt sich fast immer VDH Hunde holt, um sich damit zu schmücken. Oder was auch immer.

    Aber dann hätten wir auch einige anderen Rassen nicht, die heute FCI anerkannt sind. Ich hatte vor über 20 Jahren weisse Schäferhunde (damals nannte man den heutigen Schweizer noch amerikanisch canadischen weissen Schäferhund) und einen JRT. Dies waren beides Rassen, die zu dem Zeitpunkt nicht anerkannt war und Anfang der 90er hätte man auch noch drauf gewettet, daß der weisse Schäferhund nie die Anerkennung schaffen wird. Das ging damals nur über Dissidenzvereine.

    Warum ist eigentlich der Pudel in der FCI-Gruppe 9 drin als Jagdhund. Er würde doch besser in die 8 passen, oder? Ich kann mir vorstellen (reine Vermutung), daß gerade beim GP, der mir irgendwie noch ursprünglicher vorkommt und recht selten ist (wobei er im Moment scheinbar auch Mode wird) noch mehr vom ursprünglichen Pudel sprich Jagdhund drin steckt, als z.b. beim Zwergpudel, der doch schon lange und oft als Gesellschaftshund gezüchtet wird.

    Äh... nein!

    Denn es liget ja keine Homozygoty bei den Elterntieren vor z.B auf den Merkmalen der Fellstruktur usw.

    Cattlefan, ich habe nirgendwo geschrieben oder behauptet, daß der Heterosis-Effekt bei Doodlen vorliegt ;) Es war etwas was hier in der Diskussion hoch kam und vehement bestritten wurden. Da sollte es doch ein leichtes sein eine Quelle zu nennen.

    Einfach erziehend, selbsterziehend - die, die wir bisher bei uns im Verein in den Basiskursen hatten, waren das garantiert nicht. Im Gegenteil waren die Halter grösstenteils eher überfordert. Man hatte sich das so nett vorgestellt - so ein grosser Wuschelhund mit dem Gemüt eines Plüschtieres, die Kiddis spielen mit Hundi ganz lieb und brav, bei den Spaziergängen bleibt Hundi automatisch bei Mensch, zieht nicht an der Leine und kommt auf Ruf - schliesslich selbsterziehender Familienhund.

    @yane wenn Du mal meine Beiträge wirklich lesen würdest, dann hättest Du auch einen Beitrag von mir gefunden, wo ich genau dieses Problem auch nenne...und das obwohl ich einen Doodle besitze...

    Was die Reaktionen bzgl. Rasseerkennung anbelangt - ich werde mal beim nächsten "Doodle", der pudelmässig recht ähnlich aussieht, fragen, ob das ein reinrassiger Pudel ist ... auf die Reaktion bin ich gespannt.

    Wenn mich einer fragen würde, ob Mila ein Pudel ist (würde aber aufgrund der Fellstruktur bei ihr keiner machen), dann würde ich ganz einfach nett und höflich antworten: Nein sie ist ein Königspudel/Labrador-Mix. Das sind die Hunde, die als Labradoodle bezeichnet werden. Und das ganz ohne unhöflich zu werden. Warum auch? Ich bin 2 mal gefragt worden als sie noch jünger war, ob Mila Riesenschnauzer ist (sie hat wie gesagt kein Pudelfell). Da war ich weder persönlich beleidigt noch hatte ich das Bedürfnis unhöflich werden. Es ist für mich absolut unfassbar, daß jemand das Bedürfnis hat einen Fremden wegen sowas unhöflich zusammen zu falten.

    @SabineAC69

    warum sollte ich?

    Man kann die Infos alle im Netz finden, muss man eben nur suchen.

    Ist wie mit den Doodle Züchtern - die werden hier ja auch nicht genannt. Dabei sind DIE hier ja sogar das Thema

    Heterosis-Effekt hat ja auch mit Doodle zu tun. Ich hätte jetzt gedacht, jemand, der Doodle Leuten vorwirft keine Links nennen zu können keine Probleme hat zu seinen Aussagen entsprechende Quellen zu liefern. Aber schon okay...liefert ein Doodlebesitzer keinen Link, dann weil es keinen gibt. Lieferst Du dagegen für eine Aussage keine Quelle ist das natürlich etwas ganz anderes :hust: