Beiträge von SabineAC69

    Und bei der British Fold ging es anscheinend ja auch, daß man deren Zucht in Dtl verbietet Gerichtsurteil-Zuchtverbot-Scottish-Fold - Katzengenetik - Vererbung der Fellfarben und Fellmuster bei Katzen.

    Warum muß man dann bei Möpsen und Frenchies so rumeiern?

    Das Zuchtverbot wird aber auch nicht wirklich umgesetzt. Es tauchen immer wieder auch weiter Scottish Fold Katzen auf.

    Ich kenne jemanden, der American Hairless Terrier gezüchtet hat und ein Zuchtverbot aufgrund der fehlenden Vibrissen bekommen hat.

    Was ich mich bei dem Beitrag dennoch gefragt habe, grad auch bei Hunden mit CM oder den British Fold, warum man dann auch noch ewig an den Tieren rumtherapiert, wenn man letztendlich dennoch weiß, daß man ihnen nicht helfen kann und sie dennoch leiden. Gerade Kopfweh, wie will man das feststellen, wenn es nicht grad Höllenqualen sind. Wie weiß man, daß die Höchstdosis eines Schmerzmittels, bei dem der Hund aber ja nicht außer Gefecht gesetzt ist, tatsächlich hilft?

    Das ist eine echt gute Frage. Bei den Scottish Fold kann man ja, da es den Bewegungsapparat betrifft, eigentlich gut mitkriegen, wenn die Erkrankung fortschreitet und die Katze Schmerzen hat. Aber beim Hund Kopfschmerzen zu erkennen, stelle ich mir auch schwierig vor.

    Übrigens gibt es bei Katzen mittlerweile etwas noch perverses: Levkoy Katzen, Sphynx mit Scottish Fold gemixt.

    So, jetzt habe ich es auch nachgeguckt. Ich fand den Beitrag echt gut. Auch wie er aufgebaut war. Es wurde ja bei den Pom´s vor Vermehrern gewarnt und sogar mit Namen. Der VDH kam ja erst im letzten Drittel dran. So dass für mich unter den Strich blieb, dass man nirgendwo bestimmte Rassen kaufen sollte. Und die Hunde, die dort gezeigt wurden hatten ja nun mal auch Qualzuchtmerkmale. Zu mal ich das Interview bzw den Abbruch echt daneben fand. Damit hat sich der VDH meiner Meinung nach keinen Gefallen getan. Und zumindest bei deutschen Rassen wie Dackel und auch dem Zwergspitz handelt es sich ja um deutsche Rassen, sprich man könnten den Rassestandard überarbeiten und dann auch entsprechend richten.

    Bezogen auf die Qualzuchtrassen beim Hund liegt für mich der Fehler, sowohl beim Käufer, den Vermehrern und den VDH Züchtern. Auch wenn bei letzteren etwas ehr Kontrolle bezogen auf die Zuchtstätte und Zuchtordnung gegeben ist, aber es sind trotzdem Qualzuchten.

    Und ganz schlimm finde ich bei den Katzen die Scottish Fold (habe da mal sehr gruselige Röntgenbilder ähnlich wie die im Beitrag bei meinem TA gesehen) und auch die Nacktkatzen. Denn bei Katzen ist belegt, dass bei denen die Fibrissen definitiv eine Funktion haben. Gefehlt haben mir da noch die Perser Katzen.

    Grundsätzlich kann ich aber schon verstehen, dass Veterinärmedizin teurer als Humanmedizin ist. Mein TA hat deutlich mehr Personal als die Hausärztin. Denn bei der Hausärztin müssen selten Patienten fixiert etc werden. In der Regel ist in der TA Praxis, wo ich bin immer eine TFA bei den Behandlungen dabei, ausser bei Patientenbesitzern wie mir, von denen man weiß, dass unproblematische Tiere haben oder ggfs selber fixieren können. Bei wehrhaften Katzen wird auch 2 TFA´s benötigt. Beim röntgen werden immer 2 TFA´s gebraucht, also auch schon mal eine mehr als in der Humanmedizin. Und der Aufwand an Desinfektion, reinigen usw ist ja auch deutlich höher als beim TA, wo andauernd mal Haare weggemacht werden müssen, die für eine Blutabnahme abgeschoren worden sind, unzählige Haare die Tiere unter Stress beim TA verlieren. Ich kenne es so, dass man jedem Patienten der Behandlungstisch gereinigt wird. Patienten, die auf Station nach OP´s betreut werden müssen. Beim Hausarzt wird morgens eine Stunde Blutabnahmen gemacht und die dann weggeschickt. Beim TA hat man andauernd welche, hat der ein eigenes Labor dann muss das auch bedient werden. Zumindest die gängigen Blutuntersuchungen werden bei mir in der TA Praxis sofort gemacht. Dazu noch diverse Tests, wie mal eben Giardien Schnelltest, Felv und Fiv Schnelltest bei Katzen usw. Also alleine den Personalaufwand sehe ich in der Veterinärmedizin deutlich höher an als in der Humanmedizin.

    Meine damalige Hündin war ab dem Alter von acht Jahren einmal jährlich zum geriatrischen Blutcheck und Bauch- Ultraschall. Als sie 11 Jahre alt war, sind wir wie jedes im Herbst wieder zur Kontrolle gegangen. Das war im Oktober: alles völlig unauffällig und super , mein TA meinte noch, mein Hund würde bestimmt mindestens 15 bei den tollen Werten.

    Und im Januar - nur 3 Monate später - ist sie innerhalb von 12 Stunden an einem geplatzten Milztumor gestorben.

    Seitdem glaube ich nicht mehr so sehr an Vorsorge Untersuchungen.

    Ich mache bei meinen Hunden als Vorsorge ab einem Alter von 8 Jahren einmal im Jahr, Ultraschall und Röntgen vom Abdomen sowie ein geriatrisches Profil. Bei Mila habe ich auch vor 2 Jahren dazu noch einen Herzultraschall machen lassen.

    Bei Abby wurde so damals der Lebertumor gefunden (leider inoperabel). Ich selber halte viel von Vorsorgeuntersuchungen. Klar ist es nur eine Momentaufnahme, aber man kann da durchaus auch was finden, was man dann ggfs frühzeitig noch behandeln kann. Bestes Beispiel: ich selber. Wie immer damals zur Krebsvorsorge gewesen und kurz darauf lag ich mit Gebärmutterhalskrebs auf dem OP Tisch. Ich war absolut symptomfrei und ohne die Vorsorge würde ich heute hier nicht schreiben können.