Beiträge von SabineAC69

    Ich habe vor 2 Jahren als Pepper starb erstmal alles behalten, obwohl ich nichts mehr davon nutzen konnte, weil Abby größer als Pepper (die nur 6 Kilo hatte) ist und Mila selbst als Welpe schon alles zu groß war, was Pepper hatte. Vor ein paar Monaten bekam dann meine beste Freundin eine junge Hündin in Peppers Größe. Die hat dann Leuchtie, Körbchen und einige andere Sachen bekommen. Aber Peppers Leine, das Halsband und das Geschirr habe ich behalten. Da kann ich mir nur vorstellen, sollte nochmal ein Hund in Peppers Größe einziehen, daß dieser es dann nutzt, aber weggeben bringe ich nicht über das Herz.

    Mich hat auf der FB Seite von "Doodle in NOt" einfach verwundert, das explit so viele ehemalige Zuchthündinnen zu finden waren.
    Das kenne ich von einigen wenigen anderen Rasse-Rettungs-Seiten einfach nicht.

    Das gibt es auch von anderen Rassen. Allerdings finde auch ich, daß in der letzten Zeit viele ehemalige Zuchthündinnen auftauchen und mittlerweile ist bekannt, daß "der gewerbliche Doodle Züchter" schlechthin, der mit online Terminkalender arbeitet seine ausrangierten Hündinnen dorthin abgibt. Vor kurzem tauchte nämliche eine Hündin mit sehr ausgefallener Zeichnung auf und die war Mutter einiger Labradoodle, deren Besitzer Fotos der Mutter hatte ihrer Welpen hatten und so konnte die Hündin eindeutig identifiziert werden.

    Als Doodlehalter ist man, in diesem Forum, nur sexy wenn man sich selber ordentlich, und ständig, kritisiert aber vielleicht können wir wieder dahin zurück kommen wo Bilder gekostet werden und Geschichten getauscht.

    Ich kritisiere ebenfalls vieles dabei, fühle mich dadurch aber nicht sexy ;)

    Die Trainerin freute sich sehr, dass wir einen reinen Pudel haben, weil die Doodles ihrer Erfahrung so eine Sache sind. Sie meinte, da kommen oft die Intelligenz des Pudels und der Arbeitswille des Labradors zusammen, und als normaler Familienhund wäre der deswegen nicht so geeignet. Familien wären da oft überfordert.

    Ich bin Halterin eines sogenannten Labradoodle und kann der Aussage Deiner Trainerin zu stimmen. In der Regel kaufen sich oft Allergiker Labradoodle. D. h. in den meisten Fällen sind sie Ersthundehalter und mit Pech fallen sie auch gerne genutzte Werbeversprechen rein und erwarten einen selbsterziehenden Hund. Labradoodle müssen ja toll sein, denn der Ursprungssinn war ja mal Blindenführhund, die sind ja total cool. Übersehen dabei aber gerne das ein Blindenführhund ein Arbeitshund ist und eine Aufgabe braucht. Man sollte einen solchen Hund schon immer sowohl auslasten, aber man muss auch Ruhe reinbringen, sonst neigen viele zum überdrehen. Meine Mila ist für mich ein absoluter Traumhund geworden. Aber ich denke, wenn sie bei Ersthundehaltern gelandet wären, die einen selbsterziehenden Begleithund erwarten, dann hätte sie sich auch ganz anders entwickeln können.

    Ich kann aber nur für die Mischung Labrador mal Königspudel sprechen. Das mittlerweile alle möglichen Hunderassen mit dem Pudel gemixt werden, sehe ich persönlich auch sehr, sehr kritisch.

    Wichtig wäre als allererstes das Geschlecht der Amazone zu wissen. Dazu müsst Ihr einen DNA Test machen lassen. Ich fahre immer nach MG zum vogelkundigen TA, kann Dir aber für eine Geschlechtsbestimmung auch einen in Alsdorf empfehlen, der auch Weiterbildungen in Sachen Vögel hat und den ich zwar nicht im Krankheitsfall aufsuchen würde, aber für sowas kann man ihn empfehlen. Wenn man weiß, ob es ein Hahn oder eine Henne ist, dann kann man dann das passende Gegengeschlecht suchen. Ältere Amazonen sind glücklicherweise keine Mangelware.

    Ich bin am Samstag in Bochum auf einem Papageienstammtisch und kann mich da schon umhören. Da sind auch mehrere Leute, die im Papageientierschutz unterwegs sind. Es macht z.b. Sinn, wenn Ihr mit Stefan Krüger von der Papageienhilfe NRW Kontakt aufnehmt: Das ist die Papageienhilfe NRW

    Verpaarung wird definitiv keine einfache Sache werden, bei einem Vogel, der solange alleine war. Das sollte mit bedacht angegangen werden. Man braucht auf alle Fälle am Anfang 2 Käfig. Am sinnigsten auch bevor die geräumige Voliere kommt, damit die vorhandene Amazone dort erst gar kein Territorialverhalten hat. Ich kann Dir auch Tipps für professionielle Berater geben, aber die meisten Leute scheuen leider Geld für so etwas auszugeben. Von daher würde ich Dich an Stefan verweisen. Er berät, hilft und vermittelt komplett kostenlos.

    Ich habe bisher noch keinen eingebildeten Pudelbesitzer kennengelernt, egal in welcher Schur, die Hunde waren. Gefühlt wandelt sich der Pudel auch in den letzten Jahren vom früheren überwiegend Oma Hund zum Begleithund (was er ja eigentlich schon lange ist, der allererste Hund meiner Eltern, der einzog als ich 2 Jahre alt war damals einer der ersten apricotfarbenen Zwergpudel). Mir persönlich würde ein Conti auch nicht zu sagen, aber das ist rein persönliche Vorliebe, eben wie mir Mila in strubbelig (was nicht mit ungepflegt gleichzusetzen ist) besser gefällt und ich auch bei langhaarigen Rassen wie Havaneser und Co nicht verstehe, warum viele diese immer ganz kurz scheren lassen.

    Ah, klar sind Mischlinge Nicht-Rassehunde Wieso sagst Du das so? Solltest Du diese Anmerkung auf meinen ersten Satz beziehen, so war dieser eigentlich nur als Einstieg in diesen Thread (siehe Titel) gemeint, mein Hund ist ein Mischling und als nichts anderes will ich ihn sehen, Rasse oder Nicht-Rasse ist mir vollkommen wumpe

    Du kriegst da leider was völlig in den falschen Hals. Was ich damit meine, daß man bei einem Mischling (und darunter fallen eben auch die sogenannten Doodles) nicht sagen kann, welche Fellstruktur er hat im Gegensatz zu einem Rassehund. Bei einem Schäferhund weißt Du wie das Fell ist, genauso bei einem Pudel, Goldenretriever, Labrador oder welchem Rassehund auch immer. Sprich ein Pudelbesitzer kann sich mit anderen Pudelbesitzern austauschen, weil beide Hunde mit identischer Fellstruktur haben. Aber bei Mischlingen (was absolut nicht abwertend gemeint ist, denn ich habe selber 2) kann man das nicht tun, wenn man nicht sieht und fühlt wie die Fellstruktur ist. Da können selbst innerhalb eines Wurfes ganz andere Typen Hund rauskommen.

    Von daher kann ich Dir nur raten, Deinen Hund von einem Profi beurteilen zu lassen und Dir von ihm entsprechende Pflegetipps geben lassen. D. h. nicht, daß Du dann immer zu Hundefriseur musst, aber nur dann weißt Du sicher, wie Du Deinen Hund am sinnigsten pflegst.

    Ich hoffe, daß war nur besser verständlich.