Beiträge von SabineAC69

    Wenn ein Züchter bei Interessenten ab 60+ nach einem Plan B fragt finde ich das legitim. Meine Mutter hat sich den Traum vom Basset erfüllt, als sie 62 Jahre alt war. Sie ist mittlerweile 68 und topfit, geht auch jeden Morgen schwimmen usw. Trotzdem hatten wir vor der Anschaffung abgesprochen, daß wenn bei meinen Eltern mal etwas passiert Martha dann zu uns ziehen wird.

    Haben eure Hunde auch Jagdttrieb?

    Bei der Kombi Labrador mal Pudel, die ich habe bleibt das erwartungsgemäss nicht aus ;) Deine ist aber auch erst von letzten Jahr, oder? Und damit genau in der Pubertät. Ich würde konsequent weiter Schleppleinentraining machen (also wirklich trainieren, nicht nur einfach Schleppleine dran). Mila ist letzten Monat 2 geworden und war bis dahin auch fast ausschliesslich an der Schleppleine. So langsam haben wir die Pubertät überwunden und in überschaubarem Gelände darf sie mittlerweile frei laufen und reagiert zuverlässig auf den Rückruf. Aber grundsätzlich ist sie ein Hund, wo ich vorausschauend mit unterwegs sein muss.

    Mila hat die Nacht gut überstanden. Ich glaube sogar besser als ich. Da unser Schlafzimmer auf der ersten Etage ist, habe ich heute mit ihr auf der Couch geschlafen. Für die ganzen Nacht ist die nicht wirklich bequem, aber der Doc hat empfohlen, daß Mila die nächsten 2 - 3 Tage keine Treppen steigen soll. Ich bin andauernd wach geworden, entweder vor Rückenschmerzen oder weil ich nach Mila geguckt habe. Heute Morgen war dann auch der Hunger wieder da, sie hat gefressen und auch im Garten gepinkelt. Das hatte mir ein bißchen Sorgen gemacht, denn gestern hat sie keinmal nach der OP gepinkelt. Insgesamt geht es ihr heute besser als gestern und sie bewegt sich schon wieder flüssiger, auch wenn sie insgesamt noch daneben hängt.


    Wir drücken natürlich auch für alle anderen Kranken weiter die Daumen.

    Danke für Eure Daumen. Mila hat die Kastration gut hinter sich gebracht und das Ergebnis bestätigte dann meine Entscheidung. Ursprünglich war die Kastration angedacht, weil sie nach den letzten beiden Läufigkeiten eine hormonell bedingte Zyste in der Milchleiste bekam. Als der Doc heute die Gebärmutter entfernte war diese vergrößert und voller Schleim. O-Ton: "Genau richtiger Zeitpunkt, dass wäre nicht mehr lange gut gegangen". Mila geht es den Umständen entsprechend. Sie schläft und ist noch ziemlich daneben. Bewegt sich auch sehr vorsichtig, obwohl sie für heute noch mit Schmerzmittel durch Spritzen abgedeckt ist. Ich denke/hoffe, daß die Welt morgen früh wieder anders aussieht.

    Natürlich drücken wir auch für Mila!

    (Ich finds klasse, dass du mit in den OP kannst!)

    Ja, da bin ich auch sehr dankbar für. Normalerweise ist das natürlich nicht möglich. Der normale Patientenbesitzer darf dabei bleiben bis der Hund im Behandlungszimmer schlafen gelegt wurde und muss dann gehen, wenn es in den OP-Trakt geht und holt den Hund dann Stunden später wach wieder ab. Ich darf da bleiben und auch mit in den OP, wenn mit meinen Hunden was ist. Muss aber dazu sagen, daß ich meinen TA schon über 30 Jahre kenne, noch bevor er anfing zu studieren und damals auch sein allererster Patient war (hündischer Notfall einen Tag vor der offiziellen Eröffnung). Und ich nicht umkippe, wenn er schneidet :smile: Damals hat er als One Men Show gestartet (bei der Kastration meiner ersten Katze damals habe ich sogar noch assistiert und die Eileiter festgehalten) und heute fängt nächsten Monate die 4. TA in der Praxis an und er hat 8 Helferinnen.

    Ich drücke auch für alle, die es brauchen die Daumen und könnte selber bitte auch noch ein paar Daumen gebrauchen.

    Gleich wird unsere Mila kastriert (aus medizinischen Gründen, sie bekam nach den letzten beiden Läufigkeiten hormonell bedingte Zysten in der Milchleiste). Eigentlich ja nichts wildes, aber ich habe vor knapp 2 Jahren ihre Vorgängerin Pepper mit nur 2,5 Jahren nach der gleichen OP verloren (Gebärmutterentzündung, massive Narkose-Probleme, erstmal direkt nach der OP wiederbelebt worden und dann 4 Tage danach verstarb sie (vermutlich an einer Gehirnblutung, wir haben sie nicht obduzieren lassen). Und seitdem habe ich Bammel, wenn einer meiner Hunde operiert wird, auch wenn die Abby seitdem schon 2 OP´s hatte, wo alles gutgegangen ist. Ich bin nur heilfroh, daß ich sie nicht abliefern muss und dann ewig warten, sondern mit in den OP darf und auch danach die ganze Zeit bis sie wieder nachhause darf bei ihr bleiben kann.

    Da hast du ja recht Cindy :smile:
    Nur sollte man da bei jedem Hund drauf hinweisen und nicht ausschließlich hier.

    Natürlich, aber es ist auch unbestritten, dass es das Risiko an einen Vermehrer zu gelangen bei den Doodeln sehr groß ist. Der Ursprungsgedanke war mal ein nicht haarender Blindenhund aus Labrador mal Pudel. Und mittlerweile gibt es unzählige Pudelmixe in allen möglichen Variationen, die als der perfekte Hund/Doodle vermarktet werden.