Beiträge von SabineAC69

    Mir persönlich sind Prozentzahlen komplett egal, wenn es um Lebewesen geht (Übrigens gibt der VDH ganz aktuell diesen Monat bei den 50 beliebtesten Hunderassen nach Welpenstatistik selber den Mops auf Platz 49 an: Hunderassen Top-50 mit Bildern (12/2017) » VDH.de). Und sicherlich gibt es auch andere Schuldige als den VDH und die für diese Rassen verantwortlichen angegliederten Rassehundevereine. Das bestreitet doch keiner. Für viele Hunderassen, sicherlich den überwiegenden Teil der Rassen, ist die Arbeit des VDH richtig und wichtig (habe ich z.b. auch mehrfach erwähnt, soviel zum Thema VDH-Bashing). Aber trotzdem trägt er genauso Verantwortung am Problem der Möpse, wie die Dissidenz, der Vermehrer und der Käufer. Wer davon wieviel Prozent der gezüchteten Hunde inne hält sollte doch in Bezug auf Lebewesen vollkommen irrelevant sein. Ein jeder nicht frei atmender Hund ist einer zu viel. Egal wo er her kommt.

    Und auch wenn nur ein relativ kleiner Prozentsatz der gezüchteten Möpse aus dem VDH kommen, so hat er doch in der Hundewelt eine Vorbildfunktion und könnte, wenn er etwas ändert, einen sehr großen Einfluß über seine Grenzen hinaus ausüben. "Der VDH ist die führende Interessensvertretung aller Hundehalter in Deutschland - die erste Adresse rund um das Leben mit Hund, dem Hundesport und die Hundezucht."

    Der VDH ist aber nicht Kaiser Wilhelm, Zar Peter oder Kim Jong IL. Er ist eine demokratische Vereinigung, ähnlich dem Bundestag oder der UNO. Da gelten demokratische Spielregeln, und wenn 99,2 % der Mitglieder andere Prioritäten setzen, als sinnlose, aber plakative und populistische Strafaktionen gegen eine verschwindend kleine Minderheit durchzuführen, dann verstehe ich das.

    Das ist ja alles verständlich. Aber der VDH und die dazugehörigen Rassehundevereine müssen sich doch der FCI unterordnen. Wie kann man dann Hunde zur Zucht oder auf Schauen zu lassen, die z.b. diesem Teil des Standards für den Mops nicht entsprechen und sogar lt Stadard unakzeptabel sind und schwer bestraft werden sollen.

    Der VDH und andere FCI-Verbände sind vielleicht verbesserungswürdig, aber sie als alleinigen Ursprungs allen Übels hinzustellen, finde ich einfach nur billig.

    Das hat aber doch hier auch keiner getan, oder?

    Von daher ist das einzige was man dem VDH ankreiden kann, dass er Mitgliedsvereine, bei denen es zu Exzessen auf Kosten des Tierschutzes kommt nicht rauswirft. Der VDH ist nicht dafür verantwortlich wie Möpse und Frenchies (und noch andere Rassen) auf Zuchtschauen von Richtern des jeweiligen Rassevereins gerichtet werden und was Zuchtwarte an Welpen abnehmen und was nicht.

    Hat der VDH denn keine Handhabe auf Rassehundeverein und Richter einzuwirken, die sich nicht an den FCI Standard halten?

    Das passiert aber nur bei Züchtern, die das auch wollen, oder? Oder gibt es ein Regelwerk wie die Zuchtordnung wo festgeschrieben steht, daß bei Tod unter einem bestimmten Alter entsprechend verfahren wird?

    Aber in der Regel gibt es dann ja parallel noch die "Arbeitslinien", die auf Ausstellungen keinen Blumentopf gewinnen würden, aber nichts desto trotz wertvolle Gene weitergeben.

    Die gibt es sicherlich. Aber dann doch mehr bei Züchtern der sogenannten Gebrauchshunderassen aber nicht bei Möpsen.

    Und dass er frei atmend ist, siehst Du ganz sicher? ;)

    Habe ich das behauptet? Aber immerhin hat er Nasenlöcher und keine Falte über der Nase. Aber bevor wir uns hier an Bilder hochziehen: wie sieht denn Deine Lösung des Problems aus? Was muss Deiner Meinung nach beim Mops getan werden, damit freiatmend nicht mehr als Eigenschaft erwähnt wird sondern so selbstverständlich wie bei ganz normalen Hunden ist.