Beiträge von SabineAC69

    Schon heftig die Preissteigerung. Aber wenn die Qualität die gleiche geblieben ist, ist es das Geld wert.

    Ich bin nicht mehr so begeistert von der Qualität. Habe insgesamt 4 Kudden, an einer, die ich erst vor 3 Jahren gekauft habe ist seit letztem Jahr einen Riß am Rand, der eindeutig nach Materialermüdung aussieht. Als ich Sabro angeschrieben habe hieß es dann, daß nach einem Kratzer aussieht. Und meine Hunde gehen sehr pfleglich mit ihren Kudden um, scharren nicht drin oder ähnliches und das sieht auch nicht nach Kratzer aus, sondern als ob das dort kaputt gegangen ist, als ein Hund auf dem Rand gestiegen ist.

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    Ich denke nicht, dass der Kaufpreis den Wert für Besitzer ausmacht. Besitzer von Rassehunden vom VDH Züchter gehen nicht per se alle gut mit ihren Hunden um und sind auch nicht immer bereit auch im Bedarfsfall größere Beträge beim TA zu lassen. Da kenne ich leider auch genügend negative Beispiele. Da findet man sowohl bei Mix-Besitzern als auch bei VDH Rassehunden immer solche und solche Besitzer. Ich habe bei meinen Hunden nie an den Kaufpreis gedacht, wenn einer krank war, egal ob beim Mix oder Rassehund. Im Gegenteil, mein teuerster Hund ist Abby für die ich damals 250€ bezahlt habe. Die Tierarztkosten, die sie in den letzten 9 Jahren verursacht hat, liegen mittlerweile bei einem Kleinwagen. Die hätten aber genauso gut bei einem Rassehund anfallen können, denn keine ihrer Erkrankungen hätten durch gezielte Zucht verhindert werden können.

    Denke, der Preis schützt einzig vor eventuell unüberlegten Schnellanschaffungen.

    Meine Schmerzgrenze liegt für einen Hund vom VDH Züchter mit entsprechenden Papieren bei 1.800 €. Das passt (zum heutigen Zeitpunkt, ich hoffe, dass ich meine Mädels noch lange haben werde und das Thema nicht so schnell akut wird) auch bei den beiden Rassen, die ich mir als Nächstes vorstellen kann.

    Hatten erst vor einer Weile eine Rabenkrähe gefunden die unter massiven Mangelernährungen leidet. Sie kann nicht mehr ausgewildert werden und lebt nun mit einer anderen ebenfalls flugunfähigen Krähe in einer großen Voliere.

    Oh, wie schade. Da hast Du aber Glück gehabt, daß Du einen Platz für sie gefunden hast. Meine mangelernährte Krähe konnte vorgestern in die Auswilderungsvoliere umziehen. Bis auf dass sie etwas schwerfällig beim umdrehen auf einem Ast mit einem Bein ist ist alles glücklicherweise wieder in das Lot gekommen. Sie war ja gerade mal eine Woche bei mir gewesen, aber jedes mal, wenn ich zur Wildtierstation bin und zu ihr und ihren Kumpels hin wurde ich begrüßt und sofort angebettelt.

    Mein Pflegling ist nun 8 Jahre und erfolgreich ausgewildert, kommt aber trotzdem jeden Tag vorbei um sich Leckerchen abzustauben - Hühnerherzen gehen bei mir nicht aus xD .

    :herzen1::herzen1::herzen1: Das würde ich mir auch wünschen, aber ich habe leider keine entsprechende Auswilderungsvoliere hier und so kommen meine Zöglinge, wenn sie sicher selbstständig futtern in die Auswilderungsvoliere der Wildtierhilfe, für die ich sie gerade aufziehe. Rabenvögel aufziehen macht richtig Spaß, auch wenn sie echt Dreck machen können. Aber es ist super interessant sie zu beobachten.

    Ich habe bis letzte Woche 2 Elstern aufgezogen und habe aktuell seit heute Mittag 2 kleine Rabenkrähen hier. Die Elstern haben als sie anfingen langsam selbstständig zu fressen auch Mehlwürmer bekommen und auch locker 20 am Tag. Allerdings genauso ihre Hühnerherzen, gewolfte Eintagsküken und Obst. Wichtig ist hier wirklich immer eine Mineralmischung zu zu geben. Nicht nur wegen der Mehlwürmer. Gerade Rabenvögel neigen enorm zu Mangelerscheinungen. Die erste Rabenkrähe, die noch eine Woche mit den Elstern hier war, bis es auch für sie artgleiche Gesellschaft gab war so ein Fall. Als sie gefunden und über die Tierarztpraxis zur Wildtierhilfe kam, konnte sie nicht stehen. In der TA-Praxis nennt man übrigens diese Tiere Pommesvögel, weil die Eltern wohl nur Mist gefressen hatten.

    Bei den Rabenvögel gebe ich in der Aufzucht täglich jeweils einmal Korvimin, Sepiaschalenpulver und flüssiges Calcium.

    Ist bei mir genauso. Ich habe auch schon für eine Nymphensittich Henne mit Legenot eine Legedarmentfernung mit anschliessenden Komplikationen damals knapp 300,- Euro bezahlt. Oder als ich vor knapp 3 Jahren eine Rotbauchsittich Henne einschläfern lassen musste, die dann noch zur Uni Gießen zur Obduktion geschickt, die mich damals etwas über 200,- Euro gekostet hatte, weil der Verdacht Borna-Virus oder Mega Bakterien im Raum stand und ich unbedingt wissen wollte, ob es dies war, denn dann hätte ich ja eine ansteckende Erkrankung im Schwarm gehabt. War glücklicherweise nicht an dem.

    Momentan ziehe ich 2 junge Elstern für eine Wildtierhilfe auf. Mit der kleineren war ich auch letzten Freitag beim VKTA und hätte den auch bezahlt, wenn es nicht vom Verein übernommen worden wäre.