Ein Leben ohne Hund ist auch für mich unvorstellbar. Allerdings ist es oft nicht so einfach. Als unsere Pepper mit nur 2,5 Jahren starb, ist knapp 3 Wochen später Mila als neuer Zweithund hier eingezogen. Auch wenn sie damals wie alle Welpen einfach nur zum klauen war hatte ich in den ersten Wochen oft den Gedanken, wenn ich sie ansah "Du bist total süß, aber nur hier, weil Pepper tot ist. Eigentlich will ich nur meine Pepper zurück und würde alles dafür geben" Natürlich habe ich mich um sie gekümmert, mit ihr gespielt, gekuschelt usw.. Sie hat mich auch oft abgelenkt, aber bis ich sie wirklich in mein Herz gelassen hatte vergingen über 2 - 3 Monate.
Bisher ist in meinem Leben immer kurz nach einem Verlust ein neuer Hund hier eingezogen (bin jetzt 50 Jahre alt und es gab bis auf 1,5 Jahre in meinem Leben immer mindestens einen Hund an meiner Seite), aber bei Pepper fiel es mir echt schwer. Lag vielleicht daran, daß ihr Tod so plötzlich in so jungem Alter kam. Die Vorgänger hatten alle ein entsprechendes Alter und vorausgehende längere Krankheiten, so daß es das Ende absehbar war. Bei Pepper hatte es uns eiskalt erwischt. Dazu waren die Umstände des Todes auch sehr traumatisch für mich. Die letzten 30 Minuten krampfte und schrie sie wie am Spieß in meinen Armen.
Und was hier sein wird, wenn mich mein absoluter Seelenhund Abby mal verlassen muss, will ich gar nicht denken
Ich habe alle meine Hunde geliebt und hätte alles für sie getan, aber Abby ist der Hund, den man nur einmal im Leben hat.